Der Brexit und die Vermögensverwaltung

Welche Chancen und Risiken sich aus dem Brexit ergeben, erklärt Vermögensverwalter FIDAL

Der Brexit und die Vermögensverwaltung

Experten von FIDAL empfehlen: Ruhe bewahren. (Bildquelle: psdesign1 – fotolia.com)

„Nein, ein Grund zur Hysterie ist der Brexit nicht“, Dr. Thomas Heidel vom Finanzdienstleistungsinstitut FIDAL bremst die Sorgen und Befürchtungen, die vom Stammtisch in der heimischen Kneipe bis in die Chefetagen der großen Unternehmen die Gemüter erhitzen und die Sorgen beflügeln. Der Leiter Research bei FIDAL blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Marktbeobachtung zurück und sieht sich in der Entwicklung der Börsen seit dem Brexit-Referendum bestätigt. Die DAX Konzerne haben weniger als fünf Prozent ihrer Umsätze in Großbritannien erwirtschaftet, etwas stärker wird es die Deutschen Automobilwerte wie VW, Daimler und BMW, Eon und RWE treffen, prognostiziert Heidel.

Vermögensverwaltung: Wie sich Portfolios im Brexit-Umfeld absichern lassen, erklärt Dr. Heidel (FIDAL)

In den Portfolios seiner Kunden hat FIDAL vor dem Brexit vorausschauend die Bestände von Titeln, die unter der britischen Entscheidung leiden könnten, zu großen Teilen abgebaut, den Euro-Anteil in den Depots zurückgefahren oder in US-Titel getauscht. Denn: US-Aktien erweisen sich im Umfeld des Brexit resistenter. Außerdem wurde der Bestand an Bar-Mitteln erhöht, um eventuell kurzfristig ein Schnäppchen machen zu können. Bei der Bewertung der weiteren Brexit-Folgen gibt sich der Finanzexperte optimistisch: „Viele Unternehmen haben den Brexit bereits in möglichen Szenarien mit eingeplant und sich abgesichert. An der Börse wird die Entscheidung der Briten als Turbulenz bewertet, mit denen der Markt immer wieder zu kämpfen hat. Denn eines sollte im Vordergrund stehen: Es wird keinesfalls einen Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu Großbritannien geben. Es wird weitergehen mit den Handelsbeziehungen, sie werden nur neu geregelt.“

Bei der Bewertung des Brexit vor allem Ruhe bewahren, empfiehlt Dr. Heidel von FIDAL

Ist der Brexit also nur ein Sturm im Wasserglas, bei dem letztlich niemand nass wird? „Sich nicht verrückt machen lassen – das war schon immer eine gute Strategie. Zu dieser Bewertung kommen im Übrigen viele Analysten. Die immer weiter steigende Staatsverschuldung in vielen Ländern ist wohl eher ein Problem für Anleger. Wer sein Depot langfristig ausrichten will, der sollte sein Portfolio möglichst robust aufstellen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf liquiden Sachwerten“, empfiehlt Dr. Thomas Heidel von FIDAL.

Mit der FIDAL AG wird die passende Vermögensverwaltung gefunden. Unabhängig und kooperativ. FIDAL AG nutzt ein Expertennetzwerk.

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