Erbengel – Phantasie oder Realität?

Verlag 3.0 veröffentlicht im Dezember Fantasy-Roman „Erbengel“

Erbengel - Phantasie oder Realität?

Cover Erbengel

Katharina Göbel – 12.12.2014, Bedburg – Auch heute noch sind viele Menschen davon überzeugt, dass unsere Geschicke und unser ganzes Schicksal von höheren Wesen und unbekannten Mächten gesteuert werden. Und gerade vor Weihnachten gilt es sich die Frage zu stellen: Gibt es Engel wirklich? Vor Tausenden von Jahren war dies nicht nur bloßer Glaube, sondern Realität. Engel und Dämonen wandelten unter den Menschen und beeinflussten ihr Leben und ihre Entscheidungen. Äußerlich glichen sie ihnen, doch sie waren ihnen nicht nur in Bezug auf Kraft und Schnelligkeit weit überlegen, sie beherrschten auch die Kunst der Gestaltwandlung. Zudem konnten sie den Geist eines jeden Lebewesens beeinflussen und auch Zauber und Flüche wirken lassen. Auf Grund dieser Überlegenheit war es ihnen streng verboten, Beziehungen zu den Menschen aufzubauen. Doch nicht alle hielten sich an diese Regeln, und so kam es, dass bald Nachkommen dieser „Göttlichen“ auf Erden entstanden. Durch die Vermischung der Blutlinien waren die Abkömmlinge zwar schwächer als ihr überirdischer Elternteil, doch den einfachen Menschen weit voraus. Nicht zuletzt wegen ihrer Lebensspannen, die ein Vielfaches der menschlichen Lebenszeit betrugen. Je nach Eigenschaften und Talenten des menschlichen Elternteils blieben ihnen die dazu passenden dämonischen oder himmlischen Kräfte erhalten, und es bildeten sich die drei Hauptklassen der naturverbundenen Hexe, der Gestaltwandler und die für den Menschen mit Abstand wohl gefährlichste Variante von allen: der Vampire.
Beide Seiten – Engel und Dämonen – waren sich einig, dass ein solches Wesen nie wieder geboren werden dürfe, und so wurde ein Pakt geschlossen und ein Bann verhängt, der es beiden Parteien nie wieder erlauben sollte, die Erde zu betreten. Das war vor über tausendfünfhundert Jahren … Von all dem weiß Jessica nichts. Aufgewachsen in einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebiets, hat sie ganz andere, menschliche Probleme. Ihr Vater ist eines Tages einfach gegangen und ihre Mutter hat das nie ganz überwunden. Die junge Frau hat ihr Studium abbrechen müssen, um die elterlich geführte Kneipe zu übernehmen, wo sie eines Nachts von zwei Fremden angegriffen wird. Doch was als Flucht vor den beiden beginnt, wird bald zu einer Suche nach sich selbst, denn es stellt sich heraus, dass ihre Eltern nicht ihre eigenen sind und die Welt, in der sie lebt, scheint nur eine Fassade zu sein. „Es gibt Zeiten zum Handeln und es gibt Zeiten zum Nachdenken. Ich bin pragmatisch. Für Panik ist immer noch genug Zeit, wenn man erst mal wieder in Sicherheit ist.“ Dieses einfache, aber effektive System von Jessica, an Probleme heranzugehen, wird auf eine harte Probe gestellt, als sie eines Tages Sam kennen lernt; einen mysteriösen, jungen Mann, der sie mit übermenschlichen Kräften vor zwei Entführern rettet. Von diesem Moment an muss Jessica sich einiges eingestehen. Erstens: Es gibt Dinge, die kann man einfach nicht rational erklären. Zweitens: Diese Dinge passieren immer und überall, genau vor unseren Nasen und drittens: Sie ist nun ein Teil davon. Und zieht daraus ihre Konsequenz: „Wenn nichts mehr so ist wie es einmal schien, verlass dich auf dich selbst und beiß dich durch.“ In “ Erbengel (http://buch-ist-mehr.de/buecher/erbengel) “ mutiert die Protagonistin jedoch nicht, wie sonst genreüblich, zu einer Art Superheld mit gleichermaßen gesteigerten Kräften und Moralvorstellungen. Sie ist im Gegenteil von allem zusehends überfordert und versucht einfach nur am Leben zu bleiben, auch wenn das zur Folge hat, jemand anderes an ihrer Stelle leiden zu lassen. Zwar empfindet sie Scham für ihre ehrlosen Entscheidungen, doch letztlich ist ihr eigenes Leben für sie stets wichtiger als das eines Fremden.

Die Autorin Tanja Kruber (http://buch-ist-mehr.de/portfolio/tanja-kruber) wurde in Hagen geboren und ist im Alter von drei Jahren nach Dinslaken am Niederrhein gezogen, wo sie auch heute noch mit Mann und Töchtern lebt. Die Liebe zum Schreiben und Geschichtenerzählen hat sie schon sehr früh entwickelt, jedoch zu Gunsten ihres Studiums in der Priorität zurückgestellt. Mit ihren dreißíg Jahren hat sie nun allerdings beschlossen, dass die Zeit gekommen ist, ihren Traum vom Schreiben weiterzuverfolgen. Anderen damit die Möglichkeit zu offenbaren, in eine andere Welt abzutauchen, und durch Handlungen und Entscheidungen ihrer Protagonisten zum Nachdenken anzuregen. So ist ihr erster Roman mit dem Titel „Erbengel“ im Verlag 3.0 entstanden, der nun nach Veröffentlichung im Dezember zum Preis von 9,80 EUR im Buchhandel und im Verlagsshop (http://verlag-shop.com/erbengel) zu erwerben ist. Für alle, die unter dem Weihnachtsbaum moralisch einwandfreie Superhelden langweilig finden.

Bei Verlag 3.0 gibt es eine große Bandbreite an Büchern. Auch vor gesellschaftlich relevanten Tabu-Themen haben wir keine Angst. Für uns ist es wichtig, den Communitygedanken zu leben und alle zusammenzubringen, die an einem Buch beteiligt sind: Autor, Lektor, Grafiker, Setzer, Drucker UND LESER.

Kontakt
Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Zsolt Majsai
Neusser Str. 23
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