Heizungs- und Energiehändler-Check

Heizungs- und Energiehändler-Check

Wichtige Informationen für Eigentümer

Heizungs- und Energiehändler-Check

Foto: stock.adobe.com / Alexander Raths (No. 6143)

sup.- Es gibt Mieter in Mehrfamilienhäusern, die gar nicht wissen, mit welcher Energie und mit welcher Heiztechnik die Wärme für ihre Wohnung produziert wird. Hauptsache, es wird warm, wenn man die Heizkörper aufdreht. Sogar viele Hausbesitzer in Großstädten und Ballungsgebieten haben mit dem Thema Wärmebrennstoff kaum Berührungspunkte. Ihr Gebäude ist ans Gasleitungsnetz angeschlossen und um alles Weitere kümmert sich das Versorgungsunternehmen. Ganz anders ist es überall dort, wo die Energie zum Heizen und Warmwasserbereiten per Lieferfahrzeug zum Verbraucher kommt. Hier stehen schon Bauherren nicht nur vor der grundsätzlichen Frage nach Anlagentechnik und Brennstoff, sondern anschließend müssen sie auch regelmäßig Entscheidungen über den Energiehändler, den Kaufzeitpunkt und die Liefermenge treffen. Die Nutzer moderner Öl-, Flüssiggas- oder Biomasseheizungen sollten deshalb stets über alle relevanten Informationen verfügen, um mit diesen Entscheidungen eine zuverlässige und möglichst wirtschaftliche Wärmeversorgung ihres Hauses zu gewährleisten.

Erfreulicherweise gibt es mittlerweile mehrere Verbraucherschutz-Instrumente, die den Eigentümern abseits der Gasnetzversorgung die notwendigen Fakten liefern. Eines davon ist der so genannte Heizungs-Check, der von speziell geschulten Sanitär- und Heizungsfachleuten bzw. Schornsteinfegern durchgeführt werden kann. Dieses Prüfverfahren gibt dem Eigentümer anhand eines leicht verständlichen Punktesystems Aufschluss über die Effizienz seiner gesamten Heizungsanlage und über mögliche Verbesserungspotenziale. Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) hat die Schulungsinhalte für die Heizungsprüfer entwickelt, so dass überall in Deutschland ein standardisiertes Verfahren verfügbar ist. Das gilt auch für die neue Dienstleistung Pellets-Check, mit der die Eignung eines Gebäudes für den Energieträger Biomasse bewertet wird.

Eine andere Informationsquelle für Brennstoffkunden ist das RAL-Gütezeichen Energiehandel. Dieses Prädikat ist Ergebnis eines Prüfverfahrens, bei dem mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung ebenfalls eine renommierte Institution die Richtlinien vorgibt. Untersucht werden in diesem Fall jedoch nicht die Heizungen, sondern die Lieferanten der leitungsunabhängigen Wärmeenergien (www.guetezeichen-energiehandel.de). Die Auszeichnung wird nur an Händler vergeben, die ihre Lieferzuverlässigkeit, die Genauigkeit der Messgeräte sowie die Produktgüte der Brennstoffe kontinuierlich bei unangekündigten Überprüfungen unter Beweis stellen.

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