Appell an alle Coaches: Lernen Sie Ihre eigenen Werte und Motive sowie die Ihres Coachee kennen.

Um als Coach und Coachee erfolgreich zusammen zu arbeiten, müssen Emotionen und die damit verbundenen Wertehaltungen der beiden Partner in die Arbeit integriert werden. “Je besser die Beziehung zwischen Coach und Coachee, desto besser das Coaching-Ergebnis.” Das ist auch das Fazit der aktuellen Coaching-Studie des Ashridge Centre for Coaching – Wirtschaft und Weiterbildung 07/08.2013 Seite 38 – 40

Appell an alle Coaches: Lernen Sie Ihre eigenen Werte und Motive sowie die Ihres Coachee kennen.

Monika Janzon von CHARAKTERREICH coacht Führungskräfte

November 2013: Für mich ist dieses Ergebnis der aktuellen Coaching-Studie des Ashridge Centre for Coaching nicht überraschend und belegt empirisch meine langjährigen Erfahrungen als Business-Coach. Die individuell gültigen Bedürfnisse und die damit verbundenen Emotionen eines Menschen beeinflussen massiv das Miteinander, und zwar in jeder Situation. So führen unterschiedliche Werte und Emotionen zu Störgefühlen, zu Missverständnissen oder fehlendem Vertrauen zum Coach. Kommunikation beruht immer auf dem interaktiven Sender/Empfänger-Prinzip. Menschen, die sicher einschätzen können, welche Fremdwahrnehmung sie auslösen und gleichzeitig erkennen, was dem jeweiligen Gegenüber wichtig ist, haben einen wesentlich besseren Zugang zur Welt des Anderen.

Mit fundiertem Wissen über menschliche Motivation gelingt es wesentlich effektiver, Gesprächspartner einzuschätzen, bisweilen schwierige Gesprächspartner zu öffnen und Konflikte vorzubeugen. Die empirische Forschung von Prof. Steven Reiss ermittelte die 16 “psychological needs” und den neuen Ansatz mit der Aussage, dass Missverständnisse in der sozialen Interaktion auf der Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung beruhen. Die Motivationale Selbstbezogenheit erschwert in der Regel den Zugang zum Gegenüber, nicht jedoch aus Respektlosigkeit, Geringschätzung oder Besserwissen, sondern aus Unwissenheit über die Wirkung intrinsischer Motivatoren.

Die Verbesserung der Interaktion erfolgt durch eine neue Betrachtung der Persönlichkeiten. Neu meint die Beachtung der für entsprechende Situationen wichtigen Aspekte der beteiligten Persönlichkeiten. Die entsprechende Situation hier ist das Coaching. Eine Situation, in der eine Persönlichkeit Unterstützung braucht/sucht/wünscht und eine andere sie gibt. Vertrauen passiert dabei intuitiv, wenn Sie auf “gleicher Wellenlänge sind”. Menschen verstehen sich einfach besser, wenn sie in ihren Persönlichkeitsmerkmalen ähnlich sind. Der emotionale Zugang und Umgang ist dann um einiges einfacher. Damit ist ein einheitliches Verständnis von den Dingen dieser Welt möglich. Wenn sie sich unähnlich sind, dann ist es schwieriger, denn es bedeutet, wertschätzend miteinander umzugehen, obwohl man unterschiedliche Werte schätzt. Wertschätzend meint dann auch, eine andere Art zuzulassen (flexibler und mit Anderen gemeinsam z.B.) als die eigene Art und Weise (strukturiert und unabhängig von anderen).

Meine Tipps für das erfolgreiche Coaching-Ergebnis:
In nur drei Schritten bauen Sie mit Hilfe des Motivorientierten Ansatzes eine effektive und erfolgreiche Verbindung zu Ihrem Coachee auf:

1.Selbstreflektion in Bezug auf die 16 grundlegenden psychologischen Bedürfnisse.
2.Bewusstsein für die eigene Wirkung, die Sie auf Andere haben. Diese Wirkung auf Andere ist oftmals das Zünglein an der Waage hinsichtlich Sympathie oder Antipathie.
3.Abstimmen der Kommunikation und Lösungsvorschläge auf die Persönlichkeit des Coachee.

Mit dem Motivorientieren Coaching sind Sie als Coach in der Lage, eine optimale Verbindung zum Coachee aufzubauen. Die detaillierte Kenntnis der persönlichen Werte und Motive Ihres Coachees hilft Ihnen eine Vertrauensbasis zu schaffen. Darüber hinaus wird durch einen Vergleich der Reiss Profile des Coaches und des Coachees deutlich, warum wir selbst als Coach Störgefühle empfinden und wir daher nicht in der Lage sind, ein entsprechend positives Setting herzustellen. Oder mit anderen Worten: warum wir als Coach nicht geeignet sind, den Coachee bestmöglich zu begleiten.

Monika Janzon (Jahrgang 1966, Diplom Betriebswirtin) ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der CHARAKTERREICH GmbH. Sie ist seit 2006 als Reiss Profile Master und seit 2007 Reiss Profile Master Instructor tätig.
Im täglichen Geschäft arbeitet Sie sehr erfolgreich nach dem motivorientierten Ansatz von Steven Reiss und lebt auch die Philosophie dahinter: Selbstakzeptanz, Respekt und Toleranz.

Monika Janzon ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der CHARAKTERREICH GmbH. Sie ist als Beraterin, Coach und Trainerin für sowohl weibliche als auch männliche Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene (Executive Coaching) tätig. Darüber hinaus berät sie namhafte Unternehmen in der Personalauswahl und Personalentwicklung, in Krisensituationen u.s.w.
Im täglichen Geschäft arbeitet Sie sehr erfolgreich nach dem motivorientierten Ansatz von Steven Reiss und lebt auch die Philosophie dahinter: Selbstakzeptanz, Respekt und Toleranz.

Kontakt
Charakterreich
Monika Janzon
Schmidt-Bleibtreu-Strasse 35
41199 Mönchengladbach
02166/5553753
monika.janzon@charakterreich.de
http://www.charakterreich.de

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