De.mem berichtet über Auftragsboom und erwartet ein starkes zweites Halbjahr 2023

Der börsennotierte Anbieter von Anlagen, Produkten und Dienstleistungen zur Wasseraufbereitung hat seit Jahresanfang den Zuschlag für zahlreiche neue Aufträge erhalten. Entsprechend zuversichtlich ist das Unternehmen mit Sitz in Australien und Singapur hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlauf.

Wie aus dem kürzlich veröffentlichten Halbjahresbericht von De.mem hervorgeht, konnte der international aktive Anbieter von Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen in seinem Heimatmarkt Australien seit Jahresanfang eine Reihe wichtiger Aufträge für sich gewinnen. Dazu zählen zum Beispiel eine Order für die Lieferung eines Abwasseraufbereitungssystems an einen Industriekunden in Queensland im Volumen von rund 420.000 AUD ( 253.000 Euro) sowie ein Auftrag zur Modernisierung einer membranbasierten Wasseraufbereitungsanlage für ein führendes internationales Bergbauunternehmen im Wert von ca. 250.000 AUD ( 150.000 Euro).

Auch im Servicegeschäft verbuchte De.mem bemerkenswerte Erfolge. So wurde ein bestehender Betriebs- und Wartungsvertrag um zwölf Monate verlängert. Das Volumen liegt hier bei rund 700.000 AUD ( 422.000 Euro). Zudem wurde ein weiterer Vertrag für die Erbringung von Wartungsdienstleistungen mit einem internationalen Bergbauunternehmen abgeschlossen. Hier werden in den ersten sechs Monaten Einnahmen in Höhe von etwa 240.000 AUD erwartet ( 145.000 Euro).

Voraussetzungen geschaffen für ein starkes zweites Halbjahr

Der überwiegende Teil der Umsätze und Zahlungseingänge aus den neuen Verträgen wird im zweiten Halbjahr 2023 realisiert, insbesondere im vierten Quartal. CEO Kroell blickt daher sehr zuversichtlich in die Zukunft: Wir haben eine Reihe von Aufträgen erhalten, die eine starke zweite Jahreshälfte erwarten lassen und eine solide Basis für unser weiteres Wachstum darstellen.

Zudem weist Kroell darauf hin, dass mehrere frühere Aufträge und Projekte in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen worden sind und nunmehr einnahmenwirksam werden. Als Beispiel nennt er einen über sechs Jahre laufenden BOO-Vertrag (Built, Own, Operate) mit Givaudan im Gesamtvolumen von mindestens 2,1 Millionen AUD ( 1,3 Mio. EUR) über die Errichtung, den Betrieb und die Wartung einer Abwasseraufbereitungsanlage in Singapur. Das System wurde im Juni 2023 ausgeliefert und in Betrieb genommen. Auch ein membranbasiertes Wasseraufbereitungsprojekt mit dem australischen Bergbaukonzern South32 soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das Volumen beläuft sich auf 1,4 Millionen AUD ( 840.000 EUR), wobei ein Großteil der Summe im vierten Quartal eingehen wird.

Über De.mem

De.mem ist ein Anbieter von dezentralen Wasseraufbereitungsanlagen und entsprechenden Dienstleistungen sowie Spezialchemikalien und Filtern bzw. Membranen, die in diesen Anlagen zum Einsatz kommen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf moderner Membran-Filtrationstechnologie, wo die Gesellschaft bei der mit Graphenoxid-veredelten Ultrafiltrationsmembran weltweit Technologieführer ist. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Singapur, Perth (Australien), Brisbane (Australien), Launceston (Australien), Epping/Melbourne (Australien) und ist auch in Deutschland mit der De.mem-Geutec GmbH in Velbert vertreten. Die Aktie ist seit April 2017 an der Australian Securities Exchange (ASX) notiert. Die Hauptzielgruppe von De.mem sind Unternehmen aus den Sektoren Industrie, Bergbau, Lebensmittel und Infrastruktur – also Branchen, in denen Wasser eine Schlüsselkomponente darstellt und in denen die regulativen Anforderungen an eine umweltverträgliche Aufbereitung stark gestiegen sind. Zum Kundenstamm zählen beispielsweise Konzerne wie Rio Tinto, Givaudan oder Coca-Cola.

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De.mem
ISIN: AU000000DEM4
WKN: A2DNYE
Webseite: demembranes.com/
Land: Australien

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