Leipziger Startup Sensape bundesweit auf der Überholspur

Leipziger Startup Sensape bundesweit auf der Überholspur Erneute Freude für den Gründer des Startups “Sensape” Matthias Freysoldt (32), seinen Mitgründer Artur Lohrer (26) und ihr Team. Heute das Unternehmen in Berlin den mit 30.000 Euro dotierten Preis des deutschlandweit führenden Gründerwettbewerbs IKT Innovativ verliehen bekommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt durch diesen Wettbewerb seit 2010 Unternehmensgründungen, bei denen innovative Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zentraler Bestandteil des Produkts oder der Dienstleistung ist. Erst vor einigen Wochen hat Sensape, das eine neuartige Technologie für interaktive Infotainmentsysteme in den Innenstädten entwickelt, das mit 125.000 Euro dotierte EXIST Gründerstipendium erhalten.

Matthias Freysoldt sagt: “Wir freuen uns besonders, weil wir durch EXIST und auch durch den Gewinn des Gründerwettbewerbs IKT Innovativ in der Lage sind, aus unseren Prototypen fertige Produkte zu entwickeln. Nun haben wir die nötige finanzielle Freiheit, um unsere Technologie zur Marktreife zu führen.” Das junge Startup, das in den vergangenen Monaten seine Geschäftsidee im SpinLab – The HHL Accelerator entwickelt und ausgebaut hat, ist aktuell dabei, erste konkrete Aufträge zu bearbeiten. Äußerst positiv wurde die Geschäftsidee und neuartige Technologie bereits während der Munich Creative Business Week Anfang des Jahres vom Markt aufgenommen. “Wir planen, mit Ablauf der EXIST Förderzeit im Sommer nächsten Jahres auf eigenen Beinen stehen zu können”, so Matthias Freysoldt.

Interaktive Schaufenster oder: Wenn einem plötzlich George Clooney zuwinkt

Sensape (http://www.sensape.com) erweckt Schaufenster zum Leben und ermöglicht eine intuitive Interaktion mit dem Passanten, ob vor oder in den Laden. So wird es durch Sensape möglich, dass einem George Clooney zuzwinkert oder Cindy Crawford zurücklächelt. Unternehmensgründer Freysoldt erläutert: “Unsere Expertise liegt darin, dem Computer das Sehen und Erkennen beizubringen. Dafür setzen wir Algorithmen des Maschinellen Lernens ein. Das ermöglicht eine deutlich exaktere und verlässlichere Erkennung von Objekten und Interaktionen und ist gleichzeitig sehr flexibel.”

Von Februar bis Juli 2015 haben der Sensape-Gründer und sein Team im SpinLab – The HHL Accelerator gearbeitet. In Leipzig erhielten sie neben dem Zugang zur benötigten Infrastruktur ein umfangreiches Coaching- und Beratungsprogramm, Kontakte zum ausgezeichneten HHL-Netzwerk an Gründern und Investoren, Unterstützungsleistungen verschiedener Partner und Möglichkeiten zum internationalen Erfahrungsaustausch.

Eric Weber, Geschäftsführer des SpinLab, sagt: “Wir freuen uns sehr über den überregionalen Erfolg von Sensape. Nicht unerwähnt sollte zudem das Leipziger Startup Conbox bleiben. Das auf interaktives Fernsehen spezialisierte Jungunternehmen ist auch unter den Preisträgern beim Gründerwettbewerb – IKT Innovativ. Neben konkreten Investorengesprächen zeigt sich die Qualität der ersten SpinLab-Klasse unter anderem darin, dass von den sechs SpinLab-Teams drei hochdotierte Gründerstipendien durch das BMWi und die sächsische Aufbaubank sowie Top-Platzierungen in namhaften deutschlandweiten Gründerwettbewerben gewonnen wurden.”

Über das SpinLab – The HHL Accelerator

Das SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt interdisziplinäre Teams bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Gründungsvorhaben. Sie können innerhalb des 6-monatigen Programms auf dem Kreativ-Gelände der Leipzig Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern.
Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm. Teams aus ganz Deutschland können mit der Aufnahme in das neue Gründerprogramm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen. Finanziell getragen wird der Accelerator durch Beiträge von Investoren und etablierten Unternehmen wie Axel Springer Digital Ventures, Blue Corporate Finance, CMS Hasche Sigle, Deutsche Bank, ergo Versicherungen, Grazia Equity, Heinz Dürr Invest, High-Tech Gründerfonds, Madsack, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen, Porsche, taskforce – Management on Demand, Deutsche Postbank und E.ON Connecting Energies. http://www.spinlab.co

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management

Mit über 150 Gründungen, die in den letzten 17 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. 2013 und nun auch 2014 errang die HHL einen der drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegebenen Rankings “Gründungsradar”. Laut der Financial Times liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5. http://www.hhl.de/EntrepreneurialGraduateSchool

HHL gGmbH
Volker Stößel
Jahnallee 59

04109 Leipzig
Deutschland

E-Mail: volker.stoessel@hhl.de
Homepage: http://www.hhl.de
Telefon: 0341-9851-614

Pressekontakt
HHL gGmbH
Volker Stößel
Jahnallee 59

04109 Leipzig
Deutschland

E-Mail: volker.stoessel@hhl.de
Homepage: http://www.hhl.de
Telefon: 0341-9851-614