Rund eine Million Todesfälle pro Jahr betreffen in Deutschland viele weitere Menschen. Der Kongress „Weihnachten ohne Dich“ fragt, was Hinterbliebene vor den Feiertagen brauchen.
Es beginnt manchmal mit einer Frage, die ganz selbstverständlich gestellt wird: Was machst du eigentlich an Weihnachten? Für Hinterbliebene kann darin etwas liegen, auf das es noch keine Antwort gibt. Wie soll dieses Fest aussehen, wenn der geliebte Mensch fehlt, mit dem es ein gemeinsames Weihnachten gab? Was wird aus den vertrauten Abläufen? Und wie erklärt man, dass schon der Gedanke daran weh tut?
Die Weihnachtszeit beginnt lange vor Heiligabend. Mit Verabredungen, Familiennachrichten und Erinnerungen. Die Sehnsucht kann mitten in einem gewöhnlichen Gespräch auftauchen. Wer einen geliebten Menschen vermisst, vermisst auch die Selbstverständlichkeit, gemeinsam zu planen. Die Gewissheit, mit der eigenen Freude und den eigenen Sorgen bei jemandem aufgehoben zu sein.
Eine Frage, die Millionen betrifft
2025 starben in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 1.006.600 Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin legt in einem Positionspapier durchschnittlich fünf betroffene Bezugspersonen je Todesfall zugrunde. Übertragen auf 2025 ergibt das rechnerisch rund fünf Millionen Betroffenheiten. Es ist eine Hochrechnung, keine Zählung einzelner Hinterbliebener. Und sie erfasst noch nicht die Trauer aus früheren Jahren, die an Weihnachten wieder besonders gegenwärtig werden kann.
Hinter dieser Größenordnung stehen sehr persönliche Fragen. Wer hört zu, wenn die Geschichte noch einmal erzählt werden möchte? Wer fragt nach dem geliebten, verstorbenen Menschen? Wer hält es aus, dass Vorfreude und Trauer innerhalb derselben Familie nebeneinanderstehen?
Raum für unterschiedliche Antworten
Diese Fragen greift Susan Froitzheim mit dem Online-Kongress „Weihnachten ohne Dich“ auf. Vom 7. bis 17. Dezember 2026 bringt die Autorin und Mentorin für Hinterbliebene mehr als 30 Stimmen zusammen. Zu den Gästen gehören Anke Evertz, Robert Betz, Kiki Cordalis und Clemens Kuby. Das Programm verbindet Trauerbegleitung, Seelsorge, Psychologie, Körperarbeit, Forschung, persönliche Erfahrung und spirituelle Perspektiven.
Die Vielfalt soll Hinterbliebenen ermöglichen, einen Zugang zu wählen, der zur eigenen Situation passt. Das erste Weihnachten nach einem Todesfall, unterschiedliche Bedürfnisse in der Familie und die Frage nach bleibender Verbundenheit gehören zu den Themen. Ein Gespräch darf nachdenklich machen. Ein anderes darf gerade noch zu viel sein.
Die Teilnahme erfolgt nach kostenfreier Registrierung online. Jedes Interview ist an seinem Sendetag 24 Stunden kostenfrei verfügbar. Auf zehn reguläre Kongresstage vom 7. bis 16. Dezember folgt am 17. Dezember ein Bonus-Tag.
Vielleicht beginnt Unterstützung schon damit, die Frage nach Weihnachten anders zu stellen: Was ist für dich in diesen Wochen besonders schwer? Und dann Zeit für die Antwort zu haben.
Informationen und Registrierung: https://weihnachtenohnedich.de
Programm: https://weihnachtenohnedich.de/programm
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Susan Froitzheim · Rendezvous mit dem Jenseits® · HUMANITUS GmbH
Susan Froitzheim
An der Alster 6
20099 Hamburg
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Susan Froitzheim arbeitet seit mehr als 15 Jahren als beweisführendes Medium, Autorin und Mentorin für Hinterbliebene und hat mehr als 5.000 Jenseitskontakte gegeben. Unter der Marke Rendezvous mit dem Jenseits® begleitet sie Menschen nach dem Tod eines geliebten Menschen und bildet in Medialität aus. Im Oktober 2026 erschien ihr Buch „Das 1×1 der medialen Trauerbewältigung“.
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