HWPL: Virtuelle Konferenz von internationalen Friedensprojekten mit Teilnehmern aus über 150 Ländern

HWPL: Virtuelle Konferenz von internationalen Friedensprojekten mit Teilnehmern aus über 150 Ländern

 

Pacale Isho Warda: Gesetzesprojekte zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und Kinder im Irak

Ven Ashin Htavara: Bau von vier HWPL-Friedensbibliotheken in Myanmar 

Berlin, 25.05.2021

Am 25. Mai 2021 wurde die 8. jährliche Gedenkveranstaltung von HWPL zur Erklärung des Weltfriedens als digitale Onlineveranstaltung abgehalten und von 3.000 Menschen aus 150 Ländern der Welt besucht. Als internationale Nichtregierungsorganisation für Frieden- und Menschenrechte veranstaltet HWPL jährlich eine Friedensveranstaltung in Erinnerung an das gemeinsame Versprechen von internationalen Vertretern von Gesellschaft, Religion und Politik am 25.05.2013 sich mit der Deklaration für den Weltfrieden unablässig für den Frieden weltweit einzusetzen. “Wir sind es, die in der heutigen Zeit alles Notwendige tun müssen, um Frieden zu schaffen und zu verhindern, dass unser Planet zerstört wird. Krieg wird nicht durch Worte beendet, sondern durch unsere praktischen Handlungen. Ich glaube, dass dies erreicht werden kann, da jeder in unserem globalen Lebensraum den Frieden sehen will”, betonte der HWPL-Vorsitzende Lee.

Bei der Veranstaltung stellten verschiedene internationale Partnerschaften von Jugend- und Frauenorganisationen friedensfördernde Projekte aus Afrika, Europa und Asien vor, die bürgergeführte Friedensarbeit und Zusammenarbeit in den Fokus des Diskurses rückten. Gemeinsam erklärtes Ziel der Friedensprojekte sei es, Frieden und Stabilität in der internationalen Gemeinschaft zu fördern und durch die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Religion und Politik die globalen Herausforderungen der Pandemie gemeinsam zu überwinden, die vielerorts zu Hass und Konflikten geführt haben, so die Redner.

Die Vorsitzende Pacale Isho Warda von der Hammurabi Human Rights Organization (HHRO), die im Irak von 2004 bis 2005 von der UN als Ministerin für Migration und Flüchtlingswesen eingesetzt war, stellte ein Gesetzesprojekt zur Verhinderung von Gewalt gegenüber Frauen und Kindern in Zusammenarbeit mit der International Women Peace Group (IWPG) vor. Sie betonte die wichtige Bedeutung von Friedensaktivitäten durch Bildung: “Wir müssen den Mechanismus erlernen, wie man jeden dazu anleitet, ein Werkzeug des Friedens zu werden.“ Dies beginne bereits damit, einander im Alltag zu stärken, angefangen mit den einfachsten Dingen des Lebens, dem persönlichen Frieden mit sich selbst, in der Familie und mit anderen, so Warda.

Ven. Ashin Htavara, Generalsekretär des All Burmese Monks Representative Committee in Norwegen, der die Safran-Revolution im Jahr 2007 miterlebte, hat drei HWPL-Friedensbibliotheken in Payapon, Myanmar eingerichtet. Eine vierte Bibliothek ist derzeit in Vorbereitung. Htavara betonte: „Es gibt zu wenige Bibliotheken für Kinder in Myanmar. Ich möchte diesen kleinen Kindern Hoffnung geben.“ In Zukunft sollen die Bibliotheken Aktivitäten zur Friedenspädagogik und Friedensförderung durchführen. „Wir werden alles tun, was dazu beitragen kann, Frieden zu erreichen”, betonte Htavara.

Die Veranstaltung warb auch für die weltweite Beteiligung an Friedensaktivitäten wie der Friedensbaum-Pflanzaktion, die in der Ukraine mit 1.000 Teilnehmern aus 21 Ländern begann. Außerdem wurde für einen friedenspolitischen Vorschlagsdialog zwischen Bürgern und Politikexperten in Mali geworben, wo der jüngste Putsch soziale Unruhen auslöste.

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