Innovation erfordert Umdenken, Austauschen und Zulassen

Fünf Thesen zu Innovation in der digitalen Wirtschaft

Innovation erfordert Umdenken, Austauschen und Zulassen

(ddp direct) Stuttgart, 14. Mai 2013 – Modewort hin oder her: Innovation ist für Unternehmen nach wie vor der Generalschlüssel, der die Tür zu einer erfolgreichen Zukunft öffnet. Das gilt mehr denn je in Zeiten einer globalen, digitalen Ökonomie. So wie sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren gewandelt haben, so sehr hat sich auch unser Umgang mit Innovationsthemen verändert. GFT hat fünf Thesen formuliert, wie Innovation in der digitalen Wirtschaft funktioniert. Passend zu diesem Thema findet am Donnerstag, den 16. Mai 2013, die Veranstaltung „Vorsprung durch Innovation“ in der Stuttgarter Alten Reithalle statt. Hier diskutiert der Vorstandsvorsitzende von GFT, Ulrich Dietz, über die Zukunft der Region Baden-Württemberg – gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Bosch, Volkmar Denner, der Vorsitzenden der Geschäftsführung von IBM Deutschland, Martina Koederitz, dem Leiter des Fraunhofer IAO, Dieter Spath, und Thomas Rinn, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants

Bei GFT zieht sich das Thema Innovation wie ein roter Faden durch die mehr als 25-jährige Firmengeschichte. Zuletzt hat GFT mit der Initiative CODE_n Innovation erlebbar gemacht. Das Rezept: 50 aufstrebende Start-up-Unternehmen aus der ganzen Welt in einer 4.000 Quadratmeter großen Halle, einzigartig gestaltet als Plattform für Austausch, Offenheit und Inspiration.

„Zu Innovation gehört mehr als eine gute Idee“, sagt Unternehmensgründer Ulrich Dietz. „Es bedarf Kreativität, Mut und Durchhaltevermögen – heute mehr denn je. Der globale Wettbewerb nimmt zu, Technologiezyklen werden kürzer. Damit ändern sich auch die Anforderungen an das Innovationsmanagement grundlegend. Die Geschwindigkeit, in der neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden, wird zum entscheidender Erfolgsfaktor.“ Was dies im Detail bedeutet, hat GFT in folgenden fünf Thesen zusammengefasst:

1. Innovation braucht neues Denken und eine Kultur des Scheiterns.

Voraussetzung für Innovation ist, Ungewohntes zuzulassen und den Ehrgeiz zu haben, Neues zu verstehen und für sich zu nutzen. Wem es gelingt, eingefahrene Strukturen und Denkmuster zu durchbrechen, der hat die Chance, wirklich Neues zu erreichen. Das stößt oft auf Widerstände und erfordert Überzeugungskraft und Hartnäckigkeit. „Es geht darum, Scheitern nicht als Versagen zu verstehen, sondern seine Lehren daraus zu ziehen. Nie war dies einfacher, schneller und kostengünstiger möglich als heute“, so Dietz. Bestes Beispiel ist das Digital Prototyping: Moderne Softwarelösungen gestatten ein intensives Ausprobieren im Stil von Trial & Error, ohne dass Unsummen in neuentwickelte Zwischenprodukte versenkt werden.

2. Es geht darum, das Beste an Tradition zu bewahren und in neue Kontexte zu überführen.

Auch wenn in Innovation die Erneuerung steckt, so bedeutet das nicht, dass Tradition und Innovation sich ausschließen. Vielmehr geht es darum, das Beste aus dem Bewährten zu erhalten und es in neue, meist technologische Zusammenhänge zu überführen. „Es geht um die Frage, wie sich traditionelle Konzepte und Problemlösungen in zukunftsfähige, digitale Geschäftsmodelle transformieren lassen“, erklärt Dietz. „Dies erfordert eine ehrliche, genaue Betrachtung der eigenen Situation, des Leistungs- und Produktportfolios – fernab von nostalgischen Sentimentalitäten.“

3. Technologische Neuerungen ziehen weitere Innovation nach sich und verändern so das große Ganze.

Innovationen sind häufig intelligente Weiterentwicklungen von technologischen Neuerungen, die auf dem Markt verfügbar sind. In diesem Sinne können Technikinnovationen wahre Innovationswellen auslösen. Schließlich spielen sie entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette eine elementare Rolle und können Spielregeln für ganze Branchen verändern. Die Durchdringung unseres privaten und beruflichen Lebens mit mobilen Endgeräten sind das beste Beispiel dafür, wie sich in kürzester Zeit ganze Kommunikationskulturen durch Technologien verändern können.

4. Co-Innovation veredelt lose Ideen zu neuen, digitalen Geschäftsmodellen.

Eindimensionales Denken ist dem Charakter von Innovation genauso fremd wie statisches Verharren. Es geht vielmehr darum, einen ungebremsten Ideenfluss zuzulassen. Die Kunst ist es, diesen so zu destillieren, dass verwertbare Produkte das Ergebnis sind. In diesem Sinn verfolgt GFT die Prinzipien von Open Innovation und Co-Innovation. „Bei GFT binden wir unsere Kunden aktiv in den Innovationsprozess mit ein“, erklärt Ulrich Dietz. „Das Ergebnis sind Lösungen, die begeistern und für maximale Identifikation sorgen.“ Ein wichtiger Nebeneffekt, schließlich steigt mit der Zahl der Fürsprecher das Verbreitungs- und Vermarktungspotenzial von Innovationen.

5. Mitarbeiter sind Inspirationsquelle, Innovationsmotor und Multiplikator zugleich.

Auf der Suche nach Impulsen für Innovation vergessen Unternehmen immer noch häufig, dass sie selbst über vielfältige Ideen- und Wissensreserven verfügen: die eigenen Mitarbeiter. Je vielfältiger die Zusammensetzung der Belegschaft, desto größer das Potenzial, die richtigen Ideenzünder zum richtigen Zeitpunkt zu haben. Vorausgesetzt, das Unternehmen bindet sie in den Entstehungsprozess von Innovation mit ein. Richtig eingesetzt können sie so zu wahren Innovationsbeschleunigern werden. Gleichzeitig hat die Verbreitung von sozialen Netzwerken dazu geführt, dass Privat- und Berufsleben zunehmend verschmelzen und Mitarbeiter zu wichtigen, glaubwürdigen Multiplikatoren werden – im besten Fall im Sinne der eigenen Botschaften.

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=== Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender GFT Technologies AG (Bild) ===

Zu Innovation gehört mehr als eine gute Idee. Es bedarf Kreativität, Mut und Durchhaltevermögen heute mehr denn je. Der globale Wettbewerb nimmt zu, Technologiezyklen werden kürzer. Damit ändern sich auch die Anforderungen an das Innovationsmanagement grundlegend. Die Geschwindigkeit, in der neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden, wird zum entscheidender Erfolgsfaktor.

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Die GFT Gruppe steht seit mehr als 25 Jahren für Technologiekompetenz, Innovationskraft und Qualität. 1987 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Ulrich Dietz gegründet, erzielte GFT im Jahr 2012 einen gruppenweiten Umsatz von rund 231 Mio. Euro. Die GFT Gruppe ist an 22 Standorten in sieben Ländern präsent. Ein globales Team aus etwa 1.400 Mitarbeitern und 1.000 externen Beratern realisiert komplexe IT-Projekte länderübergreifend. Die GFT Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (Prime Standard: WKN 580 060, GEX).

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