Go-3D 2013: Industrielle 3D-Technik Zukunftsmarkt für Deutschland?

Die 3D-Technologie setzt Trends. Nicht nur bei Kinofilmen oder Computerspielen, sondern auch in Industriezweigen wie der Medizin- oder Automobiltechnik und dem Schiffbau. Ein Konsortium im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums untersuchte die Marktperspektiven für industrielle 3D-Anwendungen. Die Ergebnisse sind am 29. August in Rostock Thema auf der Fachkonferenz Go-3D 2013.

Go-3D 2013: Industrielle 3D-Technik  Zukunftsmarkt für Deutschland?

(ddp direct) (Rostock/Darmstadt/Graz) Mittendrin statt nur dabei: Dank 3D-Technik können wir im Kino, mit dem Computer oder seit kurzem vor dem eigenen Fernseher in virtuelle Umgebungen eintauchen. Von großem Nutzen sind 3D-Technologien auch in der Industrie. Mithilfe von 3D-Darstellungen lassen sich Autos, Fabrikanlagen oder Schiffe schon in der Planungsphase verbessern. Fehler im Entwicklungsprozess und damit noch vor dem ersten Bauabschnitt zu entdecken, spart Zeit und Geld. Gleichzeitig ermöglichen 3D-Darstellungen anschauliche Bedienungs-, Montage- oder Wartungsanleitungen.

Die wichtigsten technischen und ökonomischen Trends für industrielle Anwendungen von 3D-Technologien wurden durch eine von der Prognos GmbH, dem Fraunhofer IGD und MC Marketing Consulting erstellten Studie erfasst. Mit etwa 2.500 auf 3D-Angebote spezialisierten Unternehmen und einem jährlichen Umsatzvolumen von rund neun Milliarden Euro, belegt Deutschland einen der vorderen Plätze im internationalen Vergleich. Die Wachstumschancen im 3D-Markt liegen deutlich über den Perspektiven der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Eine Steigerung bis zu 35 Milliarden Euro Umsatz jährlich für 3D-Technologien und -Anwendungen prognostizieren die Experten.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen, aber auch die Patentierungszahlen zeigen jedoch: Die Entwicklung von 3D-Technik steht in einem hochdynamischen Umfeld, in dem bisher die USA das Tempo vorgeben und Japan zügig aufholt. „Aufgrund dieser großen weltweiten Dynamik droht sich die relative Wettbewerbsposition Deutschlands zu verschlechtern“, erklärt Professor Uwe von Lukas vom Fraunhofer IGD, der weltweit führenden Forschungseinrichtung für angewandtes Visual Computing. „Trotz der guten Platzierung im internationalen Wettbewerb müssen die Forschungsanstrengungen weiter steigen, um den Anschluss auf dem Zukunftsmarkt 3D nicht zu verlieren.“

Über Maßnahmen zur Stärkung des 3D-Standorts Deutschland wird von Lukas zusammen mit seinen Kollegen auch auf der Fachkonferenz Go-3D 2013 diskutieren. Am 29. August geht es im Radisson Blu in Rostock unter anderem darum, eine Roadmap für maritime 3D-Anwendungen zu entwickeln. Technologieorientierte Netzwerke wie „Go-3D“ und „3D maritim“ mit Beteiligung von Unternehmen und Forschung nehmen hier eine wichtige Funktion ein. Sie arbeiten eng zusammen, um einen branchenübergreifenden Know-how-Transfer zu gewährleisten. „Nur so ist es möglich, neuartigen Ideen eine gute Basis für den Erfolg am Markt zu geben“, sagt von Lukas.

Die Studie finden Sie hier: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-227950.html

Informationen zur Go-3D 2013: http://www.go-3d.de

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=== Go-3D 2013: Industrielle 3D-Technik Zukunftsmarkt für Deutschland? (Bild) ===

Die 3D-Technologie setzt Trends. Nicht nur bei Kinofilmen oder Computerspielen, sondern auch in Industriezweigen wie der Medizin- oder Automobiltechnik und dem Schiffbau. 3D-Computeranwendungen, wie im Bild gezeigt, sind in der maritimen Industrie von wachsender Bedeutung. Ein Konsortium im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums untersuchte die Marktperspektiven für industrielle 3D-Anwendungen. Die Ergebnisse sind am 29. August in Rostock Thema auf der Fachkonferenz Go-3D 2013. Fachkonferenzen wie die Go-3D 2013 setzen Impulse für zukünftige 3D-Anwendungen.

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Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu zählen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettlösungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken für alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.

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Gemeinsam mit seinen Partneruniversitäten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schlüsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt mehr als 200 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat beträgt über 17 Millionen Euro.

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