Hongkonger Schmuckmessen mit vier Prozent mehr Besuchern

Hongkonger Schmuckmessen mit vier Prozent mehr Besuchern

Über 90.000 Einkäufer besuchten die Hongkonger Schmuckmessen im 1.Quartal 2019.

BildDamit verzeichneten die HKTDC Hong Kong International Diamond, Gem & Pearl Show (26.02.-02.03.) und die HKTDC Hong Kong International Jewellery Show (28.02.-04.03.) ein Besucherplus von vier Prozent. Insgesamt mehr als 4.600 Aussteller präsentierten die ganze Bandbreite von Rohmaterialien bis hin zu außergewöhnlichen Schmuckunikaten.

Erstmals gab es 2019 ein Partnerland der Messen. Deren Organisator, das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), kooperierte mit der Japan Pearl Exporters’ Association und der Japan Pearl Promotion Society, um die hochwertigen Juwelen und Perlenschmuckstücke des Landes vorzustellen. In zwei japanischen Pavillons präsentierten sich rund 130 Aussteller mit Perlen und Perlschmuck. Unter anderem zeigten sie seltene blaue und grüne Tsushima Perlen. Zu der Reihe von neuen Themenzonen gehörte die Avenue of Jewellery Creators, die Schmuckdesigner aus Hong Kong und vom chinesischen Festland, speziell aus der Guangdong-Hong Kong- Macao Greater Bay Area, vorstellte.

In der Hall of Extraordinary standen außergewöhnliche Meisterstücke von rund 100 Unternehmen im Mittelpunkt. Darunter etwa ein Ring mit einem neunkarätigen Paraiba Turmalin, ein Ring mit einem oval geschliffenen 24,13-Karat Saphir im Wert von rund 790.000 EUR und ein exklusives Jade-Collier mit einem zentralen, 50 Gramm schweren Cabochon aus einer alten Mine in Myanmar im Wert von rund 7,2 Millionen EUR.

Optimistischer Ausblick
Eine unabhängige Umfrage unter 1.347 Einkäufern und Ausstellern zeigte eine insgesamt optimistische Stimmung in der Branche. 33 Prozent der Befragten gehen in diesem Jahr von steigenden Umsätzen, 61 Prozent von einer stabilen Entwicklung aus. Nur 6 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.

Das größte Marktpotential haben nach Ansicht der Befragten trendiger Modeschmuck (71 %), Designer-Schmuck (67 %), Anlass-Schmuck (64 %) und kostbarer Schmuck (62 %). Bei den Verkaufspreisen wird in der Preisklasse zwischen 501 und 1.000 USD das höchste Potential gesehen (63 %), gefolgt von der zwischen 1.001 und 5.000 USD (54 %). Bei den Materialien favorisieren 54 Prozent der Befragten Weißgold und 39 Prozent Rosegold. Danach folgen Platin und Gelbgold mit jeweils 36 Prozent. Bei den Steinen weiterhin führend bleiben Diamanten (54 %).

IJDE Awards: Auszeichnung für deutschen Schmuckdesigner
2019 konkurrierten bereits prämierte Schmuckstücke aus aller Welt wieder um die alle zwei Jahre vergebenen International Jewellery Design Awards (IJDE). Eingereicht wurden diesmal insgesamt 137 Designs aus 21 Ländern.

Der Titel Champion of the Champions ging an den amerikanischen Designer Aleksandr Maryaskin für Discovery of Eggcellance. Das Schmuckstück in Eiform gibt beim Öffnen den Blick auf einen Miniatur-Kirchenkomplex frei, an dessen Restaurierung der Designer in der Ukraine beteiligt war. Den Innovative and Uniqueness in Design Award erhielten die Urban Reflection Ringe der Hongkongerin Sarah Zhuang. Die vier kombinierbaren Ringe zeigen die moderne Skyline der Metropole ebenso wie historische Gebäude.

Mit dem Aesthetics Award wurde der deutsche Designer Michael Weggenmann für seinen Ring Stars in Heaven ausgezeichnet. Bei diesem Design bilden schwarzer Edelstahl, 18 k Rosegold und eine Tahiti-Zuchtperle einen faszinierenden Kontrast. Für Michael Weggenmann ist dies nach 2015 bereits die zweite Auszeichnung beim IJDE. Borys Palamarchuk aus der Ukraine freute sich über den Craftsmanship Award für seinen Emaille-Ring Best Ring, in dem ein Koi-Karpfen geschmeidig im Sonnenschein zu schwimmen scheint.

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