Badenweiler Musiktage 2014 – eine neue Säule im Kulturangebot von Badenweiler

Badenweiler Musiktage 2014 – eine neue Säule im Kulturangebot von Badenweiler

Badenweiler Musiktage 2014 - eine neue Säule im Kulturangebot von Badenweiler

(NL/2069346300) BADENWEILER. In Badenweiler laufen die Vorbereitungen für ein neues, anspruchsvolles Kulturereignis: die Badenweiler Musiktage vom 1. bis zum 4. Mai 2014. Wir wollen damit nicht nur an die Tradition der Römerbad-Musiktage anknüpfen, sondern im erfolgreichen Kulturangebot von Badenweiler eine neue Säule schaffen, erklären Bürgermeister Karl-Eugen Engler und Michael Schmitz, Geschäftsführer der Badenweiler Thermen und Touristik GmbH (BTT). Die künstlerische Leitung für die Badenweiler Musiktage hat Klaus Lauer übernommen, der die renommierten Römerbad-Musiktage gegründet und 34 Jahre geleitet hatte.

Mit Klaus Lauer haben die Badenweiler Musiktage einen erfahrenen Intendanten, der sich nicht nur mit den von ihm initiierten Römerbad-Musiktagen von 1973 bis 2007 bundesweit einen Namen gemacht hat. Darüber hinaus war er auch in den vergangenen Jahren ein vielfach gefragter künstlerischer Berater für unterschiedliche Veranstaltungsreihen. So leitete er von 2008 bis 2012 das Festival Alpenklassik in Bad Reichenhall und wirkte 2008 sowie 2012 in New York an der Konzeption von mehreren Konzerten bei der Chamber Music Society of Lincoln Center mit.

Schafft Neues, Kinder!, hat Klaus Lauer als Motto der Badenweiler Musiktage vom 1. bis 4. Mai 2014 ausgegeben. Es ist ein Zitat von Richard Wagner, mit dem der Komponist seine Mitarbeiter bei den Bayreuther Festspielen zum Aufbruch an neue Ufer ermuntern wollte. In diesem Sinne wollen wir an den vier Tagen die ganze Spanne von der ältesten bis zur neuesten Musik in bester Qualität präsentieren, erklärt Klaus Lauer. Bei der Auswahl der Künstler stand daher zunächst die Fähigkeit des Musikers im Vordergrund, sich auf das gewünschte Repertoire einzulassen und dieses hochklassig darstellen zu können. Die Programme habe ich vorgeschlagen, nicht die Konzertagentur, fügt Lauer hinzu. Das Repertoire wird sich daher auch über die Zeit vom 18. bis ins 21. Jahrhundert erstrecken, und nicht wie heute meist üblich auf das 18. und 19. Jahrhundert beschränken.

1. Mai Piano-Duo Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Den Auftakt bestreitet am 1. Mai das Piano-Duo Yaara Tal & Andreas Groethuysen mit ihrem Programm Die Berauschten: Wagnerverehrung an beiden Rheinufern. Mit Werken von Richard Wagner und Claude Debussy reflektiert es einerseits den spezifischen Wagnérisme in Frankreich und andererseits präsentiert es zum ersten Mal Wagner-Bearbeitungen aus der Feder von Alfred Pringsheim. Das Duo Tal & Groethuysen gilt als eines der

renommiertesten Klavierduos der Gegenwart, das bereits zahlreiche
nationale und internationale Preise erhielt, unter anderem vier Mal den ECHO Klassik. Die jüngste CD-Einspielung ist eine Bearbeitung von Richard Wagners Götterdämmerung. Die gebürtige Israelin Yaara Tal ist Professorin für Klavierduo an der Hochschule für Musik und Theater in München. Andreas Groethuysen lehrt ebenfalls an gleicher Stelle.

2. Mai Cuarteto Casals und Jörg Widmann

Der 2. Mai steht im Zeichen des Cuarteto Casals mit Vera Martinez-Mehner (Violine), Abel Tomàs Realp (Violine), Jonathan Brown (Viola), Arnau Tomàs Realp (Violoncello). Es wird verstärkt durch Jörg Widmann an der Klarinette. Das Quartett bringt Werke von Claude Debussy, György Ligeti und Johannes Brahms zu Gehör. Seit dem Gewinn Erster Preise bei Wettbewerben in London (London International String Quartet Competition) und Hamburg (Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb) ist das 1997 gegründete Quartett aus Spanien regelmäßig in renommierten Konzertsälen in Europa, Nordamerika und Japan zu Gast. Von einer ganz eigenen Tonsprache schwärmte etwa die New York Times bei der Beschreibung der außergewöhnlichen Ausdrucksvielfalt des Cuarteto Casals. Jörg Widmann wird die vier Musiker beim Klarinettenquintett von Johannes Brahms begleiten.

3. Mai Carolin Widmann, Jörg Widmann und Florent Boffard

Am 3. Mai präsentieren Carolin Widmann (Violine), Jörg Widmann (Klarinette) und Florent Boffard (Klavier) vor allem zeitgenössische Werke von César Franck, Wolfgang Rihm, Francis Poulenc und Béla Bartók.

Die in München geborene Carolin Widmann war nach ihrer Ausbildung regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals wie in Luzern, Schleswig-Holstein oder Salzburg. Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit dem Gewandhaus-Orchester Leipzig. Ihre Debüt-CD Reflections I wurde 2006 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Weitere preisgekrönte Veröffentlichungen folgten. Carolin Widmann spielt eine Violine von G.B. Guadagnini aus dem Jahre 1782.

Jörg Widmann, ebenfalls gebürtiger Münchner, macht sich nach seinem Studium einen Namen als Klarinettist und Komponist mit einer großen Leidenschaft für die Kammermusik. Seit 2001 ist Jörg Widmann Professor für Klarinette an der Freiburger Hochschule für Musik, 2009 erhielt er hier eine zusätzliche Professur für Komposition. Im Jahr 2012 feierte er einen triumphalen Erfolg mit seiner Oper Babylon an der Bayerischen Staatsoper München. Mit seinem Auftritt in Badenweiler wird er an seine umjubelten Konzerte bei den Römerbad-Musiktagen anknüpfen, für die er im Jahr 2007 mit der Ehrengastwürde ausgezeichnet wurde.

Florent Boffard, französischer Pianist und Musikpädagoge, war nach seinem Studium von 1988 bis 1999 Mitglied des Ensemble Intercontemporain, mit dem er zahlreiche Werke von zeitgenössischen Komponisten wie Franco Donatoni, György Ligeti, Klaus Huber, Philippe Fénelon und Michael Jarrell aufführte. Außerdem trat er regelmäßig als Konzertpianist bei großen Festivals in Salzburg, Berlin, Bath und Brüssel auf. Seit 1997 lehrt er auch als Professor zunächst am Conservatoire de Paris und seit 2009 am Conservatoire national supérieur musique et danse de Lyon.

4. Mai François-Frédéric Guy

Der 4. Mai ist Ludwig van Beethoven gewidmet, wenn der Pianist François-Frédéric Guy seine Aufwartung in Badenweiler macht. Guys Karriere begann nach seinem Debüt mit dem Orchestre de Paris unter Wolfgang Sawallisch im Jahr 2000. Seitdem trat er weltweit mit vielen renommierten Orchestern auf. 2008 begann François-Frédéric Guy ein Beethoven-Projekt mit Aufnahmen und Konzerten aller Sonaten und Konzerte. Der Franzose ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker und hat 2012 zusammen mit Tedi Papavrami und Xavier Phillips begonnen, Beethovens Kammermusik für Klavier und Streicher aufzuführen.

Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf hat inzwischen schon begonnen. Einzelkarten kosten 40 Euro, Schüler und Studenten erhalten vergünstigte Karten zum Preis von 18 Euro und ein Generalabonnement kostet 130 Euro.

Karten können auf folgenden Wegen bestellt werden:

* Online unter www.reservix.de
* Bei der Tourist-Information Badenweiler, Ernst-Eisenlohrstr. 4, 79410 Badenweiler, 07632-799 300
* Bei allen Geschäftsstellen der Badischen Zeitung
* An der Abendkasse, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn

Weitere Informationen unter www.badenweiler-musiktage.de sowie unter www.badenweiler.de.

Über Badenweiler
Der Kurort Badenweiler im Markgräflerland zählt mit seinen architektonisch bedeutenden Hotels und Villen zu den traditionsreichsten Kurbädern Europas. Viele illustre Gäste verweilten in Badenweiler am Rande des Südschwarzwaldes darunter der Großherzog von Baden, Anton Tschechow, Hermann Hesse, Stephan Crane, René Schickele und Anette Kolb. Heute ziehen das gesunde Thermalwasser, die römische Badetradition verbunden mit einem umfangreichen Wellnessangebot, die reichhaltige Natur- und Kulturlandschaft des Markgräflerlandes sowie ein umfangreiches Freizeit- und Sportangebot zum Wandern, Radfahren und Golfen viele Erholungssuchende an. Herzstück Badenweilers ist die Cassiopeia Therme. Dank ihrer ausgezeichneten Architektur und des vielseitigen Angebots mit Thermalbädern, Saunalandschaft, Römisch-Irisches Bad und einer Wellnessoase zählt sie zu den schönsten Thermen Süddeutschlands. Hauptattraktionen sind zudem die Burg Baden, der mehr als 250 Jahre alte Kur- und Schlosspark mit dem großherzoglichen Palais, die freigelegte römische Badruine sowie der Park der Sinne.

Kontakt:
Lauer & Lauer Public Relations
Margareta Lauer
Stockmattenweg 8
79427 Eschbach
07634/553612
info@lauer-lauer.de
www.lauer-lauer.de

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