Die Nationale Verzehrsstudie II weist für Frauen eine mittlere Eisenzufuhr von 9,6 Milligramm pro Tag aus, Männer kommen auf 11,8 Milligramm. Die DGE empfiehlt menstruierenden Frauen 16 Milligramm.
Forchtenberg, 28.10.2026 – Eisen gehört zu den essenziellen Spurenelementen und erfüllt im menschlichen Körper zahlreiche wichtige Funktionen. Ein Großteil des Eisens ist im Hämoglobin der roten Blutkörperchen gebunden und damit Bestandteil des Sauerstofftransports. Die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Eisen wurden 2023 überarbeitet. Sie berücksichtigen unter anderem Alter, Geschlecht und Lebensphase.
Eisenzufuhr in Deutschland
Nach Angaben der DGE liegt die mittlere Eisenzufuhr laut Nationaler Verzehrsstudie II (NVS II) bei Frauen bei 9,6 Milligramm pro Tag und bei Männern bei 11,8 Milligramm pro Tag. Die empfohlene Zufuhr wird demnach in einigen Bevölkerungsgruppen, vor allem bei Mädchen und Frauen, im Mittel nicht erreicht.
„Eine Zufuhr unterhalb des Referenzwerts ist jedoch nicht mit einem Mangel gleichzusetzen“, heißt es in den FAQ der DGE zur Eisenversorgung.
Unterschiedlicher Bedarf je nach Lebensphase
Für Männer liegt die empfohlene Zufuhr bei 11 Milligramm pro Tag, für Frauen nach der Menopause bei 14 Milligramm. Für Frauen, die menstruieren, empfiehlt die DGE 16 Milligramm pro Tag. Während der Schwangerschaft steigt der Referenzwert auf 27 Milligramm pro Tag.
Zu den Risikogruppen für eine unzureichende Eisenversorgung zählt die DGE neben Säuglingen, Kindern und Jugendlichen auch prämenopausale Frauen, Schwangere, Leistungssportlerinnen und Leistungssportler, häufige Blutspenderinnen und Blutspender sowie Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Zur Bioverfügbarkeit erklärt die DGE: Hämeisen, das vor allem in Fleisch und Fisch vorkommt, ist für den Menschen besser verfügbar als Nicht-Hämeisen, das überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln stammt.
Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln bildet die Grundlage. Zu den Eisenquellen zählen laut DGE unter anderem rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne und grünes Blattgemüse.
Eisenversorgung und Eisenstatus unterscheiden
Bei der Beurteilung sollte zwischen der aufgenommenen Eisenmenge und dem tatsächlichen Eisenstatus des Körpers unterschieden werden. Eine dauerhaft zu geringe Zufuhr erhöht laut DGE die Wahrscheinlichkeit einer Unterversorgung, sagt aber allein noch nichts über die individuellen Eisenspeicher aus. Zur Bestimmung des Eisenstatus wird nach Angaben der DGE idealerweise eine Kombination mehrerer Parameter verwendet. Ein Beitrag zu Ferritin als Blut-Marker erläutert, warum neben dem Eisen im Blut auch das Eisenspeicherprotein Ferritin beachtet werden sollte.
Bei anhaltenden Beschwerden, besonderen Lebenssituationen oder dem Verdacht auf einen Eisenmangel sollte die individuelle Situation medizinisch abgeklärt werden, bevor Eisen gezielt supplementiert wird. Welche unspezifischen Anzeichen auf einen Eisenmangel hindeuten können und warum er sich häufig schleichend bemerkbar macht, beschreibt der Beitrag Eisenmangel und nun?
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Über die MensSana AG
Die MensSana AG mit Sitz in Forchtenberg entwickelt und vertreibt seit 1998 Mikronährstoff-Kombinationen. Gegründet wurde das Unternehmen vom Allgemeinmediziner Dr. med. H. W. Lechner. Zu den Zielgruppen zählen Endverbraucher sowie Ärzte und Apotheker.
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Herr Tobias Moll
Am Bahnhof 1
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