Brandgefahr durch Feuerwerkskörper: Mülltonnen rechtzeitig in Sicherheit bringen

R+V-Infocenter: Mehr als 10.000 Brände zum Jahresende – Feuer kann von Abfallbehältern auf Häuser und Autos übergreifen

Brandgefahr durch Feuerwerkskörper: Mülltonnen rechtzeitig in Sicherheit bringen

Brandoberinspektor Torge Brüning, Sicherheitsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung

Wiesbaden, 29. Dezember 2014. Silvester ist ein arbeitsreicher Tag für die Feuerwehr. Ein häufiger Grund für die Einsätze sind brennende Mülltonnen. Denn die Gefahr ist groß, dass das Feuer auf umliegende Gebäude oder Autos übergreift. Hausbesitzer können sich schützen, indem sie Abfallbehälter und Gelbe Säcke rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen. “Am sichersten ist es, sie schon zwei bis drei Tage vor dem Jahreswechsel in den Keller oder die Garage zu stellen”, sagt Brandoberinspektor Torge Brüning, Sicherheitsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung.

Mehr als 10.000 Brände zählen die Versicherungen zum Jahresende. “Die Hauptursache für diese hohe Zahl sind neben brennenden Adventskränzen und Weihnachtsbäumen vor allem Silvesterknaller, etwa wenn sie jemand entzündet und in eine Mülltonne wirft”, so R+V-Experte Brüning. Da die Abfallbehälter oft in der Nähe von Häusern oder Garagen stehen, können sich die Brände schnell ausbreiten und schwere Schäden anrichten. Das R+V-Infocenter rät deshalb, die Mülltonnen vor Silvester in Sicherheit zu bringen. Dies gilt wegen der leicht brennbaren Abfälle vor allem für Papiertonnen und Wertstofftonnen. “Wer die Behälter nicht in Keller oder Garage aufbewahren kann, sollte sie zumindest in eine schlecht erreichbare Ecke stellen oder zukleben.”

Weitere Brandschutztipps des R+V-Infocenters:
– Fenster schließen, damit keine Böller in die Wohnung gelangen können.
– Schon ein paar Tage vor Silvester alle brennbaren Materialien von Balkon oder Terrasse entfernen. Dazu gehören beispielsweise vertrocknete Pflanzen, Altpapier und Gartenmöbel aus Holz.
– Eigene Feuerwerkskörper nicht in der Nähe von brennbaren Materialien lagern.
– Raketen und Co. nur draußen zünden und Sicherheitsabstand zu Menschen, Autos und Gebäuden halten.
– Nur vollständig abgekühlte Kracher in die Mülltonne werfen.
– Auch Blindgänger vor der Entsorgung erst in einen Eimer mit Wasser legen und dann wegwerfen.

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die \”Ängste der Deutschen\” ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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