Gold-Silber-Ratio: Das spricht für Silber – Endeavour und Vizsla im Fokus

Eine aktuelle Studie sieht die Ratio langfristig nahe 60:1. Der jüngste Abstand zum Gleichgewicht rückt Silber sowie Produzenten und Entwickler wie Endeavour Silver und Vizsla Silver in den Fokus.

Drittempfehlung (Art. 8 DelVO 2016/958): Unveränderte Weitergabe eines von Dritten erstellten Werbeartikels · Original-Ersteller: SRC swiss resource capital AG · Erstveröffentlichung (Original): 04.09.2026, 5:33 Uhr Berlin/Zürich · Link zur Originalveröffentlichung ·

Anzeige/Werbung – Dieser Artikel wird verbreitet im Namen von Endeavour Silver Corp. und Vizsla Silver Corp., mit der die SRC swiss resource capital AG bezahlte IR-Beraterverträge unterhält. · Ersteller: SRC swiss resource capital AG · Autorin: Freier Journalist · Erstveröffentlichung: 05.09.2026, 7:30 Uhr Zürich/Berlin ·

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Gold und Silber bewegen sich häufig gemeinsam, erfüllen am Markt aber unterschiedliche Funktionen. Gold wird stark von Zentralbankkäufen, Reserveentscheidungen und Sicherheitsnachfrage geprägt. Silber besitzt zusätzlich eine industrielle Nachfragekomponente. Die Gold-Silber-Ratio beschreibt, wie viele Unzen Silber rechnerisch dem Wert einer Unze Gold entsprechen.

Der aktuelle Market Trend Report „Is the Gold:Silver Ratio Relevant Today?“ wurde von Precious Metals Insights im Auftrag des Silver Institute erstellt. Die Auswertung betrachtet die Entwicklung über mehr als 3.000 Jahre sowie Preis-, Angebots- und Nachfragedaten von 1970 bis 2026. Das Ergebnis: Die Korrelation von Gold und Silber hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten verstärkt. Zugleich zeigt die Ratio langfristig ein zur Mitte zurückkehrendes Verhalten. Das Gleichgewicht liegt laut Studie bei knapp 60:1.

Besonders relevant ist die Erklärung für die jüngste Abweichung: Die hohe Goldnachfrage seitens der Zentralbanken dürfte die Ratio über ihr langfristiges Gleichgewicht gehoben haben. Das kann als Hinweis auf relatives Aufholpotenzial von Silber gelesen werden, ist jedoch keine Garantie für eine bestimmte Preisentwicklung.

Fundamentales Umfeld bleibt konstruktiv

Neben der Ratio spricht auch die Angebotsseite für eine sorgfältige Beobachtung des Silbermarktes. Das Silver Institute erwartet für 2026 ein sechstes aufeinanderfolgendes strukturelles Defizit. Die physische Investmentnachfrage soll nach der Branchenprognose um 20 % auf 227 Millionen Unzen steigen. Gleichzeitig können hohe Preise in einzelnen Anwendungen zu Materialeinsparungen oder Substitution führen. Data Center, Künstliche Intelligenz und Automobilanwendungen werden als strukturelle Nachfragefaktoren genannt.

Für Produzenten wirkt ein höherer Silberpreis grundsätzlich auf den Umsatz. Entwickler können zusätzlich über die Neubewertung von Studien, Ressourcen und Finanzierung profitieren. Beide bleiben von Metallpreisen, Kosten, Genehmigungen und operativer Umsetzung abhängig.

Endeavour Silver: Produktion trifft Wachstum

Endeavour Silver – https://www.rohstoff-tv.com/mediathek/unternehmen/profile/endeavour-silver-corp/ – ist bereits Produzent und betreibt laut Unternehmensangaben drei Minen in Mexiko und Peru. Im zweiten Quartal 2026 wurden 1.943.955 Unzen Silber und 10.474 Unzen Gold gewonnen; daraus ergaben sich 3.437.794 Unzen Silberäquivalent. Für das erste Halbjahr weist das Unternehmen 6.779.737 Unzen Silberäquivalent aus. Der operative Cashflow vor Steuern aus dem Minenbetrieb lag im zweiten Quartal bei 99,9 Mio. USD, die liquiden Mittel zum 30. Juni 2026 bei 236,6 Mio. USD.

Die operative Story wird durch kontinuierliche Hochläufe ergänzt. Bei Kolpa wurde ein wesentlicher Teil der Anlagenerweiterung im ersten Quartal in Betrieb genommen; im zweiten Quartal stieg der Durchsatz gegenüber dem ersten Quartal um 36 %. Bei Terronera ist die LNG-Anlage nach Unternehmensangaben in Betrieb, während der Hochlauf des Minenkomplexes im dritten Quartal 2026 weiterlaufen soll. Für Anleger entsteht damit eine Kombination aus laufender Produktion, zusätzlichem Durchsatz und der Möglichkeit, dass operative Verbesserungen die Ergebnisqualität stützen.

Vizsla Silver: Panuco rückt näher an die Umsetzung

Vizsla Silver – https://www.rohstoff-tv.com/mediathek/unternehmen/profile/vizsla-silver-corp/ – entwickelt das zu 100 % eigene Panuco-Silber-Gold-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Die im November 2025 abgeschlossene Machbarkeitsstudie sieht durchschnittlich 17,4 Mio. Unzen Silberäquivalent pro Jahr über eine anfängliche Minenlaufzeit von 9,4 Jahren vor. Unter den in der Studie verwendeten Metallpreisannahmen von 35,50 USD je Unze Silber und 3.100 USD je Unze Gold wurden ein Nachsteuer-NPV5 von 1,8 Mrd. USD, eine IRR von 111 % und eine Amortisationszeit von sieben Monaten ausgewiesen.

Seit der Studie hat Vizsla weitere Umsetzungsschritte gemeldet. Im April 2026 wurden EPCM- und Minenplanungsverträge vergeben und im Juni folgte eine Vereinbarung über die Lieferung wesentlicher Aufbereitungsanlagen. Zunächst wurden dafür frühe Engineering- und Beschaffungsaktivitäten freigegeben. Die Ausrüstung soll zunächst eine Aufbereitungsanlage mit 3.300 Tonnen Tageskapazität unterstützen und eine spätere Erweiterung auf 4.000 Tonnen ermöglichen. Das Unternehmen nennt weiterhin das zweite Halbjahr 2027 als Ziel für das erste Silber. Eine endgültige Produktionsentscheidung wurde laut Unternehmensangabe noch nicht getroffen, dafür sind unter anderem detaillierte Planung, Finanzierung sowie erforderliche Genehmigungen maßgeblich.

Die nächsten Meilensteine

Endeavour Silver: weiterer Hochlauf von Terronera, Nutzung der erweiterten Kolpa-Kapazität und die Entwicklung von Produktion, Kosten und Cashflow in den kommenden Quartalen.
Vizsla Silver: Fortschritte bei Genehmigungen, Detailplanung, Ausrüstung, Minenentwicklung und Finanzierung sowie die Vorbereitung des avisierten Produktionsstarts im zweiten Halbjahr 2027.
Ratio und Markt: Ob sich eine Annäherung an das langfristige Gleichgewicht tatsächlich in einer relativen Silberstärke niederschlägt, bleibt von Preisentwicklung, Nachfrage, Zinsen, Währungen und Anlegerströmen abhängig.

Fazit: zwei unterschiedliche Investments, um vom Silber zu profitieren

Die Gold-Silber-Ratio liefert einen nachvollziehbaren Rahmen für die relative Betrachtung beider Edelmetalle. Endeavour Silver verbindet diesen Marktimpuls mit laufender Produktion, Cashflow und operativem Hochlauf.

Vizsla Silver bietet dagegen eine studiengestützte Entwicklungsperspektive mit klar benannten technischen und wirtschaftlichen Meilensteinen. Die positive Investmentstory bleibt an Bedingungen geknüpft: Metallpreise, Kostenkontrolle, Genehmigungen, Finanzierung und technische Umsetzung müssen zusammenpassen.

Werden die nächsten Unternehmensziele erreicht, sollte die Aufmerksamkeit des Kapitalmarktes für beide Werte weiter steigen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Endeavour Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/endeavour-silver-corp/ -) und Vizsla Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/vizsla-silver-corp/ -).

Glück auf und viele Grüße
Ihr
Marc Ollinger
Swiss Resource Capital AG

Quellen und Methodik

Datenstand: 04.09.2026, sofern im Text nicht anders angegeben. Verwendet wurden Branchenberichte, Unternehmensmeldungen, Unternehmensseiten und technische Studien. AgEq-Angaben folgen den jeweiligen Unternehmensannahmen und sind zwischen verschiedenen Unternehmen nicht ohne Weiteres vergleichbar.

Silver Institute: Gold-Silver-Ratio-Studie / Precious Metals Insights
Silver Institute: 2026-Ausblick auf Angebot, Nachfrage und Defizit
Endeavour Silver: Q2 2026 Financial Results
Endeavour Silver: Corporate Presentation, September 2026
Vizsla Silver: Feasibility Study für Panuco
Vizsla Silver: EPCM- und Minenplanungsverträge
Vizsla Silver: Equipment Supply Agreement
Disclaimer und Offenlegung

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Zukunftsbezogene Aussagen: Aussagen zum geplanten Produktionsstart bei Panuco, zu möglichen Kapazitätserweiterungen, Genehmigungen, Finanzierungen, Hochläufen, Kosten, Cashflows oder einer möglichen stärkeren Kapitalmarktaufmerksamkeit sind zukunftsbezogene Aussagen beziehungsweise redaktionelle Einschätzungen. Sie beruhen auf den jeweils genannten Unternehmensangaben und Annahmen und können sich als unzutreffend erweisen. Tatsächliche Ergebnisse können insbesondere wegen Metallpreis- und Wechselkursschwankungen, Inflation, Kostensteigerungen, Finanzierung, Verwässerung, Genehmigungen, Umwelt- und Sozialauflagen, Sicherheitslage, Infrastruktur, Lieferketten, technischer Umsetzung, Betriebsunterbrechungen, Geologie und Änderungen der Projektparameter wesentlich abweichen.

Bergbau- und Wertpapierrisiken: Investitionen in Explorations-, Entwicklungs- und Bergbauunternehmen sind spekulativ und können zu erheblichen Verlusten bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Kurs- oder Unternehmensentwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf die Zukunft. Auch bei bereits produzierenden Unternehmen bestehen unter anderem Risiken aus Metallpreisen, Kosten, Reserven, Betrieb, Umwelt, Genehmigungen, Finanzierung und Verschuldung.

Regulatorische Einordnung: Die Offenlegung orientiert sich an den Transparenzanforderungen für Finanzkommunikation und Anlageempfehlungen nach § 85 WpHG in Verbindung mit Art. 20 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (MAR) und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958 sowie an den Hinweisen der British Columbia Securities Commission zu Promotional Communications. Weder die BaFin noch die BCSC haben diesen Beitrag, die genannten Wertpapiere oder die Richtigkeit der Angaben gebilligt oder geprüft.

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Datenstand und Aktualisierung: Erstveröffentlichung: 05.09.2026, 07:30 Uhr Europe/Berlin. Es besteht keine Verpflichtung zur laufenden Aktualisierung. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Originalmeldungen und regulatorischen Einreichungen der Emittenten.

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