Wann war Ihr letzter Augen-Check?

Fliegende Mücken, dunkle Flecken, Rußregen

Wann war Ihr letzter Augen-Check?

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sup.- “Wissen Sie noch, wann ein Facharzt das letzte Mal Ihre Augen untersucht hat?” Insbesondere viele ältere Menschen werden diese Frage verneinen. Natürlich waren sie vor einigen Jahren bei einem Optiker, um sich eine Lesebrille zu besorgen. Eine gründliche Untersuchung des Augenhintergrunds, um eventuelle Erkrankungen der Netzhaut ausschließen bzw. diagnostizieren zu können, liegt bei Senioren jedoch häufig in ferner Vergangenheit.

Mit diesem sorglosen Verhalten wird eine wichtige Chance vertan, Augenerkrankungen in einem Frühstadium zu erkennen und rechtzeitig therapieren zu können, bevor irreparable Schäden entstanden sind. Darauf weist die Initiative “Bewahren Sie Ihr Augenlicht” hin, deren Ziel es ist, die Bevölkerung über bestimmte Augenerkrankungen, deren Früherkennung und die verschiedenen Diagnosemöglichkeiten zu informieren. Hätten Sie beispielsweise gewusst, dass das Sehen von “fliegenden Mücken” ein Anzeichen für eine altersabhängig zunehmende Glaskörpertrübung sein kann, die jedoch harmlos ist und keinen Einfluss auf die Sehschärfe hat. Hingegen kann ein “dunkler Fleck” in der Mitte des Sichtfeldes ein Indiz für eine altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) sein und das Sehen von “Lichtblitzen” und “Rußregen” ein Hinweis auf eine diabetische Retinopathie (DR).

Mit Hilfe moderne Diagnostik, die für den Patienten schmerzfrei ist, kann der Augenarzt zuverlässig ermitteln, ob z. B. eine nicht therapiebedürftige Glaskörpertrübung besteht oder die Symptome durch eine Netzhauterkrankung ausgelöst werden, die unbedingt behandelt werden muss. So gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit, durch Medikamenteneinspritzungen in den Glaskörper des Auges gute Therapieerfolge zu erzielen. Dabei kommen so genannte VEGF-Hemmer (Vascular Endothelial Growth Factor) zum Einsatz, die zu einer deutlichen Sehverbesserung verhelfen können. Für eine bessere Aufklärung zur AMD und der DR setzen sich die Partner der Aufklärungsinitiative “Bewahren Sie Ihr Augenlicht” ein. Weitere Informationen gibt es unter www.Bewahren-Sie-Ihr-Augenlicht.de bzw. unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 7234103. Interessierte können sich auch direkt an die Partner der Initiative wenden, darunter der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) und die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA Deutschland e.V.

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