Zahnärzte verzeichnen Patientenzuwachs nach Abschaffen der Praxisgebühr

Zahnärzte verzeichnen Patientenzuwachs nach Abschaffen der Praxisgebühr Steigende Patientenzahlen bei Zahnärzten
Zum Jahr 2013 wurde die Praxisgebühr, die im Jahr 2004 eingeführt wurde, von der Bundesregierung abgeschafft. Gerade Zahnärzte bemerken dies durch einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen. Vergleichszahlen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bestätigen diesen Trend. Direkt nach der Abschaffung der Praxisgebühren, im ersten Quartal stieg die Zahl der Behandlungen um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Zuwachs von 530 000 Behandlungen. Noch deutlicher war der Effekt im zweiten Quartal; Hier stieg die Zahl der Patienten um 1,4 Millionen. Damit beträgt das Wachstum gegenüber dem Vorjahr 5,8 Prozent. So wird deutlich, dass viele Patienten offenbar die Zahnvorsorgeuntersuchengen vermieden haben, um die Praxisgebühr zu sparen. Das Abschaffen der Praxisgebühr war schließlich die einzige wesentliche Änderung im zahnärztlichen Sektor, die diese Entwicklung begründen kann. Es lohnt sich auch der Vergleich zum Jahr 2004, als die Praxisgebühr eingeführt wurde. Damals sank die Zahl der Zahnarztpatienten um bis zu zehn Prozent. Teilweise ist dies aber auch durch mangelnde Information und Unwissen zu begründen. So war die zahnärztliche Kontrolluntersuchung halbjährlich stets kostenfrei. Dies galt auch für dabei anfallende Röntgenuntersuchen und für die Entfernung von Zahnstein. Nur bei gegebenenfalls nötigen Zahnbehandlungen, die darüber hinausgehen, musste die Praxisgebühr gezahlt werden.

Praxisgebühr bei Zahnärzten stets unpopulär.
Bei Zahnärzten hat es stets auf Unverständnis getroffen, warum ihre Patienten die Praxisgebühr überhaupt zahlen mussten. Sinn dieser Maßnahme war ursprünglich das sogenannte “Doktor-Hopping”, also das ständige Besuchen von verschiedenen Fachärzten ohne hausärztliche Überweisung, zu vermeiden. Jedoch ist die Zahnarztbranche davon nie betroffen gewesen. Die Praxisgebühr für Zahnärzte war also stets überflüssig, wenn nicht sogar schädlich. Patienten bei denen die ausbleibenden Vorsorgeuntersuchungen zu vermeidbaren Behandlungen geführt haben, belasten die Krankenkassen nun mit zusätzlichen Kosten. Eine regelmäßige Prävention ist immer noch die beste Methode, die Zähne gesund zu halten und aufwändige Zahnbehandlungen zu vermeiden. Der Anstieg bei den Patientenzahlen im Jahr 2013 war übrigens auch bei den Allgemeinmedizinern zu verzeichnen. Jedoch muss das nicht zwangsläufig durch die Abschaffung der Praxisgebühr begründet sein. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) könne dies auch mit der ausgeprägte Erkältungs- und Grippewelle zu Beginn des Jahres zu tun haben.
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