Neues manuelles Einbuchungsverfahren gestartet

Neues manuelles Einbuchungsverfahren gestartet

Ab sofort kann die Lkw-Maut über das neue manuelle Einbuchungssystem bezahlt werden. Die Einbuchung ist online über stationäre PCs und mobil über Smartphone und Tablet möglich. Zeitgleich mit der Einführung der neuen Online-Einbuchung wird die bisherige Internet-Einbuchung eingestellt. Darüber hinaus startet der Aufbau von insgesamt 1.100 Mautstellen-Terminals einer neuen Generation.
Mit der geplanten Ausweitung der Lkw-Maut zum 1. Juli 2018 werden knapp 40.000 Kilometer Bundesstraßen gebührenpflichtig. Für die Mauterhebung auf diesem deutlich größeren Streckennetz entwickelt Toll Collect das Mautsystem technisch weiter. Die manuelle Einbuchung wird flexibler und dadurch kundenfreundlicher. Dabei steht die Online-Einbuchung zukünftig im Mittelpunkt. Die Mautstellen-Terminals ergänzen die neuen mobilen Einbuchungskanäle. Das ermöglicht eine deutliche Verringerung der Anzahl der Terminals.

Die Online-Einbuchung
Die Online-Einbuchung löst die bisherige Internet-Einbuchung ab. Die Zugangsdaten sind damit nicht mehr gültig. Bereits bei Toll Collect registrierte Kunden können für die neue Online-Einbuchung ihre Zugangsdaten zum Kunden-Portal nutzen. Neu ist, dass auch nicht registrierte Kunden online einbuchen können. Dazu kann jedes internetfähige Endgerät verwendet werden. Die Online-Einbuchung wird von den meistgenutzten Browsern unterstützt. Ab Frühjahr 2018 erleichtert eine App die Einbuchung über Smartphone und Tablet.

Neue Mautstellen-Terminals
Gleichzeitig ist der Aufbau der 1.100 neuen Mautstellen-Terminals gestartet, die zukünftig die Online-Einbuchung ergänzen werden. Diese werden in Deutschland und im grenznahen Ausland errichtet und sind in der Nähe von Anschlussstellen, auf Autohöfen, an Rastplätzen und Tankstellen zu finden. Bis zum Abschluss des Rollouts im Mai 2018 kann an den bisherigen Terminal-Standorten – an denen noch keine neuen Geräte aufgebaut wurden – die Lkw-Maut über die alten Mautstellen-Terminals gebucht werden. Grundsätzlich ist in diesem Zeitraum zu beachten, dass im alten manuellen Verfahren eingebuchte Strecken nur über die alten Mautstellen-Terminals storniert werden können. Das Gleiche gilt für Strecken, die im neuen manuellen Verfahren eingebucht wurden. Hier ist eine eventuell notwendige Stornierung nur an den neuen Terminals möglich oder über die neue Online-Einbuchung. Grundsätzlich kann im weiterentwickelten manuellen Verfahren über alle Einbuchungswege hinweg gebucht und storniert werden. Auch das ist eine Verbesserung gegenüber dem bisherigen manuellen Einbuchungsverfahren.
Im 2. Quartal 2018 werden die verbliebenen alten Mautstellen-Terminals abgeschaltet, dann ist die Einbuchung an diesen Geräten nicht mehr möglich.

Neue Benutzeroberfläche
Unabhängig davon, ob der Kunde Smartphone, Tablet, einen stationären PC oder das Mautstellen-Terminal für die Einbuchung verwendet, findet er stets die gleiche Benutzeroberfläche. Sie passt sich dem jeweiligen Gerät an und ermöglicht dem Kunden eine einfache Handhabung. Die Einbuchung ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch möglich.
Eine leicht verständliche Menüführung, die intuitiv erfassbar ist, hilft dem Kunden schnell und sicher die Maut zu bezahlen. Mit Auswahl von Start-, Ziel- und Via-Punkten kann die angebotene Route optimiert werden. Zukünftig werden auch nicht mautpflichtige Strecken in das Routing einbezogen, für die selbstverständlich keine Gebühr erhoben wird. Bei der Streckenberechnung werden automatisch die spezifischen Angaben zum Fahrzeug verwendet, um Routen zu ermitteln, die der Lkw ohne Einschränkungen (wie z.B. Sperrungen oder Gewichtsbeschränkungen) nutzen kann. Der Kunde erhält am Ende des Einbuchungsvorgangs eine Wegbeschreibung und kann sich diese Navigationsanweisungen ausdrucken, per E-Mail zuschicken, downloaden oder er schickt sich die Einbuchungsnummer per SMS auf sein Handy.
Service für nicht registrierte Kunden und neues Zahlungsmittel
Jeder Kunde kann jeden zur Verfügung stehenden manuellen Einbuchungsweg nutzen, ohne sich vorab bei Toll Collect registrieren zu müssen. Darüber hinaus bietet die neue manuelle Einbuchung nicht registrierten Kunden einen zusätzlichen Service: Mit dem Anlegen eines Einbuchungskontos können sie die Fahrzeuge, mit denen sie sich häufig manuell einbuchen, oft befahrene Strecken sowie bis zu drei Zahlungsmittel hinterlegen. Dadurch werden Einbuchungsprozesse noch effizienter und sparen dem Kunden Zeit. Der Kunde kann jederzeit seine hinterlegten Daten in der App oder in der Online-Einbuchung verwalten und löschen.
Damit über Tablet und Smartphone einfach und unkompliziert bezahlt werden kann, führt Toll Collect als Bargeldersatz die paysafecard ein. Die paysafecard ist an vielen Kiosken, Postämtern und online erhältlich.
Weitere Informationen: www.toll-collect.de/maut2018

Die Toll Collect GmbH betreibt seit dem 1. Januar 2005 ein satellitengestütztes System zur Erhebung einer streckenbezogenen Maut für Lkw ab 12 Tonnen Gesamtgewicht auf Bundesautobahnen und ausgewählten Abschnitten von Bundesstraßen. Das Mautsystem berücksichtigt bei der Berechnung der Maut sowohl die Schadstoffklasse als auch die Achszahl der Lkw. Es ist ein duales System, das mit einer automatischen und einer manuellen Buchungsvariante sicherstellt, dass alle Lkw-Fahrer aus dem In- und Ausland diskriminierungsfrei das mautpflichtige Straßennetz nutzen können. Seit dem Start des Mautsystems wurden über 25 Milliarden Euro Maut eingenommen. Derzeit sind rund 142.000 deutsche und ausländische Transportunternehmen registriert. Die Toll Collect GmbH hat ihren Sitz in Berlin und beschäftigt rund 520 Mitarbeiter.

Kontakt
Toll Collect GmbH
Claudia Steen
Linkstraße 4
10785 Berlin
030-74077-2200
presse@toll-collect.de
http://www.toll-collect.de

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