In nordische Mystik und Lebensfreude radeln

In nordische Mystik und Lebensfreude radeln

In nordische Mystik und Lebensfreude radeln Ein Trend ist unverkennbar: Der Tourismus hat den Norden Europas entdeckt. An seinen nordwestlichen Enden präsentiert sich die Natur des Kontinents kraftvoll und ungestüm. Im geschützten Becken der Ostsee aber schmeckt er nach Karibik light – ohne Palmenstrand zwar, doch mit dänischer Leichtigkeit.

Unterwegs zwischen keltischen Sagen und quirligen Pubs

Eine wahre Renaissance erleben Schottland und Irland. Auch wenn das Interesse der Urlauber heute weniger kriegerisch ist, als einst das der römischen Invasoren, der Anglosachsen, Wikinger, Normannen oder auch der Skoten, jenem keltischen Stamm, dem Schottland seinen Namen verdankt. Bereits zu diesen Zeiten war die Geschichte Schottlands und Irlands eng miteinander verwoben. Auch ihre Sprachen fußen auf keltischem und angelsächsischem Einfluss. So ist Anglo-Saxon dem Plattdeutschen sehr ähnlich und es verwundert kaum, dass manch Reisender aus Deutschland versteht, wenn ein Schotte übers Wetter und von “se regn”, “séo sunne” oder “þæt wolcen” spricht. Schottland und Irland sind wie zweieiige Zwillinge, ähnlich und doch ganz anders. Irland – das sind saftige Wiesen auf sanften Hügeln, endlose Seen, goldene Strände, Steinkreise oder einsame Moore. Schottland ist rauer. Wild umspült das Meer seine Nordwestküste und die vorgelagerten Inseln der Hebriden. Burgruinen kleben an nacktem Fels. Die Hügel Schottlands sind höher. Der höchste, Ben Nevis, zählt 1.344 Meter. Das Land ist durchzogen von Lochs, an deren grünen Ufer wollbepackte Schafe und zottelige Hochlandrinder grasen. Alte Whiskey-Brennereien oder quirlige Pubs, in denen Guinness aus baumdicken Schankanlagen gezapft wird, finden sich hier wie dort. Doch nur in Irland spürt man unvergleichliche Lebensfreude zeitgleich mit dieser unnachahmlichen Melancholie, die in der omnipräsenten Live-Musik hörbar wird und die Seele der “Grünen Insel” spiegelt.

Die Karibik des Nordens – Inselparadies Dänemark

Dänemarks 67 Kilometer lange Südgrenze zu Deutschland ist seine einzige Landgrenze. Seine Küstenlinie jedoch ist 7314 Kilometer lang. Das Skagerrak bezeichnet den Meeresbereich zwischen Norwegen und Dänemark, das Kattegat den zwischen dem dänischen Jütland und Schweden. Auch die Färöer Inseln und Grönland gehören zu Dänemark, in Summe sind es 1419 Inseln. 443 davon haben einen Namen, lediglich 73 sind bewohnt. 5,8 Millionen Einwohner zählt Dänemark, fast 90 Prozent leben in Städten. Die Inselwelten haben sich Flora und Fauna zurückerobert. So ist Langeland berühmt für seine Wildpferde. Andere Inseln für Kolonien verschiedener Möwen- und Reiherarten. Auch die seltenen Raufuß-Bussarde und Seeadler sind hier zu finden. Trotz der Lage zwischen zwei Meeren regnet es wenig im Königreich. Dank des milden Nordatlantikstroms sind die Sommer mit Werten um die 20 Grad Celsius nie zu heiß, die Winter mit Werten um den Gefrierpunkt auch nicht zu kühl. Ein Dorado – auch für Angler und Segler.

Sanft in Land und Geschichte eintauchen

Geschichte lebt in den nordischen Ländern Europas, Traditionen werden hier hochgehalten und exportiert. So führt weder der schottische Harris Tweed modisch ein Inseldasein, noch die Highland Games oder der Whiskey. Deutschland ist weltweit der siebtgrößte Abnehmer des Gerstensaftes. Der dänische Glühwein Glögg ist zu Weihnachten international. Mit “Skøl” prostet man sich in Europa genauso oft zu wie mit “Cheers”. Und Märchen von Hans Christian Andersen werden an Kinderbetten weltweit vorgelesen. Doch richtig eintauchen in das Leben von Land und Leute, ob in Schottland oder auf den dänischen Inseln, funktioniert am besten auf die stille Art – mit eigener Muskelkraft und der des Windes. Etwa an Bord eines traditionellen Schoners und aus dem Sattel eines lautlosen Expeditions-Gefährten – dem Fahrrad.

Unterwegs im Land der Lochs und des Whiskeys

Schottland ist prädestiniert dafür, per Fahrrad und Schiffsreise entdeckt zu werden. Seine Straßen sind übersichtlich und leicht zu fahren. Es herrscht kaum Verkehr. Man stößt eher mit einem Schaf als mit einem Auto zusammen. Das Land ist ein Farbkasten. Angefangen bei den Fassaden der würfelförmigen Fischerhäuser in den Häfen bis zu seiner Flora. Alles scheint intensiver zu leuchten – in Dottergelb, Saftgrün oder Distellila. Das mag an dem besonderen Licht liegen, das es nur in Schottland zu geben scheint. Wer sich auf das Land und auf das teils wechselhafte Wetter einlässt, reist in Schottland hinein in reiche Historie, unberührte Natur und einzigartige Mystik. Radurlaub ZeitReisen schickt seine Gäste von Oban aus auf eine Rundreise zu den Inneren Hebriden und den Highlands. Sie entdecken die Insel Mull, wo Steinadler, Otter, Hirsche und Wildschweine allgegenwärtig sind und ungezähmte Wasserfälle grüne Hänge hinabstürzen. Sie fahren entlang des Kaledonischen Kanals, der die Nordsee mit dem Atlantik verbindet. Die berühmte schottische Gastlichkeit genießen Inselhüpfer in den Rad-Pausen – in gemütlichen Tearooms, urigen Pubs oder beim Besuch einer Whiskey-Destillerie. Besondere Begegnungen garantieren auch die Überfahrten. Nicht selten schwimmen Delphine in den Bugwellen der “Flying Dutchman” oder Wale kreuzen das Kielwasser des restaurierten Topsegel-Schoners. Von Juni bis August sticht er sechsmal für Inselhüpfen in See. Im Reisepreis von 1.290 Euro pro Person sind sieben Übernachtungen mit Halbpension und die geführten Radtouren inbegriffen.
Weitere Informationen, Katalog oder Buchung unter Tel. +49 7531 361860 oder info@inselhuepfen.de.

Inselhüpfen, wo einst die Wikinger lebten

Die Ostsee und die süddänischen Eilande zählen zu den vielfältigsten Inselhüpfen-Revieren. Die Dänen selbst nennen diese Region liebevoll “unsere Südsee”, denn sie ist ein zauberhafter Mix aus endlosen Sandstränden, blitzend-weißen Kreidefelsen und unzähligen Inseln mit putzigen Häfen. Inselhüpfer entdecken diese Region in der Saison 2016 erstmals von Kiel-Holtenau aus auf sechs- oder zehntägigen Rad- und Segelreisen. Auf der Seefahrerinsel Æro werden sie inmitten uriger Fachwerkhäuser und der hügeligen Bauernlandschaft 100 Jahre zurückversetzt. Ebenso beim Besuch der Hafenstadt Svendborg, in deren Segelwerft bis 1850 die Hälfte aller dänischen Holzschiffe gebaut wurden. In Kopenhagen bummeln sie durch die vermutlich schönste nordische Metropole. Die dänische Hauptstadt ist berühmt für ihr südländisches Flair, die kleine Meerjungfrau und Schloss Rosenborg. Unterkunft und Transportmittel auf den Ostsee-Routen ist der Dreimastsegler Atlantis. Mit seinen 57 Metern Länge, 14 Segeln und über 750 Quadratmeter Segelfläche ist das zum Passagierschiff umgebaute Feuerschiff ein echter Blick- und Windfang. Fünf Übernachtungen und Vollpension inklusive der geführten Radtouren kosten ab 890 Euro pro Person. Die XL-Variante über zehn Tage ab 1.280 Euro.
Weitere Informationen, Katalog oder Buchung unter Tel. +49 7531 361860 oder info@inselhuepfen.de.

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