Träumen Hunde? Haben sie Alpträume? Wenn mein Hund schlecht träumt, darf ich ihn wecken? Wir beantworten drängende Fragen.
Ihr Eindruck, wenn Sie Ihren schlafenden Hund beobachten, täuscht nicht: Ja, Hunde können träumen, das ist erwiesen. Forscher konnten das durch EEG-Messungen und Verhaltensstudien belegen. Aber eigentlich hätte es diese harten Beweise nicht einmal gebraucht, denn das Zucken der Beine, das Winseln, Bellen und Knurren im Schlaf, sprechen eine sehr deutliche Sprache.
Was unsere Vierbeiner genau träumen, ob sie auch Alpträume haben und wie wir Menschen damit umgehen, das klären wir in diesem Artikel. Ein erholsamer, guter Schlaf ist übrigens kein Zufallsprodukt. Wer gesund lebt, hat deutlich bessere Chancen darauf, ob er nun mit zwei oder vier Beinen im Schlaf zuckt. Unsere kostenlose und unverbindliche Futterberatung hat in dieser Hinsicht schon vielen Hundebesitzern weitergeholfen. Probieren Sie es aus, wahrscheinlich klären sich dabei erstaunlich viele Fragen!
Inhaltsverzeichnis
1. Wie erkenne ich, dass mein Hund träumt?
2. Jagd, Fressen oder Spiel: Was träumen Hunde wirklich?
3. Schreckenszeit im Schlaf: Können Hunde Alpträume haben?
4. Sollte ich meinen Hund aus einem Alptraum wecken?
5. Erleichterung für den Schlaf – und fürs ganze Hundeleben
Wie erkenne ich, dass mein Hund träumt?
Ungefähr 20 Minuten nach dem Einschlafen beginnen meist die Träume, zu diesem Zeitpunkt erreichen Hunde oft die REM-Phase (Rapid Eye Movement = die Phase der schnellen Augenbewegung). Die Augenbewegungen zeigen eine hohe Gehirnaktivität und damit eine Traumphase an, die sich normalerweise über mehrere Minuten erstreckt.
Daran erkennen Sie, dass Hunde träumen:
? Schnelle Augenbewegungen hinter geschlossenen Lidern
? Flache, eher unregelmäßige Atmung
? Zuckungen der Beine, der Pfoten und des Gesichts
? Leises Bellen, Knurren, Schmatzen oder Winseln
? Manchmal auch Wedeln mit dem Schwanz
Haben Sie einen kleinen Hund? Dann könnten Sie bei ihm wahrscheinlich häufiger beobachten, wie er träumt, als wenn Sie mit einem Boerboel oder mit einem Deutschen Schäferhund zusammenleben würden. Kleine Hunde können durchaus alle 10 Minuten eine neue Traumphase erleben, während ein großer Hund seltener (etwa alle 45 bis 90 Minuten), dafür aber meistens länger träumt. Welpen träumen besonders intensiv, mit noch mehr Bewegung als die Großen.
Jagd, Fressen oder Spiel: Was träumen Hunde wirklich?
In die Bewegungen und Geräusche beim Träumen lässt sich allerhand hineininterpretieren: Ja, jetzt spielt er gerade mit seinem Lieblingsball – nun frisst er seine Leckerchen und jetzt jagt er eindeutig ein Kaninchen! Wissenschaftler haben Hirnaktivitätsmessungen durchgeführt und mit realen Aktivitäten verglichen. Dabei stellten sie fest, dass unsere Vierbeiner im Schlaf tatsächlich genau solche Dinge „tun“.
Quasi alles, was sie im realen Leben erleben, verarbeiten sie offensichtlich im Schlaf. Auch das Kuscheln mit Herrchen und Frauchen. Dabei verhalten sie sich schlafend weiterhin charakter- und rassetypisch – mit Jagen, Wachen, Spielen, Fährtenlesen und anderen Beschäftigungen, die dem jeweiligen Hund am meisten liegen.
Schreckenszeit im Schlaf: Können Hunde Alpträume haben?
Wenn Ihr Hund schläft, kann er leider auch Alpträume haben – in dieser Hinsicht täuscht der äußere Eindruck ebenfalls nicht. Starkes Winseln, unruhiges Verhalten und schreckhaftes Aufwachen deuten stark auf einen schlechten Traum hin. Trauminhalte sind allerdings nie konkret erfassbar: So sehr wir es uns auch manchmal wünschen, ein Mitträumen ist nun einmal nicht möglich. Bei sehr heftigem Ausleben der Schlafbewegungen liegt in sehr seltenen Fällen eine behandlungsbedürftige REM-Schlaf-Verhaltensstörung vor. Meist aber verarbeiten unsere geliebten Haustiere nur ihre Erlebnisse im Traum, dann eben auch die weniger netten.
Sollte ich meinen Hund aus einem Alptraum wecken?
Wenn der Hund im Schlaf ängstlich winselt und aussieht, als wolle er vor etwas flüchten, juckt es dem Zweibeiner oft in den Fingern. Wecken Sie Ihr Tier aber möglichst nicht aus seinem Albtraum – oder, wenn es ganz schlimm wird, nur sehr behutsam. Ein plötzliches Wecken kann zu einem weiteren Schreckmoment und zu Desorientierung führen: kein schönes Erlebnis, weder für Ihre Fellnase, noch für Sie selbst.
Beugen Sie dem schlechten Schlaf besser vor, durch einen ruhigen Schlafplatz, ausreichend Bewegung, ganz viel liebevolle Zuneigung und leicht verdauliches, gesundes Futter. Besonders empfehlenswert: MAXiDOG Allround Wellness, ein wunderbar leckeres Trockenfutter für sensible und normal aktive Hunde, mit schonend verarbeiteten Inhaltsstoffen aus der Natur. Kein Getreide, dafür Mais und Reis plus herrlich zartes Geflügel. Eine Entlastung, die sich auch in einem ruhigen Schlaf niederschlagen kann.
Erleichterung für den Schlaf – und fürs ganze Hundeleben
Es wird Zeit für noch mehr Hundegesundheit! Werden Sie jetzt aktiv und erleichtern Sie Ihrem Tier nicht nur den Schlaf, sondern auch die aktive Zeit. Eine professionelle Beratung und hochwertiges Hundefutter sind bereits der halbe Weg zum Ziel.
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