armincx by Chatarmin bearbeitet Kundenservice-Tickets mit KI-Agenten von der Anfrage bis zur Lösung

armincx by Chatarmin bearbeitet Kundenservice-Tickets mit KI-Agenten von der Anfrage bis zur Lösung

Die KI-Agenten von armincx by Chatarmin greifen auf aktuelle Geschäftsdaten zu, führen freigegebene Aktionen in angebundenen Systemen aus und übergeben sensible Fälle an Mitarbeitende.

BildDie KI-Agenten greifen auf aktuelle Geschäftsdaten zu, führen freigegebene Aktionen in angebundenen Systemen aus und übergeben sensible Fälle an Mitarbeitende

WIEN, Österreich, 20. Oktober 2026 – armincx by Chatarmin, die KI-Kundenservice-Plattform der chatarmin.com GmbH (www.chatarmin.com/service), bearbeitet Supportfälle im E-Commerce mit KI-Agenten von der ersten Anfrage bis zur Lösung. Die Agenten erstellen nicht nur Antwortvorschläge für Servicemitarbeiter, sondern führen die zur Problemlösung notwendigen Schritte selbst aus.

Die KI-Agenten erkennen das Anliegen eines Kunden, berücksichtigen den bisherigen Gesprächsverlauf und rufen aktuelle Informationen aus angebundenen Shop-, Versand- und Supportsystemen ab. Je nach Konfiguration bereiten sie anschließend Aktionen wie Bestellstornierungen, Adressänderungen oder Rückerstattungen vor oder führen sie nach einer menschlichen Freigabe aus.

Damit adressiert armincx eine zentrale Grenze bisheriger KI-Anwendungen im Kundenservice: Das Formulieren einer Antwort lässt sich automatisieren, die zur Problemlösung notwendigen Arbeitsschritte bleiben jedoch häufig bei einem Menschen.

„Als wir im Februar 2025 begonnen haben, KI in den Kundenservice zu bringen, konnten die Modelle längere Schrittfolgen noch nicht zuverlässig ausführen. Für unsere Kunden waren klar definierte und nachvollziehbare Workflows deshalb zunächst die bessere Lösung“, sagt Armin Daryabegi, Mitgründer und CTO von Chatarmin. „Heute können wir Agenten entwickeln, die mehrstufige Aufgaben bearbeiten, gleichzeitig aber bei sensiblen Entscheidungen gezielt stoppen und eine Freigabe einholen.“

Von festen Workflows zu fallbezogenen Entscheidungen

Klassische Automatisierungen folgen vorab festgelegten Wenn-dann-Regeln. Die armincx KI-Agenten wählen ihre nächsten Schritte dagegen anhand des jeweiligen Anliegens, der verfügbaren Geschäftsdaten und der vom Unternehmen definierten Regeln.

Ein Agent bleibt während eines Supportfalls für das Gespräch verantwortlich. Er kann spezialisierte Agenten für einzelne Aufgaben hinzuziehen, führt deren Ergebnisse zusammen und kommuniziert die abschließende Antwort an den Kunden. Rückfragen innerhalb von bis zu 30 Tagen bearbeitet er in der Regel mit dem vorhandenen Kontext weiter.

Für die Verteilung eingehender Anfragen kombiniert armincx feste Kriterien mit semantischer Erkennung. Unternehmen filtern Tickets beispielsweise nach Kanal, Sprache, Integration, Status, Team oder Schlagwort und leiten sie zusätzlich anhand der erkannten Absicht an den passenden Agenten weiter.

Menschliche Freigabe für sensible Aktionen

Unternehmen legen für jede Aktion fest, ob der KI-Agent sie selbstständig ausführen darf oder zuvor eine Freigabe einholen muss. Bei schreibenden und potenziell folgenreichen Aktionen ist die menschliche Prüfung standardmäßig vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Rückerstattungen und Bestellstornierungen, Änderungen von Lieferadressen, Rabatte und Kulanzentscheidungen, Eingriffe in angebundene Geschäftssysteme sowie Antworten in rechtlich oder wirtschaftlich sensiblen Fällen.

Der Agent bereitet die gewünschte Aktion vor und pausiert anschließend. Ein Servicemitarbeiter genehmigt den Schritt oder lehnt ihn ab, bevor der Agent den Vorgang fortsetzt.

Unternehmen können Agenten zunächst ausschließlich manuell einsetzen und erst nach Tests und kontrollierten Probeläufen für die automatische Bearbeitung aktivieren. Ausgeführte Schritte, verwendete Daten und Freigaben sind in den jeweiligen Agentenläufen nachvollziehbar.

Bestellstornierung als konkreter Anwendungsfall

In einer Produktdemonstration erstellt armincx über den integrierten Assistenten „Ask Torben“ einen Agenten für Bestellstornierungen. Aus einer natürlichsprachlichen Aufgabenbeschreibung entsteht innerhalb der Demo in 39 Sekunden ein erster Agentenentwurf mit Anweisungen, Auslösern und erforderlichen Aktionen.

Im dargestellten Fall prüft der Agent zunächst in Shopify, ob eine Bestellung bereits versendet wurde. Ist eine Stornierung noch möglich, bereitet er diese vor und bittet einen Servicemitarbeiter um Freigabe. Nach der Bestätigung führt der Agent die Stornierung in Shopify aus und erstellt die Nachricht an den Kunden.

Für wiederkehrende Prozesse lassen sich sogenannte Skills definieren, die mehrere Agenten gemeinsam nutzen. Dazu zählen beispielsweise Regeln für Rücksendungen, Adressänderungen, Bestellstatusabfragen oder die Übergabe an einen Menschen.

Anbindung an mehr als 1.200 Systeme

Die KI-Agenten lassen sich über bestehende Integrationen und das Model Context Protocol, kurz MCP, mit externen Geschäftssystemen verbinden. Nach Unternehmensangaben stehen dafür mehr als 1.200 MCP-Verbindungen zur Verfügung. Dadurch rufen Agenten Informationen aus Shop-, Logistik-, Wissens- und Kommunikationstools ab oder führen dort freigegebene Aktionen aus. Neben E-Commerce-Systemen lassen sich beispielsweise interne Wissensquellen, Slack oder Notion einbinden.

Bis zu 70 Prozent der Tickets automatisiert

Nach Angaben des Unternehmens bearbeiten die armincx KI-Agenten bei einzelnen Kunden bereits bis zu 70 Prozent der eingehenden Supporttickets. Der tatsächliche Automatisierungsgrad hängt vom Anwendungsfall, den angebundenen Systemen und den festgelegten Freigaberegeln ab.

Die KI-Agenten sind seit Juli 2026 in armincx verfügbar. Weitere Informationen und die technische Dokumentation finden sich unter docs.armin.cx/de/ai-agents/intro. Eine Produktdemonstration ist unter supercut.ai/share/chatarmin/RgKcucJrTjSmZCeRGHfIXm abrufbar.

Über armincx und Chatarmin

armincx ist die KI-Kundenservice-Plattform der chatarmin.com GmbH. Die Plattform bündelt Kundenanfragen in einer zentralen Inbox und unterstützt Unternehmen mit KI-Agenten bei der Bearbeitung wiederkehrender und mehrstufiger Serviceprozesse.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

chatarmin.com GmbH
Herr Kilian Heyne
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1010 Wien
Österreich

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email : kilian@chatarmin.com

Die chatarmin.com GmbH ist ein 2022 in Wien gegründetes B2B-SaaS-Unternehmen für WhatsApp-Marketing und KI-gestützten Kundenservice im E-Commerce. Gründer und Geschäftsführer sind Johannes Mansbart und Armin Daryabegi.

Chatarmin betreut mehr als 500 Marken, darunter Marc O’Polo, BIPA, BILLA, HOLY, BAUHAUS, waterdrop und Smilodox. Vier Jahre nach der Gründung erzielt das Unternehmen 7 Mio. Euro ARR, beschäftigt rund 40 Mitarbeiter und finanziert sein Wachstum ohne externe Investoren.

Weitere Informationen: www.chatarmin.com

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