Schnell und günstig: Leckschutz für den Hund selber machen

Schnell und günstig: Leckschutz für den Hund selber machen

Nach Operation oder Verletzung: Halskrause und Co. schützen die Wunde vor Leckattacken. So bauen Sie den Leckschutz für Ihren Hund einfach & günstig selbst.

BildAuch wenn das noch immer einige glauben: Die Hundezunge ist kein gutes Mittel für die Wundheilung. Medizinische Wundbehandlung wirkt um Längen besser, darum brauchen Hunde nach Operationen oder Verletzungen einen Leckschutz. Den können Sie aus verschiedenem Altmaterial, das Sie bestimmt zu Hause haben, relativ leicht selbst herstellen. So kostet das nützliche Utensil keinen Cent.

Reico Partner Team Hundefutter Vital füllt nicht nur den Hundenapf mit gesundem Lieblingsfutter, wir kümmern uns in jeder Hinsicht ums Vierbeinerglück. Der bekömmliche Kraftspender MAXiDOG Cura Rotwild gehört zu den Futtersorten, die unsere Fellnasen nach einem Unfall oder einer OP wieder auf die Beine bringen. Gesundheitsfördernd, hypoallergen und unnachahmlich lecker: Da vergisst so mancher Hund glatt, seine Wunden zu lecken.

Inhaltsverzeichnis

1. Welche Materialien eignen sich als Leckschutz für den Hund?

2. Ausmessen: Welches ist die richtige Größte für den Leckschutz?

3. Selbst gemacht! Wie baue ich einen einfachen Leckschutz aus Isomatte?

4. Welche Möglichkeiten gibt es noch, einen Leckschutz zu basteln?

5. Wie bastle ich einen Leckschutz für die Beine und Pfoten des Hundes?

6. Hundeliebe – aber mit Köpfchen!

Welche Materialien eignen sich als Leckschutz für den Hund?

Falls der Hund das Wundenlecken doch nicht vergisst, muss ein Kragen, Trichter oder eine Halskrause her. Die kann man kaufen oder einfach selbst herstellen. Weich muss das Material sein, die Form sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten, und natürlich muss der selbst gemachte Leckschutz das Lecken wirksam verhindern.

Suchen Sie in Ihrem Haushalt nach dem folgenden Material:

? Alte Isomatten

? Pool-Nudeln

? Abwischbarer Stoff

? Babysocken, Shirts, Unterhosen

? Handtücher

? Karton oder Pappe

? Klettverschlüsse

? Gurtbänder

? Druckknöpfe

? Textilklebeband

? Hundehalsband

Von diesem Sammelsurium brauchen Sie natürlich nicht alles. Was aber unbedingt nötig ist, das ist Ihre Kreativität, Bastelfreude und Einfühlungsvermögen für Ihren Hund, der den Leckschutz zum selber Bauen schließlich tragen muss, ohne dabei noch mehr wund zu werden.

Ausmessen: Welches ist die richtige Größe für den Leckschutz?

Der Schutzkragen muss bestimmte Maße haben, damit er nicht am Hals drückt und der Hund die Wunde mit der Schnauze nicht erreicht. Messen Sie dafür locker den Halsumfang oder nehmen Sie das Halsband, das Ihr Tier jeden Tag trägt, als Vorbild. Wählen Sie den Außendurchmesser so, dass die Krause im Stehen rund 3 bis 5 Zentimeter über die Nase Ihres Vierbeiners hinausragt. Achtung: Der Hund muss damit natürlich noch laufen können!

Selbst gemacht! Wie baue ich einen einfachen Leckschutz aus Isomatte?

Schneiden Sie einen Kreis in der passenden Größe aus einer alten Isomatte. Anschließend trennen Sie in der Mitte ein großzügig bemessenes Kopfloch heraus. Am Innenloch befestigen Sie beispielsweise Schlaufen aus Klettband (oder andere Halterungen), um darin das Hundehalsband zu spannen. Schon können Sie ihrem Haustier die neue Hundehalskrause anprobieren.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, einen Leckschutz für Hunde zu basteln?

Sie können alternativ eine Poolnudel in Stücke schneiden und diese auf ein Halsband fädeln. Auch ein gerolltes Handtuch, das Sie mit Klebeband fest ans Halsband fixieren, tut seinen Dienst. Kleine Hunde können Sie mit einem Halskragen aus mehreren übereinandergelegten Papptellern – mit einem zentralen Kopfloch – am Lecken hindern.

Nicht immer ist eine Halskrause für Hunde nötig. Die Operationsnarbe nach der Kastration schützen Sie einfach, indem Sie Ihrem Hund ein Shirt in passender Größe anziehen: Die Hinterläufe führen Sie durch die Ärmel, der Schwanz ragt durch den Halsausschnitt. Mit einem breiten Gummiband lässt sich das Shirt am Körper verengen. Kleine Hunde tragen einfach Baby-Body – und sehen darin noch schick aus.

Wie bastle ich einen Leckschutz für die Beine und Pfoten des Hundes?

Die Hundebeine sind mit den bisherigen Vorschlägen meist noch nicht in Sicherheit. Zu diesem Zweck haben wir oben die Babysocken, Shirts und Unterhosen aufgezählt, die sich über die Beine streifen lassen, um sie dann mit Gurtbändern, Klettverschlüssen oder anderen Materialien zu befestigen. Stoppersocken sorgen für die nötige Rutschhemmung, zum Beispiel in der gefliesten Wohnung.

Hundeliebe – aber stets mit Köpfchen!

Wer seinen Hund liebt, eignet sich Wissen an. Denn nur Herrchen und Frauchen, die mit den tierischen Bedürfnissen vertraut sind, können Ihrem Liebling vollumfänglich Gutes tun. Unsere kostenlose und unverbindliche Futterberatung bildet schon jetzt für viele Hundehalter ein solides Fundament: Hier können Sie endlich alle Fragen stellen, die Ihnen zur Hundegesundheit auf dem Herzen liegen. Dazu noch ein regelmäßiger Blick in unseren Hunderatgeber und der obligatorische Gang zum Tierarzt, um immer rundum gut beraten zu sein.

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