Politik, Wirtschaft und Verbände fordern weiteren Breitbandausbau

Zweite Landshuter Deklaration formuliert Forderungen und Rahmenbedingungen für die digitale Infrastruktur

Politik, Wirtschaft und Verbände fordern weiteren Breitbandausbau

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer mit TDT-Geschäftsführer Michael Pickhardt

Landshut, 28.04.15. Vertreter von Politik, Verbänden und Unternehmen haben sich in Landshut am Montag bei einer Konferenz über die Digitalisierung auf einen Forderungskatalog zum weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur verständigt: Verlässliche und faire Rahmenbedingungen als Basis für weitere Investitionen, die Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitbanddiensten und die steigenden Anforderungen an die Qualität und Datensicherheit standen im Zentrum der Diskussion. Unabhängig davon, ob es um die Vernetzung im Haus, um Logistik, erneuerbare Energien, E-Health oder um Zukunftsvisionen wie das Dorf 2.0 geht, immer ist die digitale Infrastruktur Voraussetzung für Innovationen und neue Lösungen.

„Wir dürfen uns mit dem jetzigen Ausbaustand nicht zufrieden geben“, fordert Michael Pickhardt vom Essenbacher Datenkommunikationsunternehmen TDT. „Was wir brauchen sind Hochverfügbarkeitsnetze, die flächendeckend ausgebaut sind“, so der Mittelständler weiter. Für viele Lösungen sei es unabdingbar, mit mehreren Netzen und Technologien dafür zu sorgen, dass zu jeder Zeit eine durchgängige Verfügbarkeit der Datenübertragung gewährleistet wird.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass Investitionen nicht ausschließlich in die Ballungsräume fließen dürfen. „Daten sind das Öl der 21. Jahrhunderts“, fasste Diane Ahrens, Professorin an der Technischen Hochschule Deggendorf zusammen. Wer davon ausgeschlossen sei, verliere den Anschluss und die Wettbewerbsfähigkeit, so die Meinung der Konferenzteilnehmer. Vertreter von IHK und den Telekommunikationsverbänden VATM und BREKO forderten den freien Netzzugang, einen Technologiemix und einen fairen Wettbewerb beim weiteren Netzausbau.

Zur ersten Landshuter Deklaration hatten sich im Oktober 2011 Vertreter aus Politik, Kommunen und Wirtschaft zu einem Breitbandgipfel im Landshuter Rathaus getroffen. Seit 2011 hat sich viel getan: Mittlerweile gibt es eine neue Breitbandstrategie des Bundes, das schnelle LTE-Datennetz ist bereits großflächig verfügbar. Das Thema Breitbandausbau bleibt aber weiterhin auf der Agenda. Noch immer steigt das übertragene Datenvolumen deutlich an, noch immer gibt es Handlungsbedarf beim Ausbau der Infrastruktur, gerade auch abseits der Metropolen.

„Diese 2. Landshuter Deklaration ist wichtig, weil die digitale Infrastruktur die Lebensader unserer Gesellschaft ist und immer stärkere Auswirkungen in alle Lebensbereiche hat. Deswegen ist die Auseinandersetzung von Politik, Unternehmen und Gesellschaft zu relevanten digitalen Fragen ein Erfolgsfaktor für die künftige Entwicklung Deutschlands“, fasst Michael Pickhardt als mittelständischer Unternehmer das Ergebnis zusammen. Wenn Entscheider darüber diskutieren, wie zukunftsfähig die Infrastruktur im Land ist und wie gut die deutsche Gesellschaft im globalen digitalen Wettbewerb aufgestellt ist, dann ist das ein wichtiger Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, so der engagierte Pionier der Datenkommunikation weiter.

TDT GmbH

TDT ist ein mittelständiges Technologie-Unternehmen, das seit über 30 Jahren modernste Technik für die Datenkommunikation entwickelt. Das Produktportfolio umfasst: High End VPN Gateways für die Hostumgebung zur Anbindung mehrerer Tausend Außenstellen, Industrie Class VPN Zugangsrouter mit modularer Hard- und Software-Architektur, Mobile Router für die 3/4G Funknetze und Loadbalancer. TDT entwickelt kundenspezifische Kommunikationsmodule für den Einsatz in den verschiedensten Systemen wie z.B. POS Terminals, Geldausgabeautomaten, Gefahrenmeldeanlagen, Ticketautomaten, Messdatenerfassung. Der TDT Expert Support erstellt komplexe Netzwerkkonzepte und betreibt ein weltweites Netzwerkmanagement. Die innovativen Lösungen von TDT spiegeln sich in erfolgreichen Projekten wie dem Datennetz der Aldi Süd, der deutschen Lotteriegesellschaften und der Anbindung von Geldausgabeautomaten für Großbanken im In- und Ausland.
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