Der Supplement-Check
Magnesium gegen Muskelkrämpfe, Eisen gegen Müdigkeit, Zink für das Immunsystem, Biotin für die Haare, Vitamin D für die Knochen und Coenzym Q10 für mehr Energie: Für nahezu jedes gesundheitliche Problem scheint es heute das passende Nahrungsergänzungsmittel zu geben.
Doch was passiert, wenn aus einzelnen Supplements irgendwann 10, 15 oder sogar 20 verschiedene Kapseln, Tabletten, Pulver und Tropfen werden?
Und wissen wir dann eigentlich noch, was unser Körper wirklich braucht?
Als Diplom-Chemikerin beschäftige ich mich seit über 35 Jahren mit schulmedizinischen Erkenntnissen ebenso wie mit komplementären und bioenergetischen Ansätzen. Dabei begleite ich insbesondere Menschen, die trotz zahlreicher medizinischer Untersuchungen und Behandlungen weiterhin unter gesundheitlichen Beschwerden leiden.
Aus dieser langjährigen Arbeit habe ich eine eigene Methode entwickelt, die meinen naturwissenschaftlichen Hintergrund mit einer energetisch-kinesiologischen Betrachtungsweise verbindet: das
Bioenergetische Körper-Screening & das Bioenergetische Produkt-Screening.
Beide Screening-Verfahren ergänzen sich, können jedoch auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Während beim Körper-Screening der Mensch und mögliche körperliche Zusammenhänge im Mittelpunkt stehen, richtet sich das Produkt-Screening auf die individuelle energetische Resonanz auf unterschiedliche Produkte und Substanzen. Dabei können neben Nahrungsergänzungsmitteln beispielsweise auch Kosmetika, Lebensmittel oder Informationen zu bereits verwendeten Medikamenten dokumentiert werden. Medizinische Entscheidungen zu Arzneimitteln bleiben jedoch ausdrücklich in ärztlicher beziehungsweise pharmazeutischer Verantwortung.
Ein besonderer Vorteil beider Verfahren ist ihre ortsunabhängige Anwendung. Die Screenings können daher auch im Rahmen eines Video-Calls und über Ländergrenzen hinweg durchgeführt werden und stehen damit Interessierten unabhängig von ihrem Wohnort zur Verfügung.
Die drei Supplement-Fallen
In der Arbeit mit meinen Klienten beobachte ich zunehmend ein Phänomen: Menschen suchen bei gesundheitlichen Beschwerden die Lösung in Nahrungsergänzungsmitteln – und kombinieren dabei immer mehr Supplements auf eigene Faust.
Die Frage lautet:
Helfen wir unserem Körper damit tatsächlich – oder schaden wir ihm eventuell sogar damit?
1. Vom Symptom zur Selbstdiagnose – und zum falschen Supplement
Nicht das Supplement ist das Problem – sondern die Annahme, bereits zu wissen, was dem Körper fehlt.
Müdigkeit? Das muss Eisenmangel sein. Muskelkrämpfe? Da fehlt Magnesium. Haarausfall? Wahrscheinlich Biotin. Ein Symptom wird einem vermeintlichen Nährstoffmangel zugeordnet, anschließend wird online recherchiert, welches Supplement dagegen helfen könnte – und schon landet das nächste Präparat im Warenkorb.
So schnell wird aus einem Symptom eine Selbstdiagnose – aus der Selbstdiagnose eine Selbsttherapie.
Doch ein Symptom verrät noch nicht seine Ursache. Müdigkeit beispielsweise kann mit einem Eisenmangel zusammenhängen, aber ebenso mit einer Schilddrüsenunterfunktion, Anämie, Schlafapnoe oder einem Post-COVID-Syndrom einhergehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
Was kann ich gegen meine Müdigkeit einnehmen? – sondern: Warum bin ich müde?
Erst wenn die Ursache geklärt ist, lässt sich beurteilen, ob überhaupt ein Nährstoffmangel vorliegt und eine gezielte Ergänzung sinnvoll ist.
1. Der Supplement-Hype – wenn sich Inhaltsstoffe unbemerkt summieren
Für nahezu jedes gesundheitliche Ziel gibt es inzwischen ein Produkt: für Energie und Schlaf, Immunsystem und Darm, Haut und Haare, Muskeln und Gelenke, Herz, Leber, Augen oder Anti-Aging. So kommt schnell ein Präparat zum nächsten. Was dabei häufig übersehen wird:
Nicht das einzelne Präparat ist das Problem – sondern die Summe.
Wer mehrere Produkte miteinander kombiniert, kann dadurch einzelne Nährstoffe mehrfach zuführen, ohne es überhaupt zu bemerken. So können sich die Dosierungen addieren und bei bestimmten Mikronährstoffen langfristig Mengen erreicht werden, die nicht nur unnötig, sondern sogar gesundheitlich problematisch sein können.
Zwei Beispiele zeigen, warum sich ein genauer Blick auf die Gesamtzufuhr lohnt:
Vitamin B6 ist dafür ein gutes Beispiel: Eine dauerhaft zu hohe Zufuhr kann das Nervensystem schädigen und unter anderem Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen oder Störungen der Bewegungskoordination verursachen. Die EFSA hat deshalb für Erwachsene eine tolerierbare tägliche Gesamtzufuhr (UL) von 12 mg Vitamin B6 pro Tag festgelegt. Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel sogar lediglich 0,9 mg Vitamin B6 pro Tagesdosis eines Produkts.
Auch bei Vitamin D gilt nicht automatisch „viel hilft viel“. Eine übermäßig hohe Zufuhr kann den Calciumstoffwechsel beeinträchtigen und zu einer Hyperkalzämie, also einem zu hohen Calciumspiegel im Blut, führen. Mögliche Folgen reichen von Übelkeit und Muskelschwäche bis zu Herzrhythmusstörungen, Nierensteinen und Nierenschäden. Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel eine Höchstmenge von 20 µg (800 IE) Vitamin D pro Tagesdosis. Die EFSA setzt den UL für die gesamte tägliche Vitamin-D-Zufuhr bei Erwachsenen bei 100 µg (4.000 IE) an.
Quellen der genannten Höchstmengen: EFSA 2023 sowie BfR 2024.
Dipl.-Chemikerin
Christiane Manzenrieder
Entwicklerin des Bioenergetischen Körper- & Produkt-Screenings
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info@energie-medizin.online
Christiane Manzenrieder ist studierte Diplom-Chemikerin mit über 35 Jahren Erfahrung in naturwissenschaftlicher Forschung, Diagnostik und ganzheitlicher Gesundheitsarbeit. Geprägt durch ihre Zeit an der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und persönliche Schicksalsmomente, verbindet sie heute schulmedizinisches Wissen mit moderner Energie- und Informationsmedizin. Ihr Spezialgebiet: die präzise Ursachenanalyse bei chronischen und ungeklärten Beschwerden.
Ihre eigens entwickelte 3E-Methode praktiziert sie heute erfolgreich europaweit, viele ihrer Klienten finden innerhalb von drei bis vier Monaten zurück in ihre Genesung, ohne persönlich vor Ort sein zu müssen.
Nicht nur Unternehmer und Führungskräfte vertrauen auf ihre wissenschaftlich fundierte, diskrete und individuell wirksame Begleitung zurück zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
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