Dürfen Hunde Kohlrabi essen?

Dürfen Hunde Kohlrabi essen?

Ist Kohlrabi gesund oder giftig für Hunde? Was ist besser: roh oder gekocht? Welche Nährstoffe sind enthalten und wie vermeide ich Blähungen?

BildJa, Hunde dürfen Kohlrabi essen. Er ist für Hunde ungiftig und hält viele gesunde Nährstoffe bereit. Trotzdem sollten unsere geliebten Vierbeiner nicht allzu viel davon fressen, vor allem, wenn sie eine empfindliche Verdauung haben.

In der Hundeernährung hat vieles sein „Für“ und „Wider“, umso mehr lohnt es sich für Herrchen und Frauchen, genau informiert zu sein. Mysteriöse Durchfälle, Blähungen und allerlei Unwohlsein lassen sich oft im Voraus vermeiden oder endlich gezielt beenden: Eine kostenlose und unverbindliche Futterberatung beim Reico-Vertriebspartner Team Hundefutter Vital kann so zum Schutzschirm für die Hundegesundheit werden. Und keine Sorge: Wir wollen ihnen nichts „andrehen“, sondern wir wünschen uns, dass Sie bestens informierte Entscheidungen treffen – für einen rundum glücklichen Hund.

Inhaltsverzeichnis

1. Ist der ganze Kohlrabi für Hunde gut verträglich?

2. Welche wichtigen Nährstoffe für Hunde enthält Kohlrabi?

3. Sollten Hunde Kohlrabi besser roh oder gekocht fressen?

4. Wie viel Kohlrabi dürfen Hunde pro Tag fressen?

5. Welche Gemüsesorten eignen sich als Ergänzung zu Kohlrabi?

Ist der ganze Kohlrabi für Hunde gut verträglich?

Am besten verträglich ist die Knolle ohne Schale, denn die besteht aus vielen harten Fasern, die schwer verdaulich für Hunde sind. Kleinere Hunde könnten im schlimmsten Fall an den harten Stücken ersticken. Blätter und Stängel sind grundsätzlich essbar und sogar sehr nährstoffreich; sie enthalten aber relativ viel Oxalsäure, das viele Hunde schlecht vertragen. Gehen Sie deshalb sparsam damit um – und sollte Ihr Vierbeiner unter Nierenproblemen leiden, lassen Sie diese Pflanzenteile besser ganz weg.

Welche wichtigen Nährstoffe für Hunde enthält Kohlrabi?

Kohlrabi gehört zu den kalorienarmen Gemüsesorten mit hohem Nährstoffgehalt. Bei nur rund 27 kcal pro 100 g liefert das mild-nussige Gemüse folgende Vitamine und Mineralstoffe:

? rund 1,7 g Ballaststoffe

? rund 6,2 g Kohlenhydrate

? rund 62 mg Vitamin C

? rund 350 mg Kalium

? rund 63 mg Calcium

? rund 43 mg Magnesium

? rund 0,5 mg Eisen

? rund 65 µg Folsäure

? antioxidative und antibakterielle Senföle

Wenn Sie sich entscheiden, etwas von den zarten, grünen Knollenblättern zu füttern, dann erhält Ihr Hund damit noch mehr Vitamine, Mineralstoffe und Carotinoide als aus der Knolle selbst. Im Laufe des Pflanzenwachstums reichert sich die Oxalsäure immer stärker in den Blättern an, sodass die dunkelgrünen Blätter schlechter bekömmlich sind, vor allem für empfindliche Hunde.

Sollten Hunde Kohlrabi besser roh oder gekocht fressen?

Je nachdem, wie Ihr Hund Kohlrabi am liebsten mag, denn beides ist problemlos möglich. Wenn Sie das Gemüse roh füttern, erhält Ihr treuer Freund einen knackigen Kausnack mit dem vollen Vitamingehalt, weil auch hitzeempfindliche Nährstoffe erhalten bleiben.

Wenn Sie das leckere Essen vorher kochen oder dünsten, verwenden Sie auf keinen Fall Salz oder andere Gewürze. Sie erhalten eine leichter verdauliche Kost, die das Verdauungssystem des Hundes schont. Auch die enthaltenen Goitrogene (hemmen die Schilddrüsenfunktion) und Oxalate (fördern Nierensteine) reduzieren sich durch Erwärmung. Fertigen Sie immer mundgerechte Stücke ohne Schale an, damit der kleine Nimmersatt sich nicht verschluckt.

Wie viel Kohlrabi dürfen Hunde pro Tag fressen?

Trotz der wenigen Kalorien und des Hohen Nährstoffgehalts sollten Sie Kohlrabi nur in kleinen Mengen füttern. Kein noch so gesundes Gemüse eignet sich zur hauptsächlichen Ernährung Ihres Hundes; die Höchstgrenze der täglichen Portion sollte bei 10 Prozent des Tagesbedarfs an Futter liegen. Das sind:

? für kleine Hunde bis 10 kg: 2 bis 3 kleine Stücke am Tag

? für mittelgroße Hunde bis 25 kg: rund eine Viertelknolle in Stücken

? für große Hunde über 25 kg: maximal eine halbe Knolle in Stücken

Hat Ihre hungrige Fellnase noch nie vorher Kohlrabi gekostet, beginnen Sie mit der Fütterung besser vorsichtig. Obwohl die Knolle nicht giftig ist, könnte der Hund empfindlich reagieren: Immerhin handelt es sich um einen Kohl, der beispielsweise Blähungen verursachen kann. Wenn alles gut läuft, füttern Sie dem Tier diese kleine Mahlzeit höchstens ein- bis dreimal die Woche – und sorgen Sie mit anderen Gemüsesorten für Abwechslung.

Welche Gemüsesorten eignen sich als Ergänzung zu Kohlrabi?

Genauso lecker und gesund sind zum Beispiel Kürbis und Zucchini. Wenn Sie diese nährstoffreichen Gemüsesorten schonend verarbeitet in hochwertigem Nassfutter füttern, gehen Sie kein Risiko ein, versehentlich gefährliche Bitterstoffe mitzuliefern, die sich nicht „herauskochen“ lassen. REiCO MAXiDOG Allround Wild enthält beide Gemüse, dazu 49 % wertvolles Wildfleisch, 20 % zartes Geflügel und natürlich die exklusive Algenmischung für das mineralische Gleichgewicht plus gesundes Lachsöl. Damit versorgen Sie Ihren Hund jeden Tag mit allem, was er für ein gesundes Leben braucht.

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