Mehrwegtaschen im Einzelhandel – Rajapack reagiert mit Sortimentsausbau auf veränderte Nachfrage

Mehrwegtaschen im Einzelhandel – Rajapack reagiert mit Sortimentsausbau auf veränderte Nachfrage

Mehrwegtaschen im Einzelhandel - Rajapack reagiert mit Sortimentsausbau auf veränderte Nachfrage

Ettlingen, 24. Oktober 2016 – Über die Notwendigkeit, den Verbrauch an Plastiktüten zu reduzieren, herrscht Einigkeit. Lediglich die Art und Weise, wie die von der EU vorgegebene Reduzierung in Deutschland umgesetzt werden sollte, wurde lange diskutiert. Am Ende der Debatte: Eine freiwillige Selbstverpflichtung des HDE (Handelsverband Deutschland). Die Rajapack GmbH, die deutsche Tochter der RAJA-Gruppe, Europas Marktführer im Bereich des B2B-Versandhandels für Verpackungslösungen, reagierte darauf mit einem starken Ausbau des Sortiments an Papiertragetaschen und wiederverwendbaren Tragetaschen.

Die im April 2015 verabschiedete EU-Richtlinie 2015/720, die den Verbrauch von leichten Kunststofftragetaschen (Wandstärke unter 50 Mikron) bis 2019 auf 90 Stück und bis 2025 auf 40 Stück pro Einwohner reduzieren soll, ist längst im Handel angekommen. Deutschland liegt zwar mit einem Verbrauch von 71 Tragetaschen deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 198 Stück pro Einwohner und hat das Ziel von 2019 somit bereits erreicht. Allerdings verläuft der weitere Rückgang des Verbrauches eher schleppend. Die freiwillige Verpflichtung des deutschen Einzelhandels soll dem entgegenwirken: Am 1. Juli startete offiziell die Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen zwischen dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und dem Handelsverband (HDE).

Erste Erfolge im Handel
Seit Inkrafttreten der Vereinbarung, nach der innerhalb von zwei Jahren 80 Prozent der Kunststofftüten im Einzelhandel (ca. 6,1 Milliarden Tüten pro Jahr) nur noch kostenpflichtig abgegeben werden sollen, ist der Pro-Kopf-Verbrauch bei vielen teilnehmenden Unternehmen bereits deutlich gesunken. Laut HDE sind Plastiktüten bei 350 Handelsunternehmen bereits kostenpflichtig. Am POS werden nun auch vermehrt Alternativen angeboten – und nachgefragt! So sprechen große Handelsketten beispielsweise von einem Rückgang der Nachfrage und einer Reduzierung der Plastiktüten-Abgabe zwischen 50 und bis zu 90 Prozent.

Ein großes Feld an Wahlmöglichkeiten
Ganz ohne Tragetasche geht es bei vielen Handelsunternehmen jedoch nicht. Eine mögliche Alternative: Papiertragetaschentaschen. Die sind jedoch nur bedingt ein sinnvoller Ersatz, da auch bei ihrer Produktion, im Verhältnis zur Nutzungsdauer, viele Ressourcen verbraucht werden.
Eine echte Alternative sind Mehrwegtragetaschen. Als Verpackungshändler hat Rajapack daher reagiert und das Sortiment von wiederverwendbaren Tragetaschen stark ausgebaut. Die verschiedenen Materialien der Taschen haben dabei ihre jeweiligen Vorteile, Woven und Non-Woven-Tragetaschen aus Polypropylen beispielsweise sind besonders wasserabweisend, die faltbaren Polyester-Tragetaschen sind besonders praktisch: Zusammengefaltet in ihrem eigenen Täschchen, finden sie in jeder Handtasche Platz. Jute- und Baumwolltragetaschen sind besonders stabil und sind mittlerweile zum modischen Accessoire geworden. Alle Tragetaschen sind darüber hinaus personalisierbar, ein klares Statement also zur Nachhaltigkeit und ein langanhaltender Werbeeffekt für die Marke.

Nachhaltig und Elegant
Die PP-Non-Woven Tragetaschen in Kraftpapieroptik ist ein schönes Beispiel aus dem neuen Sortiment. Die Außendecke der Tasche besteht aus recyceltem Kraftpapier, durch die Kombination mit Polypropylen im Inneren und an den Rändern, wird die Tasche reißfest und widerstandsfähig. “Die Kombination der beiden Materialien macht die Tasche einzigartig,” so Delphine Jean, Marketing und Produktmanagement Direktorin bei Rajapack. “Das recycelte Kraftpapier gibt der Tasche einen natürlichen Look, gleichzeitigt wirkt die Tasche durch ihre schwarzen Non-Woven Träger und Ränder aber auch sehr elegant. Die perfekte Kombination aus hochwertiger Tragetasche kombiniert mit einem natürlichen Eco-Look – und damit genau das, was im Handel gerade nachgefragt wird.”

Mit knapp 90 Neuheiten und einem großen Angebot an Materialen, Farben und Formaten bietet Rajapack Händlern eine umfassende Auswahl an wiederverwendbaren Tragetaschen und leistet seinen Beitrag zur Erreichung der Ziele.

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Die Rajapack GmbH ist die deutsche Niederlassung der international tätigen RAJA-Gruppe. Die französische Unternehmensgruppe bietet ihren insgesamt 500.000 Kunden erstklassige Lösungen und zahlreiche Produkte – rund ums Verpacken und Versenden. Zehn Logistikcenter mit über 160.000 Quadratmetern Lagerfläche ermöglichen es, bestellte Waren innerhalb von 24/48 Stunden in fünfzehn Länder Europas zu liefern. Mit ihren rund 1.600 Mitarbeitern erwirtschaftete die RAJA-Gruppe 2015 einen Jahresumsatz von 475 Millionen Euro. Im aktuellen Sortiment finden sich mehr als 7.000 innovative und bewährte Verpackungslösungen mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonderen Wert legt das in Ettlingen angesiedelte Unternehmen auf seinen umfassenden Kundenservice, auf ein klares Bekenntnis zum Umweltschutz sowie eine professionelle Großkunden-Betreuung.

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