Biomex spendet 100.000 Euro an Kindertumorzentrum

Biomex spendet 100.000 Euro an Kindertumorzentrum

Geld fließt in die Anschaffung moderner Krebsdiagnostik-Technik

Biomex spendet 100.000 Euro an Kindertumorzentrum

Biomex-Geschäftsführer Oliver Bošnjak (re.) überreicht die Spende an Prof. Dr. Andreas Kulozik (li.) (Bildquelle: S. Schmidt/KiTZ)

Heidelberg, 02. Mai 2022 – Mit einer großzügigen Spende von 100.000 Euro unterstützt Biomex das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ). Das Geld fließt in die Anschaffung eines massenspektrometrischen Verfahrens zur Analyse von Tumorerkrankungen.

Das Biotech-Unternehmen unterstützte die Arbeit des Therapie- und Forschungszentrums bereits mehrfach mit Spendengeldern. Dieses Jahr spendete Biomex-Geschäftsführer Oliver Bosnjak eine Rekordsumme in Höhe von 100.000 Euro an Prof. Dr. Andreas Kulozik, Direktor der Klinischen Kinderonkologie des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ). “Das KiTZ leistet so viel, um betroffenen Kindern und Familien Hoffnung zu geben. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, indem wir uns für die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten einsetzen”, so Oliver Bosnjak. Mit der Spende fördert Biomex die Finanzierung eines Massenspektrometers, das zur Analyse und Therapie von Kindertumorerkrankungen eingesetzt wird.

Einsatz moderner bildgebender Technik für die Kinderkrebsforschung am KiTZ

Die Massenspektroskopie ist ein Verfahren zur Analyse und akkuraten Mengenbestimmung von Proteinen, das zu den kompliziertesten in der modernen Biologie und Medizin gehört. Mit Hilfe des 1 Mio. Euro teuren Gerätes können die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am KiTZ die Produktion von Eiweißen in Tumoren, teilweise sogar in einzelnen Krebszellen untersuchen.

So kann analysiert werden, welche Proteine in den Zellen kindlicher Tumoren eine besondere Rolle spielen und z.B. an krebstreibenden Signalwegen beteiligt sind. Durch den Vergleich mit gesunden Zellen können auch neue therapeutischen Angriffsziele identifiziert werden. Mittels Einzelzellanalysen lässt sich auch feststellen, ob diese Proteine auch wirklich in allen Tumorzellen vorkommen. Das ist ein entscheidender Punkt bei der Therapieentwicklung: Bei Zielstrukturen, die nur in einem Teil der Tumorzellen produziert werden, könnte der Tumor schnelle Resistenzen gegenüber der dagegen gerichteten Therapie entwickeln.

“Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Biomex GmbH für diese herausragende Förderung”, sagt Prof. Dr. Andreas Kulozik. “Sie eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, die molekularen Hintergründe von Leukämieerkrankungen und solider Tumoren im Detail zu analysieren, um nach neuen Behandlungsmöglichkeiten für krebskranke Kinder zu forschen.”

Die Biomex GmbH mit Sitz in Heidelberg ist seit über 30 Jahren verlässlicher Partner
für die Diagnostische Industrie weltweit. Mit einem globalen Netz von Kooperationspartnern unterstützt das Unternehmen die IvD- und die Pharma- und Biowissenschaftsindustrie durch die Bereitstellung von humanem Biomaterial, wie Blutplasma oder -serum. Mit drei eigenen Plasmazentren und Niederlassungen in Afrika, China und den USA gehört Biomex zu den Global Playern der Biotech-Branche.

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