Verkehrswende für das Rad, es funktioniert, wenn Bürger sich engagieren, am Beispiel Celle, die kleine Großstadt der Lüneburger Heide

Presseerklärung zur Entwicklung der Rad-Angebote in deutschen Städten:

Verkehrswende für das Rad, es funktioniert, wenn Bürger sich engagieren, am Beispiel Celle, die kleine Großstadt der Lüneburger Heide

Die Verkehrswende ist in aller Munde, Pläne dafür gibt es viele, die Kommunen strengen sich an, dennoch klafft zwischen Erwartungshaltung und Umsetzungsgeschwindigkeit eine große Lücke.

Dass es auch anders geht, wenn Bürger sich engagieren, zeigt ein Beispiel aus der Stadt Celle, eine kleine Großstadt der Lüneburger Heide. Dort haben Bürger die zivilisatorische Aufgabe durch eigenes Engagement angefangen zu lösen, aus der Motivation heraus, dass der öffentliche Sektor nicht als „der Staat muss alles regeln“ zu betrachten ist und Eigenverantwortlichkeit der Zivilgesellschaft für eine libertäre, offene Demokratie ein wesentliches Element ist.

So die beiden Initiatoren, Hans Lilie und Gunnar Thaden aus Celle, die genau diesen Anspruch umgesetzt haben.

Hans Lilie,  dazu:  „Mitmachen, fördern und Handeln“, das ist das Motto unseres Vereins, der in Celle in den letzten 1 1/2 Jahren vieles rund um das Fahrrad bewegt und vor allem realisiert hat.

Anlässlich der Eröffnung der ersten RadStation am Bahnhof Celle für Verleih mit angeschlossener Werkstatt und Tourenplanung,  lobte den auch der Celler Oberbürgermeister, Dr. Jörg Nigge den Verein als Leuchtturm der Umsetzung, da viele andere Ideen, die die Stadt und Ihre Vertreter erreichen, nie in eine Umsetzungsphase kommen, die Rad-Projekte wären das genaue positive Gegenbeispiel. Daher sind die Projekte rund um das Fahrrad des Vereins, die von den Beteiligten hartnäckig und geduldig in der Zeitachse umgesetzt worden sind, umso mehr zu loben und zu unterstützen“

Gunnar Thaden hatte in seiner Eröffnungsrede der RadStation  die Projekte rund um das Fahrrad, wie RadRetterCelle, in der Enthusiasten „rund um das Rad“ eine Werkstatt mit inzwischen 2 festen Mitarbeitern aufgebaut haben, der 1. Celler RadMarkt mit guten gebrauchten Rädern zu einem fairen Preis als monatliche Institution etabliert wurde, die erwähnte RadStation am Bahnhof geschaffen wurde, die insbesondere mit  dem RadVerleih für Celle, eine kleine Großstadt am südlichen Ende der Lüneburger Heide  eine Bereicherung des touristischen Angebotes ist. Die RadStation am Bahnhof für darüber hinaus ein attraktives Angebot für die Pendler in die Landeshauptstadt Hannover, den morgens am Bahnhof dem Service übergeben, bedeutet ein „heiles“ Rad am Abend am Bahnhof wieder abholen.  Jetzt im Frühjahr wird das Angebot durch ein RadCheck abgerundet, sogar wenn gewünscht, „blitz blank“ die RadRetter-Werkstatt.

Ein weiteres Projekt „RadFit“ wird, sofern weitere Organisationen, wie die Verkehrswacht in Celle, die Stadtwerke Celle GmbH mithelfen, noch im Jahr 2023 realisiert werden können.

RadFit steht für eine mobile Ausbildungsplattform für Radfahranfänger, aber auch für Menschen, die das spezielle E-Bike fahren, lernen wollen. Oder aber einfach sich auf einem Übungs-Parcours mit vielen kleinen Hindernissen und Herausforderungen, das Radfahren einmal üben wollen.

Alle diese Projekte sind und werden ohne öffentliche Forderung und Begleitung, nur von engagierten Bürgern geschaffen.

Beim größten Projekt, das jetzt in den Startschuhen steht, dem RadBahnhof Celle geht das schlichtweg aufgrund der Höhe Investitionen derzeit noch nicht. Da müssen die Bahn, also die DB AG als Eigentümer des Celler Bahnhofs, die Stadt Celle mit Ihren fachlichen Kapazitäten und das Land Niedersachsen, u.a. mit der Landesnahverkehrsgesellsaft, den Förderverein des Bahnhof Celle unterstützen.

Die Planung des Radbahnhof wird durch den Verein gemacht, dies durch Unterstützung aus der Celler Architektenwelt, nicht selbstverständlich auf pro Bono Basis.

Mit der Realisierung des Radbahnhof im Celler Bahnhof will der Verein auch sein Ziel unterstützen,  das Bahnhofsquartier zu entwickeln und der De-Gentrifizierung entgegenzuwirken, also dem langsamen Verfall durch den Wegzug von bürgerlichen Schichten aus dem jeweiligen Viertel.

Abschließend betonen beide Vorsitzenden: „Wir sind stolz als Leuchtturm bezeichnet zu werden, aber wie auch in der Seefahrt gilt,  ein Leuchtturm allein kann Schiffen noch keinen guten Kurs bestimmen, es muss viele Leuchttürme geben“

Wer mehr willen will: https://bahnhofcelle.de und https://radrettercelle.de  oder wer Ideen hat,  oder den Verein mit Rat und mehr helfen will, wendet sich an: gunnarthaden@bahnhofcelle.de

Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Ansichtsexemplar bzw. einen Link bei einer Online-Ausgabe an Förderverein Bahnhof Celle z. Hd.: Gunnar Thaden gunnarthaden@bahnhofcelle.de Fuhsestraße 30 29221 Celle

Mit freundlichen Grüßen

Gunnar Thaden

  1. Vorsitzender Förderverein Bahnhof Celle

 

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