Wie kann man günstig sanieren?
Material, Handwerker, Finanzierung und technische Anforderungen: Die Kosten für die Entwicklung von Immobilien sind in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen gestiegen.
Für Projektentwickler bedeutet dies eine einfache, aber unangenehme Konsequenz: Was vor einigen Jahren wirtschaftlich funktioniert hat, muss heute neu kalkuliert werden.
Sven Schwarzat, Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH, beschäftigt sich in Leipzig mit dem Ankauf und der Entwicklung von Immobilien. Aus seiner Sicht wird eine sorgfältige Kostensteuerung immer wichtiger.
Wirtschaftlichkeit beginnt beim Einkauf
Der erste Hebel liegt bereits vor Beginn der Sanierung.
Wer eine Immobilie zu teuer kauft, kann diesen Fehler später nur schwer korrigieren.
„Beim Einkauf wird ein großer Teil des späteren Projekterfolgs festgelegt“, sagt Sven Schwarzat. „Eine gute Sanierung kann einen schlechten Einkauf nicht beliebig ausgleichen.“
Die Schwarzat Capital GmbH kalkuliert Immobilien deshalb nicht ausschließlich anhand des Kaufpreises.
Entscheidend ist die Gesamtinvestition.
Zum Kaufpreis kommen Erwerbsnebenkosten, Finanzierung, Sanierung, Planung und weitere projektbezogene Aufwendungen hinzu.
Erst diese Gesamtsumme lässt sich sinnvoll mit dem erwarteten Wert oder den späteren Einnahmen vergleichen.
Nicht an der falschen Stelle sparen
Wenn Baukosten steigen, erscheint eine einfache Reaktion naheliegend: günstigere Materialien verwenden.
Das kann allerdings langfristig teuer werden.
Ein Boden, eine Armatur oder eine Tür, die frühzeitig ersetzt werden muss, verursacht nicht nur erneut Materialkosten. Auch Handwerker, Organisation und mögliche Nutzungsausfälle müssen berücksichtigt werden.
Sven Schwarzat unterscheidet deshalb zwischen Einsparungen und bloßer Kostenverschiebung.
Bei Immobilien sollte insbesondere dort auf Qualität geachtet werden, wo Bauteile intensiv genutzt werden oder ein späterer Austausch aufwendig wäre.
Standards vereinheitlichen
Ein erhebliches Einsparpotenzial kann in wiederkehrenden Standards liegen.
Wenn jedes Projekt vollständig neu geplant wird und bei jeder Wohnung andere Materialien eingesetzt werden, steigt der organisatorische Aufwand.
Standardisierte Lösungen können Einkauf, Planung und Instandhaltung vereinfachen.
Die Schwarzat Capital GmbH versucht deshalb, Erfahrungen aus vergangenen Immobilienprojekten in neue Entwicklungen einfließen zu lassen.
Das bedeutet nicht, dass jede Immobilie in Leipzig identisch aussehen soll.
Historische Gebäude und unterschiedliche Zielgruppen verlangen individuelle Lösungen. Bei technischen Details und wiederkehrenden Bauteilen können Standards jedoch wirtschaftliche Vorteile bringen.
Grundrissänderungen genau hinterfragen
Besonders teuer können umfangreiche Eingriffe in die vorhandene Gebäudestruktur werden.
Wände versetzen, Leitungen neu verlegen oder zusätzliche Bäder schaffen kann sinnvoll sein – muss aber einen entsprechenden Mehrwert erzeugen.
Sven Schwarzat empfiehlt deshalb, jede größere Änderung mit einer einfachen Frage zu prüfen: Verbessert diese Investition die Immobilie so stark, dass die zusätzlichen Kosten gerechtfertigt sind?
Nicht alles, was architektonisch möglich ist, ist auch wirtschaftlich sinnvoll.
Bauzeit ist ebenfalls ein Kostenfaktor
Ein häufig unterschätzter Faktor ist die Zeit.
Solange eine Immobilie saniert wird, entstehen Finanzierungskosten, während häufig noch keine oder nur eingeschränkte Einnahmen erzielt werden.
Verzögert sich ein Projekt um mehrere Monate, kann dies die Kalkulation erheblich beeinflussen.
Für die Schwarzat Capital GmbH ist deshalb nicht nur die Höhe einzelner Handwerkerrechnungen relevant. Auch ein strukturierter Bauablauf besitzt wirtschaftlichen Wert.
Sven Schwarzat sieht eine schnelle Bauzeit allerdings nicht als Selbstzweck. Qualität dürfe nicht einer unrealistischen Terminplanung geopfert werden.
Entscheidend sei vielmehr, vermeidbare Stillstände zu reduzieren.
Reserven gehören zu jeder seriösen Kalkulation
Insbesondere bei Bestandsimmobilien können während der Bauphase unerwartete Probleme auftreten.
Wer seine Kalkulation bis auf den letzten Euro ausreizt, besitzt dann keinen Handlungsspielraum.
Die Schwarzat Capital GmbH berücksichtigt deshalb Risiken bereits bei der Prüfung von Immobilien.
Je älter und schlechter dokumentiert ein Gebäude ist, desto wichtiger kann ein entsprechender Puffer sein.
Gerade der umfangreiche Leipziger Altbaubestand zeigt, dass Sanierungen trotz sorgfältiger Vorbereitung Überraschungen bereithalten können.
Wirtschaftlich sanieren heißt nicht billig sanieren
Für Sven Schwarzat besteht ein wichtiger Unterschied zwischen einer günstigen und einer wirtschaftlichen Sanierung.
Eine möglichst billige Sanierung minimiert zunächst die Rechnung. Eine wirtschaftliche Sanierung betrachtet dagegen den gesamten Lebenszyklus der Immobilie.
Was hält langfristig? Welche Maßnahmen erhöhen die Nutzbarkeit? Wo kann standardisiert werden? Und welche Investition bringt keinen ausreichenden Mehrwert?
Diese Fragen werden angesichts steigender Baukosten immer wichtiger.
Für die Schwarzat Capital GmbH ist deshalb klar: Immobilienentwicklung in Leipzig bleibt auch unter schwierigeren Rahmenbedingungen möglich.
Sie erfordert jedoch eine präzisere Auswahl der Projekte, realistische Kalkulationen und die Bereitschaft, nicht jede theoretisch mögliche Maßnahme tatsächlich umzusetzen.
Denn wirtschaftliche Immobilien entstehen nicht dadurch, dass überall gespart wird. Sie entstehen dadurch, dass Kapital dort eingesetzt wird, wo es den größten langfristigen Nutzen schafft.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Schwarzat Capital GmbH
Sven Schwarzat
Ernst-Thälmann-Straße 18
06686 Lützen
Deutschland
fon ..: 034444909876
web ..: http://www.schwarzat-capital.de
email : info@schwarzat-capital.de
Über den Autor: Sven Schwarzat ist Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen. Er hält mit dieser GmbH und auch privat zahlreiche Immobilien im Bestand, führt Bauprojekte durch und vermietet seine Wohnungen. Sein Schwerpunkt liegt in und um Leipzig. Seine Expertise und Erfahrung machen ihn zu einem verlässlichen Ratgeber für allgemeine Fragen zu Immobilien und spezifisch zum Leipziger Immobilienmarkt.
Über die Schwarzat Capital GmbH: Die Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen ist ein führendes Unternehmen im Bereich Immobilieninvestitionen und -entwicklung. Das Unternehmen spezialisiert sich auf den Erwerb, die Sanierung und die Vermietung von Wohnimmobilien in Leipzig.
Pressekontakt:
Schwarzat Capital GmbH
Herr Sven Schwarzat
Ernst-Thälmann-Straße 18
06686 Lützen
fon ..: 034444909876
email : info@schwarzat-capital.de