Digitale Visitenkarten für Unternehmen

Digitale Visitenkarten für Unternehmen

Die drei Spreadly Gründer Florian Theimer , Darius Göttert und Etienne Fieg (v.l.n.r) lernten sich in der studentischen Unternehmensberatung kennen.

Klassische Visitenkarten haben ausgedient

Die Abholzung der Regenwälder ist eins der größten globalen Probleme unserer Zeit. Erst in diesem Jahr ist der Waldverlust im Amazonas-Gebiet um über 50% gestiegen. Herkömmliche Visitenkarten aus Papier führen zur Abholzung von fünf Millionen Bäumen pro Jahr und das, obwohl sie zu 88 %*weggeschmissen werden. Während also in vielen Lebensbereichen die Digitalisierung längst vorangeschritten ist, hängt die Visitenkarten-Industrie noch weit hinterher. Das Start-up Spreadly, möchte das nun ändern und Unternehmen den Umstieg leichter denn je machen.

Digitale Visitenkarten im Kampf gegen Papierverschwendung 

Die Lösung ist eine intuitive Software, mit der jedes Unternehmen in kürzester Zeit individuelle digitale Visitenkarten für die Mitarbeitenden zur Verfügung stellen kann. Dabei könnte die Nutzung kaum intuitiver sein: Ein/e MitarbeiterIn registriert sich einfach auf der Website von Spreadly, durchläuft den Onboarding-Prozess und kann dann über verschiedene Wege, bspw. einer Anbindung über Microsoft Office oder Google Workspace, alle Mitarbeitenden der Firma an Spreadly anbinden. Der gesamte Prozess dauert in der Regel keine 15 Minuten. 

Neben der Zeit- und Kostenersparnis im Vergleich zu physischen Visitenkarten, lassen sich deutlich mehr Informationen teilen als auf einem kleinen Stück Papier. Dazu können Änderungen in kürzester Zeit für das gesamte Unternehmen oder auch nur einzelne Mitarbeitende umgesetzt werden und es müssen keine neuen Visitenkarten gedruckt werden. Das spart dann auch noch mehrere 12 tausend Tonnen Papier pro Jahr. Das Teilen der digitalen Visitenkarte ist dann sowohl über QR-Code im Handy, Apple- oder Google Wallet, als Link oder mithilfe der angebotenen NFC-Karten möglich. 

Junges Gründerteam mit grüner Idee 

Gegründet wurde Spreadly im September 2022 von den Studierenden Darius Göttert, Florian Theimer und Etienne Fieg in München. Die drei Gründer lernten sich in der studentischen Unternehmensberatung „Academy Consult“ kennen, aus der bereits Start-ups wie Celonis, Prezise oder Remberg entstanden sind. 

Mit ihren verschiedenen Studienhintergründen, darunter International Management, Informatik und Maschinenbau, bilden Sie ein komplementäres Gründerteam. Alle drei haben bereits mehrere Jahre Führungserfahrung und konnten sich in diversen Unternehmen von Start-up bis Konzern behaupten. 

Die drei Gründer haben den Trend der digitalen Visitenkarten erkannt und genutzt. Neben der Motivation, die Digitalisierung weiter voranzutragen und über fünf Millionen Bäume zu retten, die jedes Jahr für klassische Visitenkarten gefällt werden, ist es ihnen vor allem wichtig, die beste Lösung am Markt zu bieten und es den Unternehmen so einfach wie möglich zu machen.  So ist Spreadly gerade für Unternehmen jeder Größe oft die erste Wahl, da die Anbindung aller Mitarbeitenden für jede Unternehmensgröße in wenigen Minuten erledigt ist. 

Nur sechs Monate nach Start des Projektes im März 2022 und somit zum Zeitpunkt der eigentlichen Gründung im September 2022 besteht Spreadly aus einem zwölfköpfigen Team und hat bereits über 3.000 NutzerInnen und über 100 Unternehmen gewinnen können. Somit ließ sich bereits ein vierstelliger Umsatz verzeichnen. Bemerkenswert ist außerdem, dass Spreadly bereits vor der Gründung auf eine halbe Million Euro bewertet wurde.  

Die Zukunft ist digital. 

Bis Ende des Jahres möchte das Unternehmen 25.000 Nutzer und 500 Unternehmen angebunden haben. Außerdem ist eine größere Finanzierungsrunde geplant, um das Wachstum zu beschleunigen. Das ist allerdings nur der Anfang. 

Bis Ende 2025 möchte Spreadly zum weltweiten Marktführer im Bereich digitaler Visitenkarten gewachsen sein. Dafür ist in den nächsten Jahren die Expansion geplant. Neben dem aktuellen Kernbusiness der digitalen Visitenkarten, arbeitet Spreadly bereits an einer alternativen Networking-App, die das Pflegen von Kontakten einfacher denn je machen soll. 

Die Motivation Unternehmen helfen zu wollen, die Digitalisierung zu beschleunigen und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, treibt das Team Tag für Tag an, Spreadly noch einfacher, inutitiver und nachhaltiger zu machen und allen Unternehmen Zugang zur Software zu ermöglichen.

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