Schutz interner IT-Netze auf dem Prüfstand

ama-Trendumfrage IT-Security 2017: Schutz vor Cyber-Angriffen – längst noch nicht alle IT-Standorte haben entsprechend vorgesorgt

Schutz interner IT-Netze auf dem Prüfstand

Rund jeder zweite IT-Standort in Deutschland verfügt über eine Hardware-Firewall. Gleichzeitig vertraut knapp jeder Sechste allein auf den Schutz von Router mit integrierter Firewall und/oder Personal-Firewall. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Trendumfrage zum Thema Netzwerksicherheit Ende 2016. ITK-Informationsdienstleister ama ging der Frage nach, welche Firewall-Technologien in welcher Form derzeit zur Absicherung des internen Netzwerkes gegen Cyber-Angriffe im Einsatz sind.

Interne IT-Netzwerke müssen über einen umfassenden Schutz vor Cyber-Attacken verfügen. Der auf die ITK-Branche spezialisierte Informationsdienstleister ama aus Waghäusel ging im Rahmen einer Ende 2016 durchgeführten Trendumfrage der Frage nach, wie wirksam die heute verfügbaren Firewall-Lösungen nach Einschätzung der IT-Verantwortlichen sind.
“Die Auswertung der Antworten zu dieser Frage offenbart eine bemerkenswerte Bandbreite der persönlichen Einschätzungen”, so Axel Hegel, Leiter der Umfrage und Geschäftsführer der ama GmbH. 62,1 Prozent der von ama befragten IT-Verantwortlichen stimmten voll oder weitgehend zu, dass der ‘Datenverkehr heute nur durch eine externe, dedizierte Hardware-Firewall ausreichend zu sichern ist’. Gleichzeitig stimmte etwas mehr als jeder Zweite voll oder weitgehend der Aussage zu, dass ‘moderne Router grundsätzlich ausreichenden Firewall-Schutz bieten’. In diesen sich im Kern widersprechenden Einschätzungen zur Wirksamkeit einer Firewall erkennt Hegel “ein erhebliches Informationsdefizit beim Thema Netzwerksicherheit”.

Hardware Firewalls dominieren an deutschen IT-Standorten

Hegel verweist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Analyseergebnis. Das Interview-Team von ama fragte auch danach, ‘welche Arten von Firewalls am eigenen IT-Standort im Einsatz sind’. Danach dominiert an deutschen IT-Standorten die “Hardware Firewall”, wenn es um den Schutz interner Netze geht (siehe Grafik). Eine klare Mehrheit der Nennungen (47,1 %) entfällt auf diese Netzwerk-Komponente.
“Allerdings verlassen sich mit einem Anteil von rund 16 Prozent überraschend viele IT-Standorte allein auf den Schutz von Router und/oder Personal-Firewall”, erklärt Hegel.

Noch in den Startlöchern – Next Generation Firewalls (NGFW)

Obwohl sich nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer NGFWs in naher Zukunft durchsetzen werden, kann von einer deutlichen Präsenz dieser Produktkategorie im Markt für Netzwerksicherheit derzeit nicht gesprochen werden: auf NGFWs entfallen lediglich 13,4 Prozent der Nennungen (siehe Grafik) – mit diesem Anteil liegt diese Secuity Komponente noch hinter “Personal Firewalls”. Unter der Fünf-Prozent-Marke bleibt die “Web-Firewall” (4,7 %). Einen Anteil von 3,5 Prozent erreichen bei dieser Umfrage die sogenannte “Unified Threat Management-Lösungen (UTM). Einen Anteil von unter einem Prozent erreicht die “Cloud-basierte Firewall”.

Hintergrund zur Umfrage

Der auf die ITK-Branche spezialisierte Analyst ama fragte Dezember 2016 insgesamt 153 IT-Verantwortliche an IT-Standorten mit mehr als 50 Beschäftigten nach ihren Einschätzungen zur Netzwerksicherheit in Deutschland.
Ebenso untersuchte ama, welche Arten von Firewalls derzeit in den Unternehmen und Behörden überwiegend zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen

Die Ergebnisse der Trendumfrage zum Themenkreis Netzwerk-Security-Lösungen sowie eine aktuelle Strukturanalyse im Markt für Hardware-Firewalls hat ama in einem Blog zusammengefasst. Hier geht es zu dem Blog-Beitrag. Mehr IT-Trends gibt es hier

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