German Overshoot: Day Wie Unternehmen IoT-Technologie zur Förderung der biologischen Vielfalt einsetzen können – das Climate-Tech 3Bee startet in Deutschland.

Am 4. Mai 2023 ist es wieder so weit: Der German Overshoot Day erinnert daran, dass die Überbeanspruchung der Erde durch den Menschen Folgen hat; und zwar einen massiven Rückgang der biologischen Vielfalt, einen Überschuss an Treibhausgasen in der Atmosphäre sowie einen verschärften Wettbewerb um Nahrungsmittel und Energie. Laut einem Bericht des BCGI aus dem Jahr 2021 sind allein in Deutschland 23 % der Baumarten gefährdet. Die gute Nachricht ist, dass Unternehmen heute neue Möglichkeiten haben, um sich gegen Ressourcenverschwendung einzusetzen: Mit Hilfe von Technologie und einem spezialisierten Partner ist es möglich, diese massive ökologische Herausforderung anzugehen.

 

Das europäische Klimatechnologieunternehmen 3Bee, 2017 gegründet, hat sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in Europa zu unterstützen, dem Rückgang der Artenvielfalt entgegenzuwirken.

„Deutschland ist eines der Länder, die sich der Wichtigkeit des Schutzes der Biodiversität am stärksten bewusst sind, berichtet Niccolò Calandri, Geschäftsführer von 3Bee.  „Technologische Innovation ist der Lackmustest für den Fortschritt in diesem Bereich: Unternehmen müssen sich nicht nur mit Nachhaltigkeitspraktiken befassen, sondern auch Daten zurate ziehen, um gezielte Lösungen für die drängendsten Umweltfragen zu finden: das ist unsere tägliche Aufgabe bei 3Bee”.

 

Mit Hightech zu mehr Nachhaltigkeit

Das europäische Climate-Tech-Unternehmen unterstützt nationale und multinationale Unternehmen aus allen Impact-Sektoren bei der Messung ihres Engagements für die biologische Vielfalt. Dafür hat 3Bee unterschiedliche Instrumente entwickelt:

 

  • Flora: ein Analysesystem, das den Normalized Difference Vegetation Index (NDVI) auf Basis von hochauflösenden Satellitendaten – in Zusammenarbeit mit der ESA (Europäische Weltraumorganisation) – errechnet und eine genaue und zeitnahe Bewertung der floralen Vielfalt in einem Gebiet ermöglicht.

 

  • Spectrum: ein System zur Analyse von Umweltgeräuschen, mit dem die biologische Vielfalt in einem Gebiet gemessen und klassifiziert sowie das Vorkommen bestimmter Arten wie Bienen, bestäubende Insekten und Vögel identifiziert werden kann.

 

  • Hive-Tech: die Technologie ermöglicht es, die Gesundheit und den „Hunger“-Status von Bienen, aber auch die Artenvielfalt der Umgebung zu analysieren.

 

  • Polly X: ein Schutz für Solitärbienen der Gattung Osmie, der die Luftqualität erfasst und überwacht sowie wichtige Daten über Schwermetalle, Pestizide und Feinstaub in der Luft sammelt.

 

Dank eines Teams aus erfahrenen Datenanalysten ist 3Bee in der Lage, Übersichten wie den ersten zertifizierten Biodiversitätsindex zu erstellen. Ein ESG-Rahmen, der bereits von mehr als 500 Unternehmen mit europäischen Standorten genutzt wird.

 

Gemeinsam für die Artenvielfalt

3Bee hat bereits ein großes Unternehmensnetzwerk von bekennenden Bienenschützern aufgebaut. Darunter große Marken wie Booking.com, Findus und Ubisoft. Auch in Deutschland hat das Startup bereits mit der Software-Organisation Eclipse Foundation einen ersten Partner gewonnen.

 

Bilder zum Download finden Sie hier.

 

Über 3Bee

3Bee setzt Bienen als grundlegende Bioindikatoren ein und sammelt und interpretiert Daten mit Hilfe innovativer, eigener Systeme zur Überwachung der Gesundheit von Bienen und Bestäubern sowie deren Verbindungen zu Ökosystemen.

 

Bis heute hat 3Bee Regenerationsprojekte mit mehr als 500 Unternehmen in 10 Ländern durchgeführt, die sich entschieden haben, einen konkreten Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt zu leisten, und zählt insgesamt 200 aktive Oasen der biologischen Vielfalt.
3Bee arbeitet auch mit Forschungszentren, Schulen, Landwirten, Züchtern und Bürgern zusammen, um die Bedeutung des Schutzes der biologischen Vielfalt zu fördern. Seit seiner Gründung hat 3Bee ein lokales Netzwerk von über 3.000 Imkern und Growers aufgebaut, mehr als 4.000 IoT-Sensoren installiert und mehr als 40.000 Hektar Land und Wälder regeneriert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


CAPTCHA-Bild
Bild neu laden