Auf einem Dorfspielplatz wurde der Sandkasten durch Federwippen ersetzt. Seither nutzen deutlich mehr Familien den Platz.
Auf einem zentral gelegenen Dorfspielplatz wurde kürzlich eine bauliche Veränderung vorgenommen: Der bisherige Sandkasten wich mehreren Federwippen. Die Gemeindeverwaltung reagierte damit auf den Wunsch vieler Familien nach abwechslungsreicheren Bewegungsmöglichkeiten für Kinder unterschiedlichen Alters.
Federwippen zeichnen sich durch einen geringen Platzbedarf aus und lassen sich dadurch flexibel in bestehende Spielplatzflächen integrieren. Im Fall des Rieder Dorfspielplatzes wurde die freigewordene Sandkastenfläche genutzt, um mehrere dieser Geräte nebeneinander aufzustellen. Dadurch können auch mehrere Kinder gleichzeitig spielen, was insbesondere bei Geschwistergruppen oder Kindern aus unterschiedlichen Haushalten für kürzere Wartezeiten sorgt.
Nach Beobachtungen der Gemeindeverwaltung wird der Spielplatz seit dem Umbau häufiger und von mehr Familien besucht als zuvor. Als möglicher Grund wird die Vielseitigkeit der neuen Geräte genannt: Federwippen eignen sich nicht nur zum Wippen, sondern regen durch ihre Formgebung auch zu Rollenspielen an. Dies erweitert die Nutzungsmöglichkeiten über die reine Bewegungsfunktion hinaus und macht den Platz auch für jüngere Kinder ab etwa zwei Jahren attraktiv.
Die neu installierten Spielplatzgeräte fügen sich optisch in das Gesamtbild des Platzes ein und ergänzen die bereits vorhandene Ausstattung. Die Umgestaltung erfolgte im Rahmen regelmäßiger Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, wie sie auf kommunalen Spielplätzen in gewissen Abständen üblich sind. Dabei wird in der Regel geprüft, welche Geräte stark frequentiert werden und welche Bereiche einer Erneuerung bedürfen.
Der Sandkasten, der zuvor an dieser Stelle stand, wurde vollständig entfernt. Die Gemeinde begründet diesen Schritt mit der veränderten Nutzung des Spielplatzes durch die umliegende Bevölkerung sowie mit praktischen Überlegungen zur Pflege und Instandhaltung der Spielfläche. Federwippen gelten im Vergleich zu Sandkästen als wartungsärmer, da kein regelmäßiger Austausch von Sand oder die Entfernung von Fremdkörpern erforderlich ist.
Planung und Lieferung von Spielplatzgeräten erfolgt durch das Unternehmen OBRA Design, Ing. Philipp Ges.m.b.H. & Co.KG, das Kommunen bei der Ausstattung öffentlicher Spielflächen unterstützt.
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