Noch lange nicht ausgereizt:

Pelletnutzung mit großen Reserven

Noch lange nicht ausgereizt:

Grafik: wolf-heiztechnik.de (No. 4920)

sup.- Jede Sekunde nimmt der Holzbestand im deutschen Wald durch das Wachstum der Bäume um 3,7 Kubikmeter zu. Das summiert sich zu einem jährlichen Holzzuwachs von insgesamt 120 Mio. m3. Diese enorme Verfügbarkeit ist Basis einer vielfältigen Nutzung von Holz, die in dem Waldland Deutschland eine lange Tradition hat. Schon immer wurde der wertvolle Rohstoff einerseits als Werkstoff, andererseits als Energieträger eingesetzt. Vor allem die Verwendung von Holz als nachwachsendem Brennstoff zum Heizen erlebt seit einigen Jahren ein beachtliches Comeback. Eine der wesentlichen Ursachen dafür ist die Entwicklung der Pelletheizungen, in denen kleine Presslinge aus naturbelassenem Holz verfeuert werden. Gefertigt werden sie aus den großen Mengen an Resthölzern, die in Sägewerken und holzverarbeitenden Betrieben anfallen und früher einfach als Abfall entsorgt wurden.

Moderne Pelletgeräte lassen sich ebenso komfortabel bedienen wie gas- oder ölbetriebene Heizungen und schonen die Umwelt durch die Verringerung der CO2-Emissionen. Im Trend liegen sie nicht nur wegen ihrer Effizienz, sondern weil sie auch ohne Einschränkungen kompatibel zum heutigen Systemgedanken beim Heizen sind: In so genannten Hybridheizungen, bei denen unterschiedliche Energiequellen zur Wärmeerzeugung beitragen, spielen Pellets eine immer größere Rolle. Heiztechnik-Hersteller wie z. B. der Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) stellen für jeden Bedarf optimal abgestimmte Kombinationen zusammen, bestehend aus Solaranlage, Pellet- oder Holzvergaserkessel, gegebenenfalls einem zusätzlichen Brennwertkessel sowie einem gemeinsamen Schichtenspeicher. Alle Komponenten werden dabei von einer zentralen Regelung koordiniert, so dass ein Höchstmaß an Energieeffizienz gewährleistet ist.

Trotz dieser Vorteile haben manche Hausbesitzer und Bauherren Bedenken hinsichtlich der künftigen Verfügbarkeit von Pellets. Das ist jedoch eine unnötige Sorge, denn die Produktionskapazitäten werden Jahr für Jahr ausgebaut und liegen stets weit über dem Inlandsverbrauch. Deshalb geht auch 2013 wieder ein beträchtlicher Teil der Produktion in den Export, obwohl der Verbrauch in Deutschland nach aktuellen Prognosen erstmals zwei Mio. Tonnen erreichen wird. Und ebenso gesichert stellt sich die Situation bei den Reserven im deutschen Wald dar: Von den anfangs erwähnten 120 Mio. m3 Holz, die jährlich hinzukommen, werden nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) nur rund 70 Mio. m3 genutzt. Holz ist also hierzulande nicht nur eine erneuerbare, sondern eine sich tatsächlich vermehrende Energiequelle.

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