Aller guten Brettl-Spitzen sind keinesfalls nur 3!

Aller guten Brettl-Spitzen sind keinesfalls nur 3!

Gruppenfoto aller AkteurInnen

Wenn am Sonntag, 01. Februar 2015, das Bayerische Fernsehen in seinem 3. Programm um 19.45 zum dritten Mal “Brettl-Spitzen – die Volkssängerrevue” ausstrahlt, steht nach der gefeierten Premiere 2012 und der zweiten Folge 2013 nicht nur fest, dass Volkssänger derzeit ein Revival erleben und voll im Trend liegen, sondern eine Großzahl der ZuschauerInnen dieses Format sowohl dauerhaft und nicht nur einmal jährlich erleben wollen.

Nach dem Umzug aus dem Münchner Haupt” der königlich privilegierten Hauptschützengesellschaft München von 1406 hat Gastgeber Jürgen Kirner in einer der denkbar schönsten Spielstätten: dem Festsaal des traditionsreichen Hofbräuhaus am Münchner Platz”l seine ständige Heimstatt gefunden, um unter der bewährten Regie von Edgar Burghardt die Zeit von Bally Prell wieder zum Leben zu erwecken.

Dieses und viele andere Münchner Originale werden neben dem Münchner im Himmel, erneut und ebenso wie das restlos begeisterte Saal-Publikum – wie immer werden die über 500 Gäste einzigartig, fröhlich und sehr bayerisch mit einbezogen – bei den Aufzeichnungen am 19. und 20. November 2014, ihre helle Freude gehabt haben, dass die Erinnerung daran auflebte, als München noch von seinem eigenen Charme und nicht der Uniformität H&M, Döner, Aldi, etc. geprägt wurde.

Dabei ist unübersehbar, dass der kongeniale Couplet AG Frontmann, Jürgen Kirner, mit seinem unermüdlichen Engagement für die Münchner Tradition hier, wie bei der Brunniade am Viktualienmarkt, welche im Sommer ebenfalls das dritte Mal stattfand, oder der Münchner Vorstadthochzeit anno 1905, wie auch als Mitglied der Turmschreiber, eigentlich einen Auftrag an das Publikum richtet: beim Bayerischen Rundfunk dafür zu votieren, dass es zu einer Dauereinrichtung wird.
Die mit Auszeichnungen verdientermaßen geradezu überhäufte Couplet AG – wie Insider wissen, ist es keine Wirtschaftsform, sondern die Arterhaltungsgesellschaft dieses Alt-Münchner Liedgutes – feierte übrigens 2014 ihr bereits 20-jähriges Bühnen-Jubiläum.

Genau da knüpft auch das Programm der dritten “Brettl-Spitzen” Folge nahtlos an und präsentiert beste bayerische Unterhaltung mit den Stars der Szene, tollen Neuentdeckungen und das in der unverfälschten Tradition der Volkssänger: berühmte Wirtshauslieder, live gespielte Musik, süffisante Satire sowie herrliche Hinterfotzigkeit wechseln sich mit purem Gaudium ab! Die Begeisterung für die Liedform des Couplets und für die grandiose Brettlkunst in den Wirtshäusern von damals – mit witzigen Typen, originellen Texten sowie eingängigen Melodien – gilt bis zum heutigen Tag.
Gern Gehörtes, fast Vergessenes, aber auch Brandneues, all das gibt es in dieser bayerisch-einzigartigen Sendung zu sehen, hören und erleben.
In bunten Facetten spiegelt sie das aktuelle, musikalische Lebensgefühl im Freistaat wider: traditionsbewusst, jung, fröhlich und heimatverbunden!

Jürgen Kirner spannt wie kein Anderer in seinen Moderationen vergnüglich und unverwechselbar Bögen von historischer Volkssängerei bis hin zu modernen Gesang-Kehrvers-Varianten: lustig und pointiert, wie es schon damals auf den Brettl-Bühnen bayerischer Volkssänger guter Brauch war. Mit virtuosen Musikern den Nerv treffen und dabei dem Volk aufs Maul schauen werden etablierte Künstler – bayerische Stars und wunderbare Newcomer aus Oberfranken, dem Lechgau, Niederbayern und aus Wien – “Die große Liebe und die schöne Leich’ besingen: fröhlich, derb und virtuos! Sie brillieren in berühmten Couplets, deftigen Wirtshausliedern und auch in derb-süffisanten Wirtshaussketchen!

Nach einem achtstimmigen Begrüßungslied und der Anmoderation von Brigitte Walbrun und Jürgen Kirner brachten diese im Duett “Und i bin halt a Lump” zu Gehör.
Der stimmgewaltige Anton Leiss-Huber berichtete mit Kathrin Anna Stahl davon, dass er “bei jeder Resi Glück habe”, ehe Veronika von Quast “Ein Neandertaler” zum Besten gab.
Tom und Basti, die Nachwuchstalente aus Niederbayern präsentierten sich mit “Bist aa do?” und die Couplet AG lies das Lied von den “Pizzamann-Kindern” erklingen.
Wiener Liedgut folgte mit “I bin a Kniera” vom Duo Hojsa-Emersberger, ehe Ina Meling, Kathrin Anna Stahl, Brigitte Walbrun, Bianca Bachmann und Anton Leiss-Huber eine Szene aus “Der Leichentrunk oder Hackbraten “Jäger Art”” auf die Bretter legten.
Die Geschwister Kölbl gaben die Empfehlung “Geh tausch halt aus!” und die Kulmbocher Stollmusikanten bekannten als weitere Nachwuchshoffnung gemäß Ihrer Herkunft: “Wir sind Oberfranken!”, ehe Brigitte Walbrun und Bianca Bachmann “mit dem Triebwagen nach Italien” reisten und Winfried Frey davon berichtete, dass “das nicht die wahre Liebe ist!”.
Geigerin Katharina Baur und Pianist Florian Burgmayr, spielten unterstützt von Bernhard Gruber und Berni Filser bei einem Instrumentalstück virtuos auf, ehe Kathrin Anna Stahl die “Burgmeier Vroni” besang und die Couplet AG den “Möbelhaustourismus” persiflierte.
Mit der Szene “Ich hab” gedacht” glänzten Brigitte Walbrun und Ina Meling, ehe der Austria Nachwuchs, das Duo Hojsa-Emersberger die Schmach “Wir ernähren uns von Cordoba” besang und Anton Leiss-Huber, Ina Meling und Kathrin Anna Stahl davon zu berichten wussten, dass ihr “”Vata Direktor is bei der großen Bayernbank!”.
Die Kulmbocher Stollmusikanten folgten mit “Jetzt steich mer doch nein Fragg” und Brigitte Walbrun fügte “zwecks am Wiggerl seiner unanständigen Lust” an, der die unbekümmert spontane Barbara Preis aus Bischofsmais mit “Die Stripteasetänzerin” einer raffinierte Interpretation der legendären “Schönheitskönigin von Schneizlreuth” der Bally Prell folgen .lies und damit ihre Fernsehpremiere feierte.
Das Quartett Katharina Baur, Florian Burgmayr, Bernhard Gruber und Berni Filser glänzten mit einem weiteren Instrumentalstück und das Duo Hojsa-Emersberger brachte “Harbe Wana Bana” zu Gehör, worauf die Geschwister Kölbl, der Nachwuchs aus dem Lechgau mit “Warmes Wasser” folgten.
Tom und Basti wussten “Da muass Oana hiwean!” ohne die folgende Szene “Speed-Dating” von Winfried Frey, Ina Meling, Kathrin Anna Stahl und Veronika von Quast wirklich zu meinen.
Bianca Bachmann besang “Hannelore”, ehe Kathrin Anna Stahl und Anton Leiss-Huber wussten, wie es ist, “wenn der Mensch verliebt ist”, was auch für “die Frau über Vierzig” von Veronika von Quast und Winfried Frey galt, ehe vor dem Finale und tosenden Saal-Ovationen die Couplet AG mit dem “Trampolin-Couplet” hinausspielte.

© Bild: BR/ Julia Müller CC – Gruppenfoto aller AkteurInnen

Erich Neumann, freier Journalist über VZB Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e. V. www.v-z-b.de und Medienunternehmer www.cmp-medien.de
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Die Couplet-AG – wie Insider wissen, ist es keine Wirtschaftsform, sondern die Arterhaltungsgesellschaft dieses Alt-Münchner Liedgutes – ist eine der erfolgreichsten Musikkabarettgruppen Süddeutschlands. Ausgezeichnet u. A. mit dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Bayerischen Poetentaler. Sie feierte übrigens 2014 ihr bereits 20-jähriges Bühnen-Jubiläum.

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