„Sonne satt statt Weihnachtsstress“ – Verbraucherinformation der ERV

Tipps für Last-Minute-Urlaub während der Feiertage

"Sonne satt statt Weihnachtsstress" - Verbraucherinformation der ERV

Weihnachten unter Palmen klingt für viele verlockend.
Quelle: ERGO Group

Die einen freuen sich auf gemütliche Weihnachtstage und rauschende Silvesterpartys. Die anderen haben die Nase voll vom miesen Wetter und dem Weihnachtsstress. Warum nicht spontan ein paar Tage Urlaub in der Sonne buchen, fern von Lebkuchen & Co.? Was Urlauber beachten sollten, wenn sie kurzfristig die Feiertage in wärmeren Gefilden genießen wollen, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV Europäischen Reiseversicherung.

Achtsam mit dem Temperaturwechsel umgehen

Weihnachten statt unter dem Christbaum in der Sonne verbringen und im Meer entspannt dem neuen Jahr entgegen schwimmen – nicht nur für Weihnachts- und Silvester-Muffel klingt das verlockend. Für einen Bade- und Strandurlaub müssen Reisende um diese Jahreszeit allerdings weit um den Globus fliegen. „In Indonesien, Thailand oder der Karibik herrschen zu dieser Zeit Temperaturen um die 30 Grad und das Wasser ist angenehm warm“, weiß Birgit Dreyer von der ERV. Allerdings sollten Urlauber den Körper auf den schnellen Temperaturwechsel vorbereiten. „Kurzentschlossene können beispielsweise durch Sauna-Gänge die Hitzetoleranz des Körpers erhöhen und die Temperaturregulation trainieren“, so die Reiseexpertin. Sie empfiehlt Spontanurlaubern, sich angesichts von möglichen Minusgraden am Abflugort und der Klimaanlagen im Flugzeug während der Reise warme Kleidung anzuziehen – selbst wenn am Zielort tropische Temperaturen herrschen. Im Zwiebellook gekleidet, können Reisende am Zielflughafen die wärmenden Schichten ablegen. Diese Reisekleidung bietet sich auch für den Rückflug in den deutschen Winter an. Am Ziel angekommen gilt es, den Organismus langsam an die heißen Temperaturen zu gewöhnen. „Dabei können während der ersten Tage viele Ruhepausen – am besten im Schatten – helfen. Die pralle Sonne sollten Urlauber erst einmal meiden“, empfiehlt Birgit Dreyer. Und fügt hinzu: „Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist für die empfindliche Winterhaut ein absolutes Muss! Ebenso wichtig ist es, viel zu trinken – aber weder sehr heiße, noch sehr kalte Getränke. Sie können den Körper zusätzlich belasten.“

Flexibilität hilft bei spontaner Buchung

Mit dem Wunsch nach Sonne und stressfreien Feiertagen ist niemand alleine. Deshalb sollten Last-Minute-Urlauber flexibel sein hinsichtlich des Reiseziels, des Abflug-Flughafens und der konkreten Reisetermine. Vor der Wahl des Reiseziels kann sich ein Blick auf die Website des Auswärtigen Amtes lohnen. Hier finden Reisefreudige zum Beispiel allgemeine Reiseinformationen oder auch Auskunft über den notwendigen oder empfohlenen Impfschutz des ausgewählten Landes. Last-Minute-Angebote der großen Reiseveranstalter finden Interessenten bei vielen Buchungsportalen im Internet. Zudem gibt es Websites, die sich ausschließlich auf Last-Minute-Angebote spezialisiert haben. Aber auch in örtlichen Reisebüros können Sonnenhungrige tolle Angebote ergattern. Möchten sie besonders günstig reisen, können sie An- und Abreise beispielsweise auf einen Wochentag legen, denn die Flüge sind dann meist günstiger. Ist das passende Angebot dabei, sollten sie nicht zu lange mit der Buchung warten. Solche Schnäppchen sind meist nur begrenzt verfügbar und können daher schnell ausgebucht sein.

Absichern mit Impfungen und Versicherungen

Obwohl gerade bei kurzfristiger Buchung oft alles sehr schnell gehen muss, sollten Reisende ihren Impfschutz nicht vergessen. Welche Impfung für das ausgewählte Reiseziel empfohlen ist, erfahren Reisende beispielsweise auf der Website des Zentrums für Reisemedizin ( www.crm.de). Gegen Hepatits A, Grippe, Meningokokken-Meningitis und Typhus ist eine Impfung auch kurz vor Reiseantritt möglich. Besonders Kurzentschlossene können sich sogar noch direkt am Flughafen impfen lassen – etwa in Frankfurt, Düsseldorf, München oder Berlin. Wer eine Reise in ein Malariagebiet gebucht hat, sollte auf den entsprechenden Schutz achten. Abhängig davon, wie hoch die Malariagefahr am Reiseort ist, empfiehlt sich eine medikamentöse Prophylaxe oder die Mitnahme eines Malaria-Medikaments für den Fall der Fälle. Reisende sollten sich dazu von ihrem Arzt beraten lassen. „Um Mückenstiche zu vermeiden, empfiehlt es sich, lange Hosen und Oberteile zu tragen und die Haut mit einem wirksamen Repellent zu schützen“, rät Birgit Dreyer. Ein Moskitonetz über dem Bett sorgt für einen ruhigen Schlaf. Auch bei Spontanurlauben sollten Urlauber an einen passenden Versicherungsschutz denken, falls doch mal etwas schiefgeht. Umfassenden Schutz bietet das RundumSorglosPaket der ERV: Es enthält eine Reiserücktritts-, Reiseabbruch-, Reisekranken- und Reisegepäckversicherung. Den Fernweh-Geplagten bleibt dann nur noch eines zu tun: Sonne tanken und sich darauf freuen, dass es nach der Rückkehr in die Heimat nicht mehr lange dauert, bis die ersten Krokusse sprießen.
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