Die Explorationsaktivität in Mexiko steigt aufgrund des Marktumfelds. Doch auch schnellere Genehmigungen und neue Technologien tragen zur guten Stimmung im Bergbausektor des Landes bei.
Der Aktienkurs des Polymetallexplorers Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) hat auf diese Entwicklung bereits positiv reagiert. Algo Grande sucht im Nordwesten Mexikos nach Kupfer, Gold und Silber. Zuletzt wurden hier wesentliche Explorationsfortschritte vermeldet.
Algo Grande bestätigt großes Kupfer-Gold-Silber-System
Die Aufbereitung und Neuinterpretation historischer geophysikalischer und geochemischer Datensätze am dortigen Adelita-Projekt bestätigten ein großflächiges, strukturell kontrolliertes Porphyr-Skarn-Mineralsystem mit Hinweisen auf eine oder mehrere Porphyrintrusionen in der Tiefe und führten zur Identifizierung von 32 vorrangigen Kupfer-Gold-Silber-Explorationszielen.
Parallel dazu hat das Unternehmen eine hochauflösende bodenmagnetische Untersuchung über der hochgradigen Cerro Grande Skarnzone und den Erweiterungszonen begonnen, die dazu dienen soll, die Skarngeometrie, die strukturellen Gegebenheiten und die Bohrziele weiter zu verfeinern.
Mexikos Bergbau boomt
Algo Grande ist eines von vielen Explorern in Mexiko: Die Rohstoffsuche im Land boomt. Dazu trägt zu einen das Preisumfeld an den Metallmärkten und das generell gewachsene Interesse von Anlegern am Bergbau bei. Doch speziell der mexikanische Bergbau erfährt besonderen Rückenwind.
Im mexikanischen Bergbausektor zeichnen sich Anzeichen einer neuen Dynamik ab, da die regulatorischen Prozesse einheitlicher und die Genehmigungsverfahren klarer werden. Dies signalisiert einen Wandel hin zu einem besser vorhersehbaren Betriebsumfeld für konforme Bergbauprojekte, sagt Mari-Len De Guzman vom Investing News Network.
Neue Dynamik nach Bergbaureform
Mexiko hatte 2023 das Bergbaugesetz grundlegend reformiert und damit eine der bedeutendsten regulatorischen Weichenstellungen der letzten Jahrzehnte vorgenommen. Rechtliche Analysen der Reformen stellen fest, dass diese zwar einerseits neue Verpflichtungen mit sich bringen, andererseits aber auch für mehr Klarheit hinsichtlich der regulatorischen Erwartungen an Betreiber im Genehmigungsverfahren sorgen.
Laut Bergbauexperten konnten durch die Optimierung der Bearbeitungszeiten die durchschnittlichen Genehmigungszeiten auf etwa 14 Monate verkürzt werden, was eine deutliche Beschleunigung gegenüber den Bearbeitungszeiten von 24 bis über 30 Monaten vor der Reform darstellt.
Auch wenn Unsicherheiten verbleiben – darunter etwa mögliche Mängel in den Antragsprozessen, die nachträgliche Änderungsanträge erforderlich machen könnten, oder ein mögliches Tagebauverbot – ist die Stimmung im mexikanischen Bergbausektor derzeit gut.
Metallexplorer treiben Projekte voran
Die gute Stimmung spiegelt sich in konkreten Ergebnissen wider. In kurzen Abständen legen in Mexiko tätige Unternehmen entscheidende Meilensteine bei der Projektentwicklung vor.
Silverco Mining etwa legte im Dezember eine aktualisierte MRE für das Silberprojekt Cusi im Bundesstaat Chihuahua vor. Die gemessenen und angezeigten Ressourcen belaufen sich nun auf 4,89 Mio. Tonnen mit 262 Gramm Silber pro Tonne, was für 41,2 Mio. Unzen Silberäquivalent reicht. Die abgeleitete Ressource umfasst weitere 4,07 Mio. Tonnen mit 243 Gramm Silber pro Tonne für 31,8 Mio. Unzen Silberäquivalent.
Heliostar Metals legte im November Bohrergebnisse für das Ana Paula Projekt in Guerrero vor. Unter den Ergebnissen waren 83,2 m mit einem Gehalt von 17,35 g/t Gold ab 76,0 m, einschließlich 46,65 m mit einem Gehalt von 27,35 g/t Gold aus 88,95 m.
Capitan Silver startete eine 60.000 Meter umfassende Bohrkampagne auf dem ilber-Gold-Projekt Cruz de Plata in Durango. Dies entspricht einer Steigerung der Bohrungen um 400 % gegenüber dem 2025 angekündigten Programm. Das Unternehmen hatte zuvor 29 Mio. CAD von institutionellen Investoren erhalten.
Silver Storm Mining im Januar ein 6.000 Meter umfassendes Bohrprogramm beim La Parilla Silberminenkomplex 76 Kilometer südöstlich von Durango.
Die Liste dieser Beispiele ließe sich noch lange fortsetzen: Das Preisumfeld an den Metallmärkten hat zu einer mit den Händen greifbaren Erhöhung der Aktivität im Explorationssektor geführt. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob Unternehmen nach Kupfer, Gold oder Silber suchen: Alle Metalle sind derzeit teuer und gefragt, die Renditen künftiger Produzenten entsprechend hoch. Explorer arbeiten mit Hochdruck an ihren Projekten, um so rasch wie möglich Fortschritte zu erzielen. Das regulatorische Umfeld scheint diese Entwicklung zu verstärken.
KI beschleunigt Projektfortschritte
Algo Grande Copper setzt zur Beschleunigung der Exploration bei Adelita nun auf KI. Der Dienstleister AI Metals wurde beauftragt, ein 12-monatiges, KI-gestütztes Datenaufbereitungs- und Integrationsprogramm durchzuführen.
Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Algo Grande, moderne, datengestützte Explorationstechniken auf komplexe Mineralsysteme anzuwenden, indem historische und neu generierte Datensätze integriert werden, um das Explorationsrisiko zu reduzieren und die Bohrziele zu verfeinern, erläuterte das Unternehmen bei der Vorstellung des KI-Vorhabens.
Der Einsatz der KI baut dabei auf den 32 identifizierten Explorationszielen auf. Die Ergebnisse werden genutzt, um die Bohrziele zu verfeinern und ein für Ende des ersten bis Anfang des zweiten Quartals 2026 geplantes Explorationsprogramm der Phase 2 zu unterstützen. Sollte dieses vielversprechende Ergebnisse liefern, könnte das Bewertungspotenzial von derzeit 15 Mio. EUR noch deutlich zulegen.
Weitere Informationen zu Algo Grande Copper finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
www.miningscout.de/minenaktien/algo-grande-copper/
Unternehmen: Algo Grande Copper
TSXV: ALGR
ISIN: CA0156071049
WKN: A41UK1
Webseite: algo-grande.com/
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