HWPL: Umsetzung der SCGs als Lösung für soziale Probleme der aktuellen Pandemie

Paris – Starkes Zeichen zur Stärkung der internationalen Solidarität

Am 29. April, veranstaltete HWPL in Kooperation mit dem UNESCO Botschafter in Guinea-Bissau ein gemeinsames Webinar mit dem Thema: „Solidarität und Kooperation während der Pandemie: Die entscheidende Rolle von NGOs und der Staaten – Bewältigung sozialer Probleme der Pandemie mit den SDGs.“ An der Veranstaltung nahmen 484 Personen aus 21 Ländern sowie hochrangige UNESCO Vertreter, Politiker, NGO Vorsitzende und Bürger aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Tschechien sowie Malaysia, Philippinen, Tunesien, Mali und weiteren Ländern teil. Mit dem Schwerpunkt auf den Themen Menschenrechte, Gesundheit und Bildung wurden in der ersten Hälfte die Umsetzung einzelner SDGs in verschiedenen Ländern aufgezeigt, wohingegen der zweite Teil den Fragen und Antworten der Teilnehmer zu den Fallpräsentationen galt.

Louna Pierron, die ihre Kampagne zum Aufbau einer kostenlosen Frauenhygienespenderbewegung an französischen Mittel- und Oberschulen vorstellte, sagte: “Mit einjähriger Anstrengung haben 15 Schulen in Frankreich nun kostenlose Hygienespender installiert, die erweitert werden sollen.” Pierron sagte auch, dass während der Pandemie eine kostenlose Veranstaltung zum Teilen von Rosen abgehalten wurde, um medizinisches Personal und Bürger zu unterstützen und eine starke Zusammenarbeit zu fördern.

Jacques Kouassi, der für die Präsentation zum Thema Menschenrechte verantwortlich war, beschrieb wie er von September bis November 2020 in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, das Projekt „COVID-Sensibilisierungen“ durchführte. Kouassi betonte: „Die Elfenbeinküste besteht aus vielfältigen ethnischen Gruppen. Aus diesem Grund haben wir unser Projekt in Französisch und neun Regionalsprachen über ‚Radio Broadcasting‘ als Hauptmedium der Elfenbeinküste, medial beworben und mit regionalen Verbänden zusammengearbeitet.“

Louise Kamwiziku, HWPL Friedenspädagogin unterstrich, es bestehe ein zunehmender Bedarf an Bildung, um moralische Fähigkeiten noch stärker weiterzuentwickeln. Dies sei im Kontext von Menschenrechten, freier Meinungsäußerung und größeren Einschränkungen durch die Pandemie trotzdem umgesetzt worden. Rosaline Howards, die von IPYG, der internationalen Jugendfriedensorganisation von HWPL anwesend war, sagte: „Wir konnten erneut bekräftigen, dass die SDGs nicht nur durch die Bemühungen der Regierung verwirklicht werden können, sondern durch eine gemeinsame, enge Zusammenarbeit.“

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