Recce erhält Patentschutz für RECCE®-Antiinfektiva in Kanada

Sydney, Australien, 23. November 2023 / IRW-Press / – Recce Pharmaceuticals Limited (ASX: RCE, FWB: R9Q), der Entwickler einer neuen Klasse von synthetischen Antiinfektiva, freut sich bekannt zu geben, dass das kanadische Patentamt für eine neue Patentfamilie 4 von Recces Antiinfektiva (Process for Preparation of Biologically Active Copolymer – Verfahren zur Herstellung eines biologisch aktiven Copolymers) einen Patentschutz bis zum Jahr 2041 in Kanada gewährt hat.

Die gewährten kanadischen Patentansprüche beziehen sich auf RECCE® 327 (R327) und RECCE® 529 (R529), und hier insbesondere auf:

– das Verfahren zur Herstellung von RECCE®-Antiinfektiva;
– die Verwendung von R327/R529 für die Behandlung von Erkrankungen, vor allem bakterielle Infektionen, virale Infektionen, etc.;
– insbesondere die Validierung von RECCE®-Antiinfektiva aus Studien bei Brandwunden, Harnwegsinfekten, Gonorrhöe, Influenza, SARS-CoV-2, etc.;
– die orale, inhalative, transdermale oder injizierende Verabreichung (in das Blut, den Muskel und/oder die Vene);
– die Verabreichung kann auch als Aerosol, Gel, topischer Schaum oder Salbe erfolgen (oder in einem Verband zur Anwendung auf der Haut oder den Schleimhäuten für die transdermale oder transmukosale Verabreichung imprägniert werden).

Es handelt sich hierbei um das erste in Kanada bewilligte Patent aus der Gruppe jener Patente, an denen Recce sämtliche Rechte hält. Die weiteren Patentanträge gemäß dem Vertrag über die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (PCT) befinden sich in unterschiedlichen Prüfphasen.

Im Juli 2023 erhielt das Unternehmen von der kanadischen Regierung im Rahmen des sogenannten Scientific Research & Experimental Development (SR&ED) Tax Incentive Program (Steuerbegünstigung für wissenschaftliche Forschung und experimentelle Entwicklung) eine Rückvergütung in Höhe von 98.428 AUD. Das Programm wird von der kanadischen Steuerbehörde (Canada Revenue Agency) verwaltet. Es soll Anreize für Unternehmen schaffen, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Kanada durchzuführen, und damit Innovationen und technologische Fortschritte fördern.

Chief Executive Officer James Graham erklärt: Wir danken der kanadischen Regierung dafür, dass sie das enorme Potenzial der neuen Klasse von Antiinfektiva von Recce anerkennt. Mit diesem Erfolg erweitern wir unser globales Patentportfolio und können uns so eine Reihe neuer Vermarktungs-/Herstellungsmonopole in Kanada mindestens bis Januar 2041 sichern.

Bakterielle Erreger, die von der Wirkstofffamilie 4 abgedeckt werden
Als spezifische Beispiele für solche bakteriellen Infektionen kommen Erreger aus der folgenden Gruppe von Bakterien in Frage: Proteus spp, Serratia spp, Pseudomonas aeruginosa, Neisseria meningitidis, Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Staphylococcus aureus, coagulase-negative Staphylococcus spp, Streptococcus pyogenes, Streptococcus pneumoniae und Enterococcus spp.

Virale Erreger, die von der Wirkstofffamilie 4 abgedeckt werden
Als Beispiele gelten virale Infektionen, die von einer Reihe von Viren verursacht werden können, wie etwa von beschichteten Viren (z. B. lipidbeschichteten Viren) einschließlich Herpes, HIV, Cytomegalovirus und Influenza. Insbesondere können folgende Erreger von viralen Infektionen mit der Methode der Erfindung behandelt und/oder bekämpft werden: HSV-1, HSV-2, Varicella Zoster-Virus (Windpocken oder Gürtelrose), HCMV, EBV, Herpes 6, Herpes 7, Herpes 8 und SARS-CoV-2. Weitere Beispiele sind: Influenza A, Ross River-Virus, Coronavirus (einschließlich Coronaviren, die für das schwere akute respiratorische Syndrom verantwortlich sind), SARS-CoV-2 (allgemein als COVID-19 bezeichnet).

Diese Mitteilung wurde vom Board von Recce Pharmaceuticals zur Veröffentlichung freigegeben.

Über Recce Pharmaceuticals Ltd.

Recce Pharmaceuticals Ltd (ASX: RCE, FWB: R9Q) entwickelt derzeit eine neue Klasse von synthetischen Antiinfektiva zur Lösung der globalen Gesundheitsprobleme in Zusammenhang mit antibiotikaresistenten Superbugs und neuen viralen Pathogenen.

Die von Recce entwickelten Antiinfektiva umfassen drei patentierte, synthetische Polymer-Antiinfektiva mit breitem Wirkungsspektrum: RECCE® 327 als intravenöse und topische Therapie, welche für die Behandlung schwerer und potenziell lebensbedrohlicher Infektionen durch Gram-positive und Gram-negative Bakterien und deren Superbug-Formen entwickelt wird; RECCE® 435 als oral verabreichte Therapie bei bakteriellen Infektionen; und RECCE® 529 für Virusinfektionen. Dank ihrer vielschichtigen Wirkmechanismen haben die Antiinfektiva von Recce das Potenzial, die hyperzelluläre Mutation von Bakterien und Viren – eine große Herausforderung für alle bisherigen Antibiotika – erfolgreich zu überwinden.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat RECCE® 327 per Gesetz (nach dem Generating Antibiotics Incentive Now (GAIN) Act) als qualifiziertes Produkt für Infektionskrankheiten (QIDP) eingestuft und im Zuge eines beschleunigten Verfahrens eine Zulassung erteilt sowie eine 10-jährige Marktexklusivität nach Zulassung gewährt. Zusätzlich zu dieser Zulassung wurde RECCE® 327 als weltweit einziger derzeit in Entwicklung befindlicher Arzneimittelkandidat auf Basis eines synthetischen Polymers zur Behandlung der Sepsis in die sogenannte ‘Global New Antibiotics in Development Pipeline’ der gemeinnützigen US-Organisation The Pew Charitable Trusts aufgenommen. RECCE® 327 hat noch keine Marktzulassung für die Anwendung am Menschen erhalten und es sind weitere klinische Untersuchungen erforderlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Präparats vollständig zu bewerten.

Recce ist im Vollbesitz der Rechte an der automatisierten Herstellung zur Unterstützung der ersten klinischen Studien am Menschen. In seiner Antiinfektiva-Pipeline will Recce die einzigartigen Fähigkeiten der RECCE®-Technologien für synergistische, ungedeckte medizinische Bedürfnisse nutzen.

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Level 25, 88 Phillip Street, Aurora Place
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