Auswertung der amtlichen Richtwerte für ganz NRW (Stichtag 1.1.2026) – mit großem Gefälle zwischen Städten und ländlichen Kreisen.
Wer 2026 wissen will, was seine Immobilie in Nordrhein-Westfalen wert ist, bekommt auf eine pauschale Antwort selten eine brauchbare. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bewertungsportals immobilienwerte.nrw: Für ganz NRW wurden zum Stichtag 1. Januar 2026 die amtlichen Richtwerte ausgewertet – 61.914 Bodenrichtwert-Zonen und 19.368 Immobilienrichtwert-Zonen aus den Daten der nordrhein-westfälischen Gutachterausschüsse (BORIS-NRW).
Das Ergebnis für Eigentumswohnungen: Über alle 6.923 ausgewerteten Wohnungs-Richtwertzonen liegt der Median bei rund 1.950 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Die Hälfte aller Zonen liegt zwischen etwa 1.450 und 3.300 Euro. Doch hinter diesem Landeswert verbergen sich erhebliche regionale Unterschiede.
Am oberen Ende stehen die großen Städte: In Düsseldorf liegt der Median der Wohnungs-Richtwerte bei rund 4.000 Euro pro Quadratmeter, in Köln bei etwa 3.950 Euro. Am unteren Ende rangieren ländlich geprägte Kreise – etwa der Kreis Höxter mit rund 1.310 Euro oder die Region um Lüdenscheid mit etwa 1.450 Euro. Zwischen der teuersten und der günstigsten Region liegt damit rund das Dreifache.
Noch deutlicher fällt das Gefälle beim Wohnbauland aus. Über die rund 39.700 ausgewerteten Wohnbau-Zonen liegt der Bodenrichtwert-Median bei 260 Euro pro Quadratmeter. Regional reicht die Spanne von rund 1.150 Euro in Düsseldorf und etwa 940 Euro in Köln bis zu rund 50 Euro im Hochsauerlandkreis oder im Kreis Höxter – also mehr als das Zwanzigfache.
„Wir haben die amtlichen Richtwerte für ganz NRW zum Januar 2026 ausgewertet, und das Bild ist eindeutig: Beim Wohnbauland liegt zwischen dem teuersten und dem günstigsten Kreis mehr als das Zwanzigfache. Einen ‚NRW-Quadratmeterpreis‘ gibt es nicht. Jede pauschale Online-Schätzung, die das ignoriert, liegt zwangsläufig daneben. Deshalb rechnen wir adressgenau mit den Daten der jeweiligen Lage“, sagt Erten Dörter, Geschäftsführer der D&CIE Immobilien GmbH.
Drei Dinge, die Eigentümer aus den Zahlen mitnehmen sollten:
• Die Lage entscheidet, nicht der Landesschnitt. Bei Eigentumswohnungen unterscheiden sich die regionalen Werte um das Dreifache, beim Bauland um mehr als das Zwanzigfache. Ein pauschaler „Durchschnittspreis“ sagt über die eigene Immobilie wenig aus.
• Boden- und Immobilienwert sind nicht dasselbe. Der Bodenrichtwert bemisst nur den Grund und Boden, der Immobilienrichtwert die bebaute Immobilie je Quadratmeter Wohnfläche. Für eine realistische Einschätzung müssen beide zur konkreten Lage passen.
• Amtliche Daten sind frei verfügbar – aber erklärungsbedürftig. Die Richtwerte der Gutachterausschüsse sind über BORIS-NRW öffentlich. immobilienwerte.nrw bündelt sie adressgenau und übersetzt sie in eine verständliche Wertspanne.
Eine kostenlose, lagebezogene Werteinschätzung basierend auf amtlichen Daten ist auf immobilienwerte.nrw in wenigen Minuten möglich – adressbezogen und unverbindlich.
Über immobilienwerte.nrw
immobilienwerte.nrw ist ein kostenloses Online-Angebot zur Werteinschätzung von Immobilien in Nordrhein-Westfalen. Auf Basis der amtlichen Boden- und Immobilienrichtwerte der nordrhein-westfälischen Gutachterausschüsse (BORIS-NRW) erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer eine erste, lagebezogene Einschätzung des Wertes ihrer Immobilie – adressbezogen, unverbindlich und ohne Maklerbindung. Das Portal wertet die amtlichen Richtwerte für ganz NRW aus und macht sie für private Eigentümer zugänglich.
immobilienwerte.nrw ist ein Angebot der D&CIE Immobilien GmbH mit Sitz in Köln, gegründet von Erten Dörter (über 20 Jahre Immobilienerfahrung, 1.000+ begleitete Verkäufe, rund 500 Mio. € Transaktionsvolumen).
Pressekontakt
Erten Dörter, Geschäftsführer
D&CIE Immobilien GmbH, Köln
E-Mail: info@immobilienwerte.nrw
Web: immobilienwerte.nrw
Quellen & Methodik
Eigene Auswertung der amtlichen BORIS-NRW-Richtwerte durch immobilienwerte.nrw, Stichtag 1. Januar 2026. Datengrundlage: www.boris.nrw.de (Lizenz dl-de/zero-2-0). Ausgewertet wurden 19.368 Immobilienrichtwert-Zonen (davon 6.923 für Eigentumswohnungen) und 61.914 Bodenrichtwert-Zonen (rund 39.700 wohnbaulich). Angegeben sind Median-Werte über die Richtwertzonen, keine transaktionsgewichteten Durchschnittspreise; regionale Werte je Gutachterausschuss-Bezirk. Richtwerte sind Orientierungswerte und ersetzen kein individuelles Verkehrswertgutachten.
In Köln startet mit DOERTER eine neue Plattform für den professionellen Privatverkauf von Immobilien. Gründer Erten Dörter, zuvor 17 Jahre Lizenzpartner bei Engel & Völkers mit über 1.000 begleiteten Transaktionen und rund 500 Millionen Euro Gesamtvolumen, will Eigentümer im aktuell schwierigen Käufermarkt mit professionellen Werkzeugen ausstatten – zum Festpreis statt zur prozentualen Provision. Niedrige Erwerbsnebenkosten erhöhen die Finanzierbarkeit auf Käuferseite und damit den Verhandlungsspielraum für Verkäufer.
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D&Cie Immobilien GmbH
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