Im Einsatz bei Grauem Star: Was leisten künstliche Linsen?

Kunststofflinsen bei Grauem Star mit unterschiedlichen Funktionen sorgen für neuen Sehkomfort

Im Einsatz bei Grauem Star: Was leisten künstliche Linsen?

Multifokallinsen zeichnen sich durch mehrere Brennpunkte aus. (Bildquelle: © kichigin19 – Fotolia)

Die Qualität der Linsen, die einen Grauen Star wirksam korrigieren können und bei einer Grauer Star Operation (http://www.initiativegrauerstar.de/im-einsatz-bei-grauem-star-was-leisten-kuenstliche-linsen/) eingesetzt werden, hat sich in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich verbessert. Moderne Intraokularlinsen (IOL) können nicht nur die eingetrübte natürliche Augenlinse ersetzen, sondern auch Fehlsichtigkeiten und Hornhautverkrümmungen beseitigen. Dazu ist es allerdings erforderlich, Intraokularlinsen (IOL) zu wählen, die individuell auf das menschliche Auge abgestimmt sind. Um dies zu gewährleisten, wird der Arzt umfangreiche Voruntersuchungen durchführen.

Monofokallinse und Multifokallinse

Kunstlinsen die zur Behandlung des Grauen Stars eingesetzt und von der gesetzlichen Kasse bezahlt werden, sind monofokale Standardlinsen, die postoperativ scharfes Sehen in der Ferne garantieren. Während Monofokallinsen nur einen Brennpunkt für die Ferne besitzen, zeichnen sich Multifokallinsen (http://www.initiativegrauerstar.de/kategorie/blog/grauer-star-katarakt/page/2/) durch mehrere Brennpunkte aus. Dadurch wird scharfes Sehen auf mehrere Distanzen wieder möglich. Dies ist ein Faktor, der im Alter an Bedeutung gewinnt, da ältere Generationen ihr Leben weiterhin aktiv genießen möchten. Wer sich für eine Standard Kunstlinse mit einem Brennpunkt entscheidet, ist auf eine zusätzliche Sehhilfe wie eine Brille zum Lesen angewiesen. Premium IOL weisen eine sehr hohe Qualität auf und können nicht nur den Grauen Star und bestehende Fehlsichtigkeiten wie Alterssichtigkeit (Presbyopie), sondern auch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatisumus) korrigieren.

Beim Grauen Star ist eine Augen Operation erforderlich

Ein Grauer Star, auch als die Katarakt (http://www.initiativegrauerstar.de) oder Alterskatarakt bezeichnet, kann nicht medikamentös behandelt, sondern muss operativ entfernt werden. Dazu ist es erforderlich, die natürliche Augenlinse, die sich im Laufe der Zeit eingetrübt hat, zu entfernen und durch eine künstliche Augenlinse zu ersetzen. Diese Augen Operation kann heute in vielen Fällen ambulant erfolgen und dauert nicht länger als 15 bis 20 Minuten. Die Operationstechniken haben sich immer weiter verfeinert, sodass nur eine minimale Öffnung erforderlich ist und die Wunde nach der Augen Operation selbst heilen kann. Ist die künstliche Augenlinse einmal eingesetzt, muss sie nicht wieder entfernt werden. Ein erneuter Grauer Star ist also ausgeschlossen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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