Kleine Box rettet Zähne

(ddp direct) (Berlin, 13. September 2013). Max ist beim Schulsport gestürzt – und hat sich einen Zahn ausgeschlagen. Wenn er damit zum Zahnchirurgen kommt, kann der Zahn replantiert werden. Vorausgesetzt, der Zahn wurde schnell und richtig transportiert. Damit der sachgemäße Transport gewährleistet ist, statten die Unfallkasse Berlin und die BKKVBU alle Berliner Schulen mit einer Zahnrettungsbox aus.
Allein 2012 gab es rund 1.290 Zahnunfälle an Berliner Schulen. Grund genug, die Schulen mit speziellen Zahnrettungsboxen auszustatten. Pünktlich zum Tag der Zahngesundheit am 25. September werden die Berliner Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Schulsekretariat Hilfe finden, denn zu diesem Stichtag bekommt jede Grund- und jede Oberschule eine SOS Zahnrettungsbox. Die auffällige Box enthält eine spezielle sterile Nährlösung für den Zahntransport, Hinweisplakate und -aufkleber sowie einen Aufklärungsratgeber für den richtigen Einsatz der Zahnrettungsbox. Die Kosten für die Ausstattung der Schulen teilen sich die Unfallkasse Berlin und die BKKVBU.

Der Einsatz der Zahnrettungsbox ermöglicht es, ausgeschlagene Zähne wieder einzusetzen. Das erspart viele weitere Zahnarztbesuche und Folgeschäden, erklärt Wolfgang Atzler, Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin, das Engagement der Partner. Und Andrea Galle, Vorstand der BKKVBU ergänzt: Ein abgebrochener, kaputter oder künstlicher Zahn erinnert noch Jahre später an den Kindheitsunfall. Wir wollen mit der Aktion dazu beitragen, möglichst viele Kinderzähne zu retten.

Die meisten Lehrer, Eltern und Kinder wissen nicht, dass ausgeschlagene Zähne und sogar abgebrochene Zahnstücke wieder eingesetzt werden können. Vorausgesetzt, sie werden schnell und sachgerecht transportiert. Mit der SOS-Zahnrettungsbox ist die optimale Konservierung des Zahnes möglich, denn sie enthält eine spezielle Nährlösung, in der der Zahn 24 Stunden lebensfähig bleibt. Wenn der Zahn so zwischengelagert wird, stehen die Aussichten für eine erfolgreiche Replantierung gut. Eltern, Kranken- und die Unfallkasse Berlin profitieren davon, denn die oft lebenslangen Folgekosten sind beträchtlich. Geht man von einem zwölfjährigen Kind aus, das einen Frontzahn verliert, muss mit jahrelangen Behandlungskosten von bis zu 10.000 Euro gerechnet werden. Eine Replantation hingegen kostet zwischen 100 und 200 Euro. Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu gewährleisten, erhalten Schulen, die eine Box verwenden mussten, im Rahmen des gemeinsamen Projektes eine neue über die Unfallkasse Berlin. Ausgeschlagene Zähne können heftige Folgen für die Zahngesundheit haben. Denn gesunde Zähne geben auch den umliegenden Zähnen Halt. Fehlen sie und werden nicht ersetzt, wachsen die anderen Zähne schief. Schlimmstenfalls entstehen auch Nischen, die sich nur schwer reinigen lassen und so Karies fördern. Ausgeschlagene Zähne, vor allem Frontzähne, haben auch Auswirkungen auf Sprachentwicklung, Kaufähigkeit und Psyche der Kinder.

Sie finden diese Pressemitteilung auch auf den jeweiligen Internetseiten. Dort befindet sich auch ein Experteninterview mit einer Zahnärztin.

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Ellen Zimmermann
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