Welcher Härtegrad bei welchem Körpergewicht? WELCON erklärt H1 bis H5 beim Boxspringbett

Welcher Härtegrad bei welchem Körpergewicht? WELCON erklärt H1 bis H5 beim Boxspringbett

H1, H2, H3, H4 oder H5? WELCON zeigt, welcher Matratzen-Härtegrad zu welchem Körpergewicht passt und warum Schlafposition, Körperbau und persönliches Liegegefühl ebenfalls entscheidend sind

BildGiesen, 4. September 2026 – Welcher Härtegrad ist bei 60, 80, 100 oder 120 Kilogramm Körpergewicht richtig? Diese Frage gehört zu den häufigsten Fragen beim Kauf eines Boxspringbettes. Gleichzeitig sorgen Bezeichnungen wie H1, H2, H3, H4 und H5 regelmäßig für Verwirrung.

Der Wellness- und Schlafspezialist WELCON erklärt, wie sich die Härtegrade bei Boxspringbetten unterscheiden, welche Rolle das Körpergewicht spielt und warum zwei Menschen im selben Boxspringbett nicht zwangsläufig auf demselben Härtegrad schlafen sollten.

Welcher Härtegrad passt zu welchem Körpergewicht?

Bei den von WELCON angebotenen ROCKSTAR Boxspringbetten dient folgende Einteilung als Orientierung:

o H1 – bis ca. 40 kg
Sehr weiche Abstimmung für leichte Personen. Je nach Körperbau und persönlichem Liegegefühl für Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer geeignet.

o H2 – ca. 40 bis 65 kg
Weicher bis mittlerer Liegekomfort. Besonders für leichtere Personen geeignet, die auf dem Rücken oder auf der Seite schlafen.

o H3 – ca. 65 bis 85 kg
Mittlere Abstimmung und ein häufig geeigneter Allroundbereich. Je nach individuellen Vorlieben für Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer geeignet.

o H4 – ca. 85 bis 110 kg
Festere Unterstützung bei höherem Körpergewicht. Besonders für Rücken- und Bauchschläfer geeignet; abhängig von Körperbau und Liegegefühl auch für Seitenschläfer.

o H5 – ab ca. 110 kg
Sehr feste Abstimmung für Personen mit höherem Körpergewicht. Hier spielen Körperbau, Schlafposition und persönliches Liegeempfinden eine besonders wichtige Rolle.

Die Gewichtsbereiche sind Orientierungspunkte und keine starren Grenzen. Körperbau, Schlafposition und das persönliche Empfinden sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Was bedeuten H1, H2, H3, H4 und H5?

Das „H“ steht für Härtegrad. Grundsätzlich gilt:

H1 bezeichnet eine sehr weiche Matratze, H2 eine weichere bis mittlere, H3 eine mittlere, H4 eine feste und H5 eine sehr feste Abstimmung.

Ein entscheidender Punkt wird beim Matratzenkauf jedoch häufig übersehen:

Härtegrade sind nicht herstellerübergreifend einheitlich normiert.

Ein H3 bei Hersteller A muss sich deshalb nicht genauso anfühlen wie ein H3 bei Hersteller B. Auch Material, Federkern, Schaumqualität, Matratzenhöhe und Topper beeinflussen das Liegegefühl.

„Die Bezeichnung H3 allein sagt noch nicht, wie sich ein Bett tatsächlich anfühlt“, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. „Deshalb sollte man Härtegrad und Körpergewicht immer im Zusammenhang mit dem gesamten Schlafsystem betrachten.“

Welcher Härtegrad bei 60 kg Körpergewicht?

Bei einem Körpergewicht von rund 60 kg ist bei der WELCON-Einteilung H2 ein typischer Ausgangspunkt.

Wer besonders fest liegen möchte oder aufgrund seines Körperbaus eine stärkere Unterstützung bevorzugt, kann jedoch auch den Übergangsbereich zum nächsthöheren Härtegrad berücksichtigen.

Entscheidend ist, dass der Körper ausreichend gestützt wird, ohne dass insbesondere Schulter und Becken unangenehmem Druck ausgesetzt sind.

Welcher Härtegrad bei 70 oder 80 kg?

Bei einem Körpergewicht zwischen etwa 65 und 85 kg empfiehlt WELCON bei seinen ROCKSTAR Boxspringbetten grundsätzlich H3 als Orientierung.

Dieser Gewichtsbereich betrifft einen großen Teil erwachsener Nutzer und stellt deshalb einen klassischen mittleren Härtebereich dar.

Ob H3 tatsächlich optimal ist, hängt jedoch wiederum vom individuellen Liegegefühl und der Schlafposition ab.

Welcher Härtegrad bei 90 oder 100 kg?

Zwischen etwa 85 und 110 kg ist H4 bei WELCON der entsprechende Orientierungsbereich.

Mit zunehmendem Körpergewicht muss die Matratze höhere Kräfte aufnehmen und den Körper dennoch sinnvoll unterstützen.

Eine zu weiche Matratze kann dazu führen, dass der Körper zu tief einsinkt. Umgekehrt bedeutet ein höheres Körpergewicht aber nicht automatisch, dass eine möglichst harte Matratze die beste Wahl ist.

Auch ein 100-Kilogramm-Schläfer benötigt eine Oberfläche, die sich an den Körper anpassen kann.

Welcher Härtegrad ab 110 kg?

Ab etwa 110 kg Körpergewicht kommt bei WELCON H5 in Betracht.

H5 ist eine sehr feste Abstimmung. Gerade hier sollte die Entscheidung nicht ausschließlich anhand einer Gewichtsempfehlung getroffen werden.

Denn „fest“ und „komfortabel“ sind keine Gegensätze. Eine sehr feste Matratze kann für einen schwereren Nutzer passend sein, während dieselbe Matratze für eine leichtere Person unangenehm hart wäre.

Auch der verwendete Topper beeinflusst das wahrgenommene Liegegefühl erheblich.

Warum ist das Körpergewicht für den Härtegrad wichtig?

Eine Matratze soll den Körper stützen und gleichzeitig an den richtigen Stellen nachgeben.

Je höher das Körpergewicht, desto stärker werden Matratze und Federung belastet. Deshalb benötigen schwerere Personen in der Regel eine festere Abstimmung als sehr leichte Personen.

Die einfache Faustregel lautet daher zunächst:

Mehr Körpergewicht -> tendenziell höherer Härtegrad.

Diese Regel ist jedoch nur der Ausgangspunkt.

Welche Rolle spielt die Schlafposition?

Die bevorzugte Schlafposition beeinflusst ebenfalls die Wahl des Schlafsystems.

Seitenschläfer

Bei Seitenschläfern müssen insbesondere Schulter und Becken ausreichend einsinken können. Ist die Oberfläche zu fest, kann dort unangenehmer Druck entstehen.

Gleichzeitig muss der Körper so unterstützt werden, dass die Wirbelsäule möglichst natürlich gelagert wird.

Rückenschläfer

Rückenschläfer benötigen eine gleichmäßige Unterstützung. Das Becken sollte nicht übermäßig tief einsinken, gleichzeitig sollte sich die Matratze an die natürliche Körperkontur anpassen.

Bauchschläfer

Bauchschläfer bevorzugen häufig eine etwas festere Unterstützung. Sinkt insbesondere der Beckenbereich zu tief ein, kann die Schlafposition als unangenehm empfunden werden.

Die Schlafposition kann deshalb dazu führen, dass zwei Personen mit gleichem Körpergewicht unterschiedliche Abstimmungen bevorzugen.

Was tun, wenn man genau zwischen zwei Härtegraden liegt?

Gewichtsempfehlungen besitzen zwangsläufig Übergangsbereiche.

Eine Person mit beispielsweise 65 oder 85 kg befindet sich genau an einer solchen Grenze.

In diesem Fall sollten zusätzlich das gewünschte Liegegefühl, der Körperbau und die bevorzugte Schlafposition berücksichtigt werden.

Wer grundsätzlich gerne weicher liegt, kann eher zur weicheren Abstimmung tendieren. Wer ein festes Liegegefühl bevorzugt, kann den höheren Härtegrad in Betracht ziehen.

Das Körpergewicht sollte deshalb als wichtige Orientierung und nicht als mathematisch exakte Grenze verstanden werden.

Müssen beide Partner denselben Härtegrad wählen?

Nein.

Gerade bei Doppelbetten ist das einer der wichtigsten Vorteile einer individuellen Konfiguration.

Wiegt beispielsweise eine Person 60 kg und die andere 100 kg, wäre ein identischer Härtegrad für beide nicht sinnvoll.

Bei einem entsprechend konfigurierten Boxspringbett können beide Bettseiten unterschiedlich abgestimmt werden.

Ein Beispiel:

o Person A wiegt 60 kg -> H2
o Person B wiegt 100 kg -> H4

Von außen bleibt es ein gemeinsames Doppelbett, während beide Personen auf einem zu ihrem Körpergewicht passenden Härtegrad schlafen können.

„Paare sollten bei der Matratze nicht versuchen, einen Kompromiss zwischen zwei Körpergewichten zu finden“, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. „Wenn die Konstruktion des Bettes unterschiedliche Härtegrade ermöglicht, kann jede Bettseite passend zum jeweiligen Nutzer gewählt werden.“

Welche Rolle spielt der Topper?

Beim Boxspringbett endet die Abstimmung nicht bei der Matratze.

Der Topper bildet die oberste Liegeschicht und beeinflusst damit das unmittelbar wahrgenommene Liegegefühl.

WELCON bietet bei seinen ROCKSTAR Boxspringbetten unter anderem Kaltschaum-, Visko-, Latex- und ERGOGEL-Topper in unterschiedlichen Ausführungen an.

Ein Topper kann das Liegegefühl spürbar verändern. Er sollte jedoch nicht dazu dienen, einen grundsätzlich ungeeigneten Härtegrad der darunterliegenden Matratze auszugleichen.

Zuerst sollte deshalb die Matratze passend gewählt und anschließend der Topper auf den gewünschten Komfort abgestimmt werden.

Ist eine harte Matratze automatisch besser für den Rücken?

Nein.

Die verbreitete Annahme „Je härter, desto besser für den Rücken“ greift zu kurz.

Eine Matratze muss einerseits ausreichend stützen, andererseits an den richtigen Körperstellen nachgeben können.

Ist sie für den jeweiligen Nutzer deutlich zu hart, können Schulter und Becken nicht ausreichend einsinken. Ist sie zu weich, kann wiederum die notwendige Unterstützung fehlen.

Der richtige Härtegrad liegt deshalb nicht möglichst weit oben auf der H-Skala, sondern dort, wo Körpergewicht, Körperbau und persönliches Liegegefühl zusammenpassen.

Ist H3 immer mittelhart?

H3 wird allgemein als mittlerer Härtebereich bezeichnet. Verbraucher sollten daraus jedoch nicht schließen, dass jedes H3-Bett gleich fest ist.

Da es keine allgemeingültige, herstellerübergreifende Norm für H1 bis H5 gibt, können sich Matratzen mit identischer Härtegradbezeichnung deutlich unterscheiden.

Beim Vergleich verschiedener Anbieter sollten Verbraucher deshalb immer die konkrete Gewichtsempfehlung des jeweiligen Herstellers berücksichtigen.

Härtegrad beim Boxspringbett: Die wichtigsten Werte auf einen Blick

Für ROCKSTAR Boxspringbetten von WELCON gilt als Orientierung:

o H1: bis ca. 40 kg
o H2: ca. 40 bis 65 kg
o H3: ca. 65 bis 85 kg
o H4: ca. 85 bis 110 kg
o H5: ab ca. 110 kg

Die Angaben beziehen sich auf das Körpergewicht einer einzelnen Person, nicht auf das gemeinsame Gewicht beider Personen in einem Doppelbett.

Kurz erklärt: Welchen Härtegrad sollte ich wählen?

Der passende Härtegrad eines Boxspringbettes richtet sich zunächst nach dem Körpergewicht.

Bei WELCON gilt:

o bis ca. 40 kg -> H1
o ca. 40 bis 65 kg -> H2
o ca. 65 bis 85 kg -> H3
o ca. 85 bis 110 kg -> H4
o ab ca. 110 kg -> H5

Zusätzlich sollten Schlafposition, Körperbau und persönliches Liegegefühl berücksichtigt werden.

Bei Paaren mit unterschiedlichem Körpergewicht können zwei verschiedene Härtegrade innerhalb eines gemeinsamen Boxspringbettes sinnvoll sein.

Fazit: Nicht H1 bis H5 entscheidet – sondern der Mensch, der darauf schläft

Härtegrade sind eine wichtige Orientierung beim Kauf eines Boxspringbettes. Sie können jedoch keine individuelle Betrachtung vollständig ersetzen.

Das Körpergewicht bildet den Ausgangspunkt. Schlafposition, Körperbau, bevorzugte Festigkeit und Topper bestimmen anschließend mit, wie sich das fertige Bett anfühlt.

„Die wichtigste Frage lautet nicht: Welcher Härtegrad ist der beste?“, fasst ein Sprecher des Unternehmens zusammen. „Die richtige Frage lautet: Welcher Härtegrad passt zu meinem Körpergewicht und zu meinem persönlichen Liegegefühl?“

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