Effizienzkennzeichnung für Wärmelösungen

Heizungsanlagen bekommen Energielabel

Effizienzkennzeichnung für Wärmelösungen

Grafik: wolf-heiztechnik.de

sup.- Beim Kauf von Waschmaschinen, Staubsaugern, Lampen und anderen Haushaltsutensilien ist es längst eine wichtige Entscheidungshilfe: Das Energielabel mit seiner Farbskala von grün bis rot gibt Aufschluss, wie effizient das jeweilige Produkt mit Energie umgeht. Immerhin sind diese elektrisch betriebenen Geräte in vielen Haushalten täglich im Einsatz und deshalb für die Höhe der Wohnnebenkosten mitverantwortlich. Das gilt erst recht für eine weitere technische Komponente in Wohngebäuden: Die Wärmeerzeugung für Heizung und warmes Wasser verschlingt fast immer wesentlich mehr Energie als alle Stromverbraucher zusammen und erhält trotzdem bisher keine verbindliche Effizienzkennzeichnung. Das soll sich im Herbst 2015 ändern: Ab dem 26. September, so eine EU-Verordnung, müssen Heizkessel, Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke bis 70 kW Leistung sowie Speicher bis 500 Liter ebenfalls mit dem europäischen ErP-Energieeffizienz-Etikett ausgestattet werden. Die Verwertung des eingesetzten Energieträgers wird dabei in Stufen von G bis A++ klassifiziert.

Das Kürzel ErP steht für Energy related Products, also energierelevante Produkte – und das sind Heizkessel bzw. Warmwasserbereiter in ganz besonderem Maße: Der Brennstoffbedarf für Wärme lässt sich durch den Austausch veralteter, meist überdimensionierter Heizungsanlagen oft um dreißig oder mehr Prozent senken. Umfasst das Modernisierungskonzept beispielsweise Solarkollektoren, kann dieser Spareffekt sogar noch deutlicher ausfallen. Voraussetzung dafür ist, dass alle Komponenten des neuen Heizungssystems perfekt aufeinander abgestimmt sind. Das tatsächliche Effizienzpotenzial der heutigen Wärmetechnik kann nämlich erst mit maßgeschneiderten Gesamtpaketen abgerufen werden, wie sie z. B. der Systemspezialist Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) unter der Bezeichnung „Sonnenheizung“ anbietet. Erneuerbare Energien wie Sonnenstrahlung, Biomasse oder Umgebungswärme sind hier so integriert, dass sie die Verbrennung der herkömmlichen Wärme-Energien Öl und Gas auf ein Minimum reduzieren oder sogar ganz überflüssig machen (www.wolf-heiztechnik.de). Das Effizienzverhalten solcher Pakete wird ab Herbst 2015 für Verbraucher ebenfalls transparenter: Ein spezielles ErP-Paketlabel für so genannte Verbundanlagen sorgt für Vergleichbarkeit und damit für bessere Orientierung auf dem oftmals unübersichtlichen Heizungsmarkt. Übrigens: Nach Inkrafttreten der neuen Regelung ist Vorsicht geboten, wenn der Kunde erst ausdrücklich nach einer Effizienzkennzeichnung fragen muss. Laut EU-Verordnung haben bereits Werbemaßnahmen sowie die Angebote von Fachbetrieben einen Hinweis auf die jeweilige Einstufung zu enthalten.

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