Die Nominierungen für den Deutschen NaturfilmPreis 2022 stehen fest

Wieck a. Darß, 10. Mai 2022. Die Nominierungsjury hat 12 Nominierungen für den Deutschen NaturfilmPreis 2022 ausgesprochen. Der mit insgesamt 26.000 Euro in fünf Kategorien dotierte Filmpreis wird seit 2008 im Rahmen des Darßer NaturfilmFestivals auf dem Fischland-Darß-Zingst verliehen. Das Festival findet in diesem Jahr vom 4. bis 9. Oktober statt. Höhepunkt wird die Verleihung des Deutschen NaturfilmPreises am 8. Oktober 2022 in Wieck auf dem Darß sein.

In den beiden Hauptkategorien „Wildnis Natur“ und „Mensch und Natur“ des Deutschen NaturfilmPreises werden herausragende Naturfilme gewürdigt, die auf besonders beeindruckende Weise die Schönheit der Natur zeigen oder das häufig konfliktreiche Verhältnis zwischen Mensch und Natur beleuchten. Gestiftet werden die beiden Hauptpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern. Weitere „Jury-Preise für herausragende Leistungen“, gestiftet von der Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft, sind mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Den „Preis der Kinder- und Jugendjury“ in Höhe von 1.000 Euro stiftet der Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. Die „Publikumswahl“ ist von der Flächenagentur MV auf 2.000 Euro dotiert.

Nominiert für den Deutschen NaturfilmPreis 2022 sind:

Der verschwundene Wald
Regie: Bálint Révész
Produktion: Tondowski Films | ELF Pictures | ZDF | ARTE

Die Igelretter aus dem Piemont
Regie: Rosie Koch
Produktion: MedienKontor | ARTE

Die Recyclinglüge
Regie: Tom Costello, Benedikt Wermter
Produktion: a&o buero | ARD | The Why Foundation | BBC | CBC | DR | NHK | NRK | SVT | SRG

Die Schönen der Nacht
Regie: Holger Vogt
Produktion: Doclights | NDR

Grimms Forest – The Nature of Fairy Tales
Regie: Almut Hauschild, Christoph Hauschild, Klaus Müller
Produktion: Doclights

Im Zaubertal der Kröten
Regie: Angela Graas-Castor
Produktion: BR | ARTE

Kleine Meise ganz groß
Regie: Yann Sochaczewski, Marlen Hundertmark
Produktion: Altayfilm | MDR |SWR | ARTE

LAND
Regie: Timo Großpietsch
Produktion: NDR

Naturwunder Gemüsegarten – Die große Welt der kleinen Tiere
Regie: Guilaine Bergeret, Rémi Rappe
Produktion: Längengrad | Grenouilles | SWR | ARTE

Planet without Apes
Regie: Felix Meschede, Manuel Daubenberger
Produktion: Doclights | NDR

Ziemlich wilde Bienen
Regie: Jan Haft
Produktion: nautilusfilm | Doclights | NDR | ARTE | Terra Mater

Zimmer frei? Die Baukunst der Spechte
Regie: Uwe Müller
Produktion: Capricornum Film | MDR | SWR | ARTE

Die zwölf Filme wurden von einer Nominierungsjury aus allen Einreichungen für den Wettbewerb des Deutschen NaturfilmPreises 2022 nominiert. Sie besteht in diesem Jahr aus den folgenden berufenen Filmschaffenden und Expertinnen und Experten:

Wolfgang Albus | Journalist und Filmemacher beim Rundfunk Berlin-Brandenburg
Gabriele Conze | ehem. Redakteurin für Tierfilm und Naturdokumentationen im Ersten und WDR
Axel Gebauer | selbständiger Tierfotograf und Naturfilmer, Deutscher NaturfilmPreis 2021 für „Das geheime Leben der Rothirsche“
Oliver Goetzl | Inhaber und Producer von GULO Film Productions
Philipp Grieß | Regisseur und Senior Producer bei der UFA DOCUMENTARY, Jury-Preis für herausragende Leistungen 2021 für „Expedition Arktis – Ein Jahr. Ein Schiff. Im Eis.“
Tina Kaiser | Filmkulturwissenschaftlerin, Dramaturgin für Kinospiel- und Dokumentarfilme, Autorin
Jana Planek | Bereichsleiterin Naturschutz und Kommunikation bei der Naturstiftung David
Miriam Zimmermann | freiberufliche Editorin und Filmemacherin

Weitere Informationen zum Deutschen NaturfilmPreis, zu den Nominierten und der Nominierungsjury finden Sie unter www.deutscher-naturfilm.de.

 

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