Dos und Donts für EM-Touristen und Geschäftsreisende

(ddp direct) Zu Gast in Dänemark
Do: Passende Themen für Smalltalk und das erste Treffen sind natürlich Sport, positive Erfahrungen in Dänemark und die dänische Natur – zur Not auch das dänische Bier.
Don’t: Bezeichnen Sie einen Dänen nie als Schweden oder Norweger.

Zu Gast in Deutschland
Do: Begrüßungen werden groß geschrieben: „Guten Morgen”, „Guten Tag” oder „Guten Abend” nie vergessen.
Don’t: Zuspätkommen – vor allem zum Anpfiff!

Zu Gast in England
Do: Anstellen: Sich ordentlich in eine Schlange zu stellen und geduldig darauf zu warten, bis man an der Reihe ist, gehört zum guten Ton – auch an der Biertheke.
Don’t: Gebärden Sie sich nicht zu laut auf öffentlichen Plätzen und gestikulieren Sie beim Sprechen nicht wild. Briten mögen keine öffentlichen Gefühlsbezeugungen, sondern werden dadurch irritiert…einzige Ausnahme: im Stadion!

Zu Gast in Frankreich
Do: Versuchen Sie sich einen kleinen französischen Wortschatz zuzulegen. Nicht jeder Franzose spricht ein gutes Englisch, so dass Bemühungen, die französische Sprache zu erlernen, sehr geschätzt werden. Passend zur EM: “Allez, les Bleus!”
Don’t: Seien Sie nicht zu direkt, versuchen Sie sich eher implizit und indirekt auszudrücken…es sei denn Sie erwischen die Franzosen beim Foul!

Zu Gast in Griechenland
Do: Körperkontakt während des Gesprächs – auch beim Dribbeln unvermeidlich.
Don’t: Essen und Getränke ablehnen (es muss zumindest probiert werden) – für Deutsche eigentlich kein Problem als Liebhaber von Gyros und Moussaka.

Zu Gast in Italien
Do: Auf eine Einladung folgt immer eine Gegeneinladung – also auf ein Tor auch immer ein Gegentor…?
Don’t: Trinken Sie zu Pizza keinen Wein – Bier und Pizza ist eine gute Kombination für EM-Spiele vor dem heimischen Fernseher.

Zu Gast in Kroatien
Do: Konzentrieren Sie sich auf Gespräche. Sie gelten als produktiver als lange E-Mails. Sie sollten anrufen, anstatt im Falle eines Konflikts zu schreiben.
Don’t: Bezeichnen Sie Kroatien nicht als Teil des Balkans; es ist auch nicht „Osteuropa“. Bewahren Sie sich auch während der EM trotz deutschem Nationalstolz den Respekt vor den anderen Mannschaften!

Zu Gast in den Niederlanden
Do: Machen Sie Termine für Meetings, sei es mit Ihrem Bankberater oder einem niederländischen Kollegen.
Don’t: Beleidigt sein, wenn Sie von Niederländern auf Fehler hingewiesen werden – ehrliches und konstruktives Feedback ebenso wie Entscheidungen des Schiedsrichter müssen akzeptiert werden.

Zu Gast in Polen
Do: Gentleman-Verhalten wird in Polen immer noch sehr wertgeschätzt. Also als Dame nicht überrascht sein, wenn man einen Handkuss bekommt. Handkuss ist im Fußball bekanntlich eher unüblich – verbreiteter ist eher die Kopfnuss.
Don’t: Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen.

Zu Gast in Portugal
Do: Die Portugiesen haben einen indirekten Kommunikationsstil. Kritik wird nicht offen ausgedrückt, um nicht die Gefühle des Gesprächspartners zu verletzen. Kritik wird also stillschweigend zum Ausdruck gebracht…im Fußball trifft das allerdings nicht ganz zu.
Don’t: Portugiesen verwenden nicht viel Körpersprache. Seien Sie nicht allzu demonstrativ mit Handgesten oder Körpersprache.

Zu Gast in der Republik Irland
Do: Danken Sie dem Fahrer beim Aussteigen aus dem Bus – zum Beispiel wenn Sie im Fanbus unterwegs sind.
Don’t: Umgehen einer Warteschlange! Es gilt als sehr unhöflich an die Vorderseite einer Schlange zu gehen – auch beim Elf-Meter-Schießen unbedingt warten, bis man an der Reihe ist.

Zu Gast in Russland
Do: Zeigen Sie Interesse an der russischen Kultur und scheuen Sie sich nicht, über russische Kunst zu diskutieren – ein perfektes Small Talk Thema, das den Aufbau persönlicher Beziehungen mit Ihrem russischen Partner unterstützt.
Don’t: Schlussfolgern Sie nicht automatisch, dass Russen unfreundlich sind, nur weil sie nicht so oft lächeln. Ein Lächeln wird eher selten mit Fremden ausgetauscht und ist dem engen Bekanntenkreis vorbehalten. Emotionale russische Fußballfans sind selbst zur EM eher die Ausnahme, allerdings ziehen Männer im Stadion gern mal ihr T-Shirt aus.

Zu Gast in Schweden
Do: Schuhe sollten stets vor dem Betreten einer privaten Wohnung ausgezogen werden. Oft bringen Besucher ihre eigenen Hausschuhe mit.
Don’t: Förmlichkeiten erzeugen Distanz zwischen Leuten, was in Schweden nicht erwünscht ist. Laut dem „Jantegesetz“, einem ungeschriebenen Gesetz zum Umgang miteinander, ist es verpönt, sich über seine Mitmenschen zu stellen.

Zu Gast in Spanien
Do: Üben Sie sich in der Improvisation. Das Ansehen eines Managers bemisst sich auch nach seiner Fähigkeit, in unvorhergesehenen Situationen souverän zu agieren und zu reagieren. Auch im Fußball gelten die Spanier als Meister der Improvisation und der Tricks.
Don’t: Vermeiden Sie es, alles perfekt durchzuplanen. Spanier schätzen Souveränität im Umgang mit unvorhergesehenen Situationen. Liefertermine, Budgets und Zeitpläne sind in der Praxis lediglich Richtwerte.

Zu Gast in der Tschechischen Republik
Do: In öffentlichen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs in Tschechien wird nur das Nötigste gesprochen. In Bus und Straßenbahn beschäftigen sich die Tschechen mit sich selbst, lesen Zeitung oder ein Buch. Die Frage nach der nächsten Haltestelle oder der Uhrzeit ist selbstverständlich gestattet.
Don’t: Die Tschechen bewundern unsere soziale Marktwirtschaft. Den Weg dorthin sollten Sie ihnen überlassen und sich mit belehrenden Ratschlägen zurückhalten.

Zu Gast in der Ukraine
Do: Business-Meetings können während der Mahlzeiten oder bei einem ukrainischen Kollegen zuhause stattfinden. Prost heißt in der Ukraine übrigens „Budmo!“.
Don’t: Keine leeren (Bier-)Flaschen auf dem Tisch stehen lassen, denn das bedeutet Unglück.

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Daniel Auwermann
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