Prof. Dr. Marlene Kück: Liquiditätsmanagement und Working Capital

Prof. Dr. Marlene Kück: Liquiditätsmanagement und Working Capital

Die entscheidende Bedeutung von Liquiditätsmanagement und Working Capital

Prof. Dr. Marlene Kück: Liquiditätsmanagement und Working Capital

Prof. Dr. Marlene Kück

Für Prof. Dr. Marlene Kück handelt es sich beim Liquiditätsmanagement und Working Capital um wichtige Komponenten zur finanziellen Steuerung und Planung eines Unternehmens. Die aktuelle wirtschaftliche Landschaft ist von Unsicherheit und Volatilität gezeichnet. Daher sind eine effektive Verwaltung und solide Liquiditäts- und Working-Capital-Strategie unverzichtbar. Nur dadurch ist es Unternehmen möglich, Chancen zu nutzen, langfristiges Wachstum zu fördern und Risiken zu minimieren.

Inhalt:
-Die Bedeutung des Liquiditätsmanagements
-Was versteht man unter Working Capital?
-Prof. Dr. Marlene Kück über die Analyse des Liquiditätsbedarfs
-Cashflow-Management spielt eine wichtige Rolle

DIE BEDEUTUNG DES LIQUIDITÄTSMANAGEMENTS

Das Liquiditätsmanagement bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, finanzielle Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Dabei stehen ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Liquiditätsmanagement ist von enormer Bedeutung, da es Unternehmen ermöglicht, finanzielle Engpässe zu vermeiden, Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und laufende Geschäfte reibungslos fortzuführen, so Prof. Dr. Marlene Kück, Insolvenz

Ein effektives Liquiditätsmanagement bietet Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. Zum Beispiel:
-Finanzielle Stabilität und Flexibilität
-Durchführung geplanter Investitionen
-Förderung des Vertrauens von Gläubigern, Investoren und Lieferanten
-Eine gute Reputation
-Eine starke Verhandlungsposition gegenüber Banken und Finanzierungspartnern

WAS VERSTEHT MAN UNTER WORKING CAPITAL?

Working Capital ist ein Maß für die finanziellen Ressourcen, die ein Unternehmen für den täglichen Betrieb und die Abwicklung der Geschäfte benötigt. Es repräsentiert die Differenz zwischen kurzfristigen Vermögenswerten und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Das Working Capital spielt eine zentrale Rolle im Liquiditätsmanagement, denn es spiegelt die finanzielle Gesundheit und den finanziellen Spielraum eines Unternehmens wider. Ein positives Working Capital bedeutet, dass die kurzfristigen Vermögenswerte die kurzfristigen Verbindlichkeiten übersteigen. Das gibt einem Unternehmen finanzielle Flexibilität und die Möglichkeit, ungeplante Ausgaben zu bewältigen, Lieferanten fristgerecht zu bezahlen und den Betrieb aufrechtzuerhalten. Eine effiziente Verwaltung des Working Capitals ist entscheidend, um die Liquidität eines Unternehmens zu optimieren. Sie umfasst Maßnahmen wie die Verbesserung des Forderungsmanagements, die Reduzierung von Überbeständen und die Verhandlung günstiger Zahlungsbedingungen mit Lieferanten.

PROF. DR. MARLENE KÜCK ÜBER ANALYSE DES LIQUIDITÄTSBEDARFS

Um ein effektives Liquiditätsmanagement zu betreiben, ist es wichtig, den Liquiditätsbedarf eines Unternehmens zu analysieren. Diese Analyse beinhaltet die Identifizierung der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen sowie die Einschätzung des Cashflow-Zyklus und der Liquiditätsanforderungen.

-Identifizierung der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen:
Der erste Schritt bei der Analyse des Liquiditätsbedarfs besteht darin, alle kurzfristigen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen eines Unternehmens zu identifizieren. Dazu gehören Zahlungen für Lieferungen und Leistungen, Gehälter und Löhne, Steuern, Mieten, Kredittilgungen und andere kurzfristige finanzielle Verpflichtungen.

-Einschätzung des Cashflow-Zyklus und der Liquiditätsanforderungen
Nach der Identifizierung der kurzfristigen Verbindlichkeiten ist es notwendig, den Cashflow-Zyklus des Unternehmens zu analysieren. Er umfasst den Zeitraum, der benötigt wird, um Bargeld in das Unternehmen zu bringen und wieder herauszuführen. Dieser Zyklus kann je nach Branche und Geschäftsmodell variieren.

Die Einschätzung des Cashflow-Zyklus macht es möglich, verschiedene Phasen zu erkennen, in denen Liquiditätsbedarf vorhanden ist. Zum Beispiel kann ein Unternehmen längere Zahlungsfristen von Kunden haben, während es gleichzeitig kurzfristige Verbindlichkeiten bedienen muss. Diese zeitlichen Unterschiede müssen berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen über ausreichende liquide Mittel verfügt, um Verpflichtungen zu erfüllen. Darüber hinaus sollten auch unvorhergesehene Ereignisse und Risiken in die Einschätzung der Liquiditätsanforderungen integriert werden. Dazu gehören unter anderem saisonale Schwankungen oder Konjunkturschwankungen.

Durch eine detaillierte Analyse des Liquiditätsbedarfs kann ein Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen, um die Liquidität zu optimieren. Darunter fallen Maßnahmen wie die Verhandlung von Zahlungsbedingungen mit Lieferanten, das effiziente Forderungsmanagement, die Verbesserung des Cashflow-Managements und die Einrichtung von Notfallfonds.

CASHFLOW-MANAGEMENT SPIELT EINE WICHTIGE ROLLE

Das Cashflow-Management spielt für Prof. Dr. Marlene Kück eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung einer gesunden Liquidität und finanziellen Stabilität des Unternehmens. Durch die Prognose des Cashflows und die Implementierung von Maßnahmen zur Steigerung des Cashflows können Unternehmen ihren Liquiditätsbedarf besser bewältigen und finanzielle Engpässe vermeiden.
Das Cashflow-Management ist ein wesentlicher Bestandteil des Liquiditätsmanagements eines Unternehmens. Es umfasst die Prognose des Cashflows, also die Analyse und Planung der zukünftigen Einnahmen und Ausgaben, sowie Maßnahmen zur Steigerung des Cashflows.

Doch was beinhaltet eine Prognose des Cashflows? Vergangene Daten werden einer Analyse unterzogen, um zukünftige Einnahmen und Ausgaben zu prognostizieren. Dadurch ist es Unternehmen möglich, ihren Liquiditätsbedarf vorauszusehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die Prognose des Cashflows wird auf monatlicher, quartalsweiser oder jährlicher Basis durchgeführt. Für den Intervall müssen die individuellen Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt werden.

Bei der Prognose des Zahlungsstroms sollten, laut Prof. Dr. Marlene Kück, verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

-geplante Verkäufe
-Zahlungseingänge von Kunden
-fällige Zahlungen an Lieferanten
-Personalkosten
-Steuern und andere Ausgaben

Um eine genaue Prognose zu erstellen, ist es wichtig, realistische Annahmen zu treffen und potenzielle Unsicherheiten und Risiken zu berücksichtigen.

Unternehmen haben aber auch die Möglichkeit, verschiedene Maßnahmen zur Steigerung des Cashflows zu ergreifen. Eine Verbesserung wäre zum Beispiel, Zahlungsfristen für Kunden zu verkürzen oder Anreize für frühzeitige Zahlungen geschaffen. Auch effektive Forderungsmanagementprozesse können implementiert werden. Durch eine schnellere Umwandlung von Forderungen in liquide Mittel kann der Cashflow gestärkt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, die Effizienz bei den Zahlungsausgängen zu optimieren. Dies kann durch Verhandlungen von Zahlungsbedingungen mit Lieferanten, die Verbesserung von Beschaffungsprozessen, die Überprüfung und Reduzierung unnötiger Ausgaben oder die Implementierung von Kosteneinsparungsmaßnahmen erreicht werden.

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen ist es laut Prof. Dr. Marlene Kück ratsam, einen angemessenen Notfallfonds einzurichten, um unvorhergesehene Ausgaben abdecken zu können und finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Prof. Dr. Marlene Kück kam zu Beginn ihres Berufsweges nach einer kaufmännischen Ausbildung zum Studium an die Freie Universität. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre promovierte Frau Prof. Kück und wurde zunächst Professorin an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin und später Professorin an der Universität für Wirtschaft und Politik in Hamburg (jetzt: Universität Hamburg) . Daneben war sie im
Bankensektor tätig. Sie befasste sich im Rahmen ihrer Studien intensiv mit der Finanzierung von Unternehmen und der Bankbetriebswirtschaftslehre. Frau Kück leitete und leitet verschiedene Forschungsprojekte, die im Bereich Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, der Finanzierung von Dienstleistungs- und Kulturbetrieben, der Beschäftigungs- und Arbeitspolitik angesiedelt waren und sind.

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