PMS, Zyklusstörungen, starke Blutungen: Wenn die Schilddrüse den Zyklus durcheinanderbringt

PMS, Zyklusstörungen, starke Blutungen: Wenn die Schilddrüse den Zyklus durcheinanderbringt

Starke Blutungen, unregelmäßige Zyklen, schlimme Tage vor der Periode? Nicht immer liegt die Ursache bei den Eierstöcken. Internistin Dr. med. Dorothea Leinung erklärt die Rolle der Schilddrüse.

BildInternistin Dr. med. Dorothea Leinung erklärt, warum Frauen bei Zyklusbeschwerden auch an die Schilddrüse denken sollten

Bad Nauheim, 29. Oktober 2026. Die Periode kommt mal zu früh, mal zu spät, die Blutungen werden stärker, und die Tage davor sind kaum auszuhalten: Viele Frauen kennen solche Zyklusbeschwerden und suchen die Ursache bei den weiblichen Hormonen. Dass auch die Schilddrüse dahinterstecken kann, wissen die wenigsten. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist bei Frauen häufig, eine häufige Ursache ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift.

„Schilddrüse und Eierstöcke arbeiten eng zusammen“, sagt Dr. med. Dorothea Leinung, Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto. „Gerät die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht, spürt das oft auch der Zyklus. Trotzdem wird bei Zyklusbeschwerden nicht immer an sie gedacht.“

Eine Unterfunktion kann zu unregelmäßigen Zyklen, ausbleibendem Eisprung und verstärkten oder verlängerten Blutungen führen. Ein Grund: Bei einer Unterfunktion kann der Körper vermehrt das Hormon Prolaktin bilden, das den Zyklus stören kann. Starke Blutungen haben zudem eine Folge, die viele unterschätzen: Sie können zu einem Eisenmangel führen. Der wiederum verstärkt Erschöpfung und Haarausfall, also Beschwerden, die auch die Schilddrüsenunterfunktion selbst verursacht. So kann ein Kreislauf entstehen, der Betroffene zusätzlich belastet.

Manche Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion berichten auch, dass ihre Beschwerden vor der Periode stärker ausfallen. „Wie eng dieser Zusammenhang ist, wird wissenschaftlich gerade intensiv geklärt“, sagt Dr. Leinung. „Wenn Stimmungstiefs, Erschöpfung und Wassereinlagerungen vor den Tagen immer heftiger werden, lohnt es sich, die Schilddrüse mitzuprüfen.“

Dr. Leinungs Empfehlungen:

– Schilddrüse untersuchen lassen: Bei unregelmäßigen Zyklen oder ungewöhnlich starken Blutungen sollten neben der frauenärztlichen Untersuchung auch die Schilddrüsenwerte bestimmt werden.
– Eisenspeicher im Blick behalten: Wer starke Blutungen hat, sollte die Eisenwerte regelmäßig kontrollieren lassen.
– Zyklus dokumentieren: Ein Zykluskalender oder eine App mit Notizen zu Blutungsstärke, Beschwerden und Stimmung hilft, Veränderungen zu erkennen und das Arztgespräch vorzubereiten.
– Andere Ursachen abklären: Myome, Endometriose oder hormonelle Störungen wie das PCO-Syndrom können ähnliche Beschwerden verursachen. Eine gynäkologische Untersuchung gehört deshalb immer dazu.
– Nicht vorschnell abfinden: Starke Zyklusbeschwerden sind häufig, aber nicht normal. Sie sollten ernst genommen werden.

Wie die Schilddrüse den Hormonhaushalt beeinflusst und was Frauen selbst für ihr Gleichgewicht tun können, erklärt Dr. Leinung in ihrem Ratgeber „Neustart für die Schilddrüse“ (Riva Verlag). Mit ihrem Online-Programm HashiMotion® begleitet sie Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion dabei, diese Empfehlungen im Alltag umzusetzen. Mehr unter www.dorothealeinung.com.

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Dr. Leinung Coaching
Frau Dorothea Leinung
Sperberweg 37
61231 Bad Nauheim
Deutschland

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email : hallo@dorothealeinung.com

Dr. Leinung Coaching ist ein spezialisiertes Gesundheitscoaching-Unternehmen, gegründet von Dr. med. Dorothea Leinung, Fachärztin für Innere Medizin mit über 20 Jahren ärztlicher Erfahrung. Das Unternehmen begleitet Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto-Thyreoiditis dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen und im Alltag selbst aktiv zu werden.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der Ernährung, Nährstoffversorgung, Stressregulation und seelisches Wohlbefinden gemeinsam betrachtet. Das Angebot umfasst das Online-Programm HashiMotion® sowie individuelle Begleitung. Es versteht sich als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und soll Betroffenen Orientierung, klare Strategien und mehr Selbstwirksamkeit im Umgang mit ihren Beschwerden geben.

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