Metallpreise auf dem Weg nach oben

Metallpreise auf dem Weg nach oben

Aktuell halten sich die Industriemetallpreise auf hohem Niveau. Kupfer konnte auf über 6.000 US-Dollar je Tonne und auch der Zinkpreis konnte auf über 2.800 US-Dollar je Tonne steigen.

BildDie chinesischen Konjunkturdaten waren äußerst positiv und dies tut den Metallen gut. Im zweiten Quartal 2017 wuchs die Wirtschaft Chinas um 6,9 Prozent. Dies war mehr als zuvor erwartet. So konnte die Industrieproduktion im Juni um erstaunliche 7,6 Prozent zulegen. Der Kupferpreis erreichte ein Vier-Monats-Hoch. Für Kupfergesellschaften wie etwa Altona Mining ist dies natürlich sehr erfreulich.

Altona Mining – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297552 – sollte bald mit der Kupferproduktion auf seinem Cloncurry-Projekt in Australien beginnen. Die für den Anfang geplante Kupfer-Gold-Tagebaumine ist bereits genehmigt. Der chinesische Partner, der SRIG Konzern, investiert 215 Millionen US-Dollar in das riesige Projekt (1,67 Millionen Tonnen Kupfer, 430.000 Unzen Gold Ressourcen).

Das Industriemetall Nickel konnte jüngst ein Drei-Monats-Hoch von etwa 9.700 US-Dollar je Tonne erreichen. Angebotsdefizite gab es in den letzten Monaten bei Blei und Zink, so auch die International Lead and Zinc Study Group. Ursächlich war vor allem die starke Nachfrage aus den USA. Die Tonne Zink kostet aktuell knapp 2.800 US-Dollar.

Zink findet besonders als Schutz anderer Metalle Verwendung und ist deshalb in der Automobilbranche sehr wichtig, aber auch für Batterien und Isolationsarbeiten wird Zink gebraucht. Da Zink in der Natur eher selten vorkommt, fördern Unternehmen wie beispielsweise Ascendant Resources – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=297740 – neben Zink auch andere Metalle.

Aus der Mochito-Mine von Ascendant in Honduras kommen neben Zink auch Blei und Silber. Im zweiten Quartal 2017 wurde 15 Prozent mehr Zink als im ersten Quartal dieses Jahres, nämlich fast 7.000 Tonnen Zinkäquivalent produziert. Neue Gerätschaften und weitere Verbesserungen bezüglich der Produktivität sollten weiter für höhere Produktionsraten sorgen.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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